Kiew: „13. Apostel“ verspricht ein Leben ohne Krebs, Herzinfarkte, Liebeskummer, Eheprobleme und finanzielle Schwierigkeiten

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Kiew: „13. Apostel“ verspricht ein Leben ohne Krebs, Herzinfarkte, Liebeskummer, Eheprobleme und finanzielle Schwierigkeiten

Wenn Wladimir Muntjan, der sich gern als „13. Apostel“ bezeichnen lässt, die Bevölkerung von Kiew per Billboards, U-Bahn-Werbung und Werbespots im Fernsehen zu einer seiner „Kreuzzüge für die Gesundheit“ einlädt, sind die Plätze in Kiews größten Sälen immer alle besetzt.

Denn wer sich durch ihn von seinen Dämonen hat befreien lassen, kann ein Leben führen im Einklang mit dem Heiligen Geist, ohne Krankheiten und anderen Sorgen.

Kostenlos ist dieses Glück indes nicht zu haben. Gläubige bezahlen oft ihr ganzes Hab und Gut, um „Partner“ des umstrittenen „Apostels“ zu werden. Aber ein Zehntel des Einkommens wird von allen erwartet.

Bernhard Clasen vor der Universität von Mariupol | Foto: privat

„Laßt keinen Schmutz in eure Ohren“ ruft Muntjan unter Anspielung auf die öffentlichen Vorwürfe seine Anhänger in einer seiner Veranstaltungen in Kiew auf. „Journalisten tun so, als würden sie die Wahrheit schreiben. Doch für uns zählt nur Gottes Wort“ appelliert der Prediger an seine Gläubigen.

Doch ihm machten derartige Schmutzkampagnen keine Angst, fügt er hinzu.

„Macht weiter mit euren Attacken, die stören ums nicht.“ appelliert der „Apostel“ an seine journalistischen Widersacher. “Wir wissen, dass wir das Licht sind und ihr das Dunkel. Wir werden mehr und mehr. Wie haben keine Angst, denn wir haben Jesus auf unserer Seite.“

Und die Menge ruft ihm ein „Amen“ und ein „Halleluja“ entgegen.

Bernhard Clasen, der mehrere „Kreuzzüge“ des „13. Apostels“ in der Kiewer Innenstadt besucht hatte, berichtet über eine religiöse Bewegung in der Ukraine, die früher oder später auch in der Politik eine maßgebliche Rolle spielen könnte. Sogar die stellvertretende Parlamentssprecherin Oxana Syroiid war schon auf einer Veranstaltung des „13. Apostels“ aufgetreten.

Muntans „Kreuzzüge“ laufen alle nach ähnlichem Schema ab.

Beitrag von Bernhard Clasen

Es ist mucksmäuschenstill im bis auf den letzten Platz besetzten Kiewer Sportpalast, als der „13. Apostel Wladimir“, ganz in Weiß gekleidet, vor die 12 Tausend Zuschauer tritt. Weiß bedeutet bei Muntjans „Auferstehungsbewegung“ Licht. Und so schaltet er auch seinem mehrstündigem Monolog in russischer Sprache ein kurzes Theaterstück vor, bei dem schwarz gekleidete dunkle Gestalten versuchen, einer hell gekleideten jungen Frau die Bibel zu entreißen.

„Heute hat Gott für jeden von euch ein Wunder bereit“, kündigt „der 13. Apostel“ gleich zu Beginn einer der Veranstaltungen, die unter dem Titel „Kreuzzug – Gebet für die Gesundheit“ beworben worden war, an. Der Heilige Geist werde bei der Veranstaltung durch den Sportpalast wehen, alle die streifen, die unter Krankheiten, finanziellen und familiären Problemen leiden und von den bösen Geistern befreien. „Gott ist heute unter uns und er bewirkt Wunder, die die Wissenschaft nicht erklären kann.“

In der Öffentlichkeit wird Muntjan, der behauptet, der Heilige Geist persönlich habe ihn zum Apostel gemacht, immer wieder angegriffen. Kritiker werfen dem Mann, der sich inzwischen von seiner im September geäußerten Erklärung, er wolle Oberbürgermeister von Kiew werden, distanziert hat, vor, mit der Religion ein gutes Geschäft zu machen. Der „Allukrainische Kirchenrat“, eine Organisation protestantischer Kirchen in der Ukraine, wirft Muntjan gar eine „Nähe zu okkulten Praktiken“ vor.

„Apostel“ droht Kritiker mit Pampers

Kritik kann der „13. Apostel“ indes nur schwer ertragen.

„Laßt keinen Schmutz in eure Ohren“ ruft  Muntjan unter Anspielung auf die öffentlichen Vorwürfe, seine Anhänger in einer seiner Veranstaltungen in Kiew auf. „Journalisten tun so, als würden sie die Wahrheit schreiben. Doch für uns zählt nur Gottes Wort“ appelliert der Prediger an seine Gläubigen.

Doch ihm machten derartige Schmutzkampagnen keine Angst, fügt er hinzu.

„Macht weiter mit euren Attacken, die stören ums nicht.“ appelliert der „Apostel“ an seine journalistischen Widersacher. “Wir wissen, dass wir das Licht sind und ihr das Dunkel. Wir werden mehr und mehr. Wie haben keine Angst, denn wir haben Jesus auf unserer Seite.“

Und die Menge ruft ihm ein „Amen“ und ein „Halleluja“ entgegen.

Unterdessen berichtet das ukrainische Nachrichtenportal „Obozrevatel“ im Januar, Muntjan habe einem seiner Kritiker, Gennadij Mochnenko, gedroht, ihm „eine Pampers über den Mund zu ziehen“.

Vom Heiligen Geist persönlich entsandt

Die ukrainische Presse ist dem selbsternannten Apostel in der Tat nicht sehr gewogen. Erst kürzlich hatten ukrainische Medien berichtet, der Pastor würde ein schickes Haus in Jalta auf der Krim besitzen. Geschätzter Wert: eine halbe Million Euro. Alleine im Sommer, so der Fernsehsender „TSN“, habe der Prediger mit seinem vierwöchigen „Bibelcollege – Berg Moses“ 600 Tausend Euro verdient.  Und eine ehemalige Reinigungskraft des Pastors, die diesem  nach dem Verkauf ihrer 3-Zimmer-Wohnung die Hälfte des Erlöses geschenkt hatte, berichtet, sie habe beobachtet, dass eine Mitarbeiterin des Pastors ständig blaue Flecken gehabt habe.

Mir berichtete ein Einwohner Kiews, seine Schwester habe dem Apostel ihre Wohnung vererbt.

Muntjan und sein „Geistiges Zentrum Wiedergeburt“ setzen auf den Heiligen Geist. Der Heilige Geist sei Leben, der „Geist der Religion“, so Muntjan in einem unverhüllten Angriff auf die traditionellen Kirchen, stehe dagegen für Egoismus, Mord und Kriege.

Seit 13 Jahren stehe er im Kontakt mit dem Heiligen Geist. Er sei geschockt gewesen, als der Heilige Geist ihm gesagt habe: „Ich habe Sehnsucht nach dir. Ich will dein Freund sein“. Seitdem der Heilige Geist in ihm wohne, bete er nicht mehr für sich, nur noch für die anderen. Erst kürzlich habe er einen kranken alten Mann in der Straßenbahn gesehen. „Gebe Gott ihm Gesundheit“ habe er Gott angefleht. Und sei es im Tausch gegen seine eigene Gesundheit. Die Gesundheit der anderen sei ihm wichtiger als die eigene.

Überhaupt sei ihm die Gesundheit der Menschen das größte Anliegen. Und so werde er auch heute den Heiligen Geist bitten, die Menschen im Saal zu berühren. Dämonen hätten von den Menschen Besitz ergriffen, würden sie krank machen. Doch mit seiner Hilfe werde der Heilige Geist die Dämonen im Saal vertreiben, den Gläubigen die Gesundheit zurückgeben.

Er selbst habe eine schwierige Jugend, ohne Vater, durchlebt, fährt Muntjan fort. Einmal sei er so schwer krank gewesen, dass die Ärzte ihn schon aufgegeben hätten. Doch dann sei der Heilige Geist in sein Leben getreten, habe ihn von den Dämonen befreit, ihm das Leben geschenkt. Mit betörender Stimme fügt er hinzu: „Alle eure Träume und Wünsche erfüllen sich, wenn ihr an den Heiligen Geist glaubt. Sogar Träume, die ihr nicht einmal in einem Gebete wagt zu äußern. Sogar beim Abnehmen hilft der Heilige Geist.“

Wilde Schreie bei Teufelsaustreibung und Heilung

Im Hintergrund setzt eine säuselnde beruhigende Musik ein. Muntjan wendet sich an den Heiligen Geist:

„Schließen Sie nun die Augen. Sprechen Sie nach: Heiliger Geist komm zu mir. Ab heute will ich immer mit Dir sein. Nimm mich an. Ich will, dass du mein Freund wirst, jetzt sofort, jetzt sofort. Jetzt sofort. Jetzt sofort.“

„Halleluja“ ruft ihm die Menge entgegen. Plötzlich werden im Saal Schreie laut. Es sind Schreie von Erwachsenen, die sich anhören wie Angstschreie von Kindern. Menschen werden ohnmächtig, können nur mit Mühe von ihren Nachbarn festgehalten werden. „Nun verlassen die Dämonen die Körper, weil der Heilige Geist sie berührt.“ kommentiert der „Apostel“ die Schreie. Muntjan hat den Saal fest in der Hand. Wenn er die Menschen auffordert „Halleluja“ zu rufen, tun sie das, wenn er sagt, sie sollten mit „Amen“ antworten, ruft ihm der Saal ein „Amen“ entgegen.

Er habe die Kraft, ruft er in den Saal, die Menschen von ihrem Fluch zu befreien, die Dämonen mit Hilfe des Heiligen Geistes aus ihren Körpern herauszulösen. Und beim Verlassen der Dämonen setze die Heilung ein. Er steigert sich: „Im Namen von Jesus Christus: jetzt werden die Gebärmütter befreit“. – „Im Namen von Jesus Christus. Jetzt werden die Krebsgeschwulste vernichtet.“ „Im Namen von Jesus Christus – jetzt werden die finanziellen Probleme behoben.“

Die Menge sieht ergeben auf ihren Meister. Auf seine Anweisung halten sie die Hände in die Höhe, einige murmeln unverständlich vor sich hin, immer wieder fallen Menschen ohnmächtig zu Boden.

Muntjan geht weiter, geht direkt auf die Menge zu, spricht Menschen an. Und jedes Mal, wenn er einem Zuschauer sagt: „Der Heilige Geist berührt dich jetzt“ und diesen dabei anfaucht, fällt die Person um. Glücklicherweise stehen gleichzeitig zwei sportliche Männer bereit, die darauf achten, dass die Person weich fällt. Menschen stürmen auf die Bühne. Auch sie wollen vom Meister angefaucht werden, von ihm hören, dass der Heilige Geist sie berührt. Und sie alle fallen reihenweise zu Boden, wo sie einige Minuten bewusstlos liegen bleiben.

2000 Euro für Wunderheilung

Dann ruft Muntjan Menschen auf die Bühne, die Wunderheilungen bezeugen können. „Meine Tochter Veronika“ beginnt eine junge Mutter und hält ein kleines Kind an der Hand fest. „hatte in vier Jahren 7 Operationen am Herz.“. Doch eines Tages, als die Ärzte ihr zu einer weiteren Operation, die 2000 Euro kosten sollte, geraten hatten, lehnte sie ab. Sie würde diese 2000 Euro lieber in einen Heilungskurs beim Apostel Wladimir investieren, hatte sie für sich entschieden. Und sie habe Recht gehabt. Nun sei ihre Tochter völlig gesund.

Andere ehemals Kranke folgen ihr. Sie alle berichten von Spontanheilungen unmittelbar nach Besuchen von Veranstaltungen von Wladimir Muntjan. Und sie alle werden zum Dank beim Abschied vom „Apostel“ mit dem Heiligen Geist angefaucht, bleiben einige Minuten reglos am Boden liegen und ziehen dann von dannen. Wirklich bewiesen werden können die Wunderheilungen indes nicht, treten sie doch immer angeblich zeitversetzt erst ein paar Tage nach dem Kontakt mit dem Heiligen Geist auf.

Beglückt strömen die Menschen aus dem Saal. Die Veranstaltung war kostenlos, wer mehr haben will, muss bezahlen. 150 Dollar kostet eine dreitägige Veranstaltung unter dem Namen „Summit“ im Anschluß an den „Kreuzzug – Gebet für die Gesundheit“. Wer „Partner“ von Gott werden will, kann dies tun. Dazu muss er lediglich ein Beitrittsformular ausfüllen, und einen Betrag zwischen 10 und 2000 Dollar ankreuzen. 2016 hatte man noch für 100 Dollar an einem Summit teilnehmen können.

„Ich habe lange gespart für die Reise nach Kiew und meinen Teilnehmerbeitrag für das ´Summit´“, erklärt die 70-jährige Anja. Mit einer Gruppe von 20 Gläubigen ist sie aus Donezk angereist. Seit sie an Gott glaube, brauche sie keinen Arzt mehr. Pastor Wladimir habe sie rein gemacht.

Mit „Apostel Wladimir“ auf die „Vierte Ebene“

Bei einem der Summits werde sie in Übungen zum Erlangen der „4. Ebene“ geschult, berichtet Anja weiter. Die erste Ebene, so die begeisterte Rentnerin, sei alles Irdische. Die zweite  Ebene seien die Dämonen, die dritte Ebene Gott und die vierte Ebene sei die real gewordene Beziehung von den Menschen zu Gott. „Wer auf der vierten Ebene angelangt ist“, erklärt sie, „kann alle Probleme lösen.“  Bei Gläubigen, die auf der vierten Ebene angelangt seien, so die Frau mit leuchtenden Augen, bewirke die Kraft des Geistes Dinge, die unmöglich erscheinen. „Eine Ehefrau kommt zurück, eine Krankheit verschwindet, man führt ein glückliches Leben. Sehen Sie doch nach im Alten Testament. Die gläubige Sahra hat mit 90 Jahren ihr Kind bekommen. Und Abraham hat auch noch mit 100 Jahren über die Stränge geschlagen.“

Tausende würden regelmäßig  zu den „Summits“ kommen, berichtet sie. Und jedes Mal seien es mehr. Sie sei Pastor Wladimir sehr dankbar, habe er sie doch auf den richtigen Weg gebracht.

Doch eine andere Besucherin, Vera, sieht „Apostel Wladimir“ kritisch. „Er hat mich angehaucht, aber ich wollte einfach nicht umfallen. Da hat er mich angefaucht und gesagt: ´fall endlich um´. Und gleichzeitig haben mich zwei Männer sanft zu Boden gedrückt.“

Der Kampf geht weiter. Allen Anfeindungen zum Trotz will „Apostel Wladimir“ seine Aktivitäten erweitern. 2018 werde er über hundert Kreuzzüge in vielen Städten der Ukraine führen, kündigte er Ende 2017 an.

Irgendwann, bei einem der „Kreuzzüge“, will ich früher aus dem Saal gehen. Doch der Gang zum Ausgang wird zum Spießrutenlaufen. Böse Blicke verdrängen die vom Rednerpult verkündete christliche Nächstenliebe. Und sie geben mir zu verstehen, dass der Heilige Geist mein Verhalten ganz sicher nicht billige.

Auf der russischsprachigen Homepage der „Wiederauferstehung“ finden sich Fotos zu Wladimir Muntjan und seinen Veranstaltungen.

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