EU Pilot: Aktuelles aus und zu Europa
Der EU-Pilot (auf Bluesky: https://bsky.app/profile/eu-pilot.bsky.social) bietet regelmäßig eine Artikelauswahl zu europäischen Themen aus Zeitungen verschiedener Länder – mitunter auch in englischer und französischer Sprache.
1. EuGH – EGMR – IStGH – Menschenrechte
-
Über Jahrhunderte entführten Kolonialmächte Millionen Menschen aus Afrika und beuteten sie als Sklaven aus. Die UN beschließen nun eine Resolution. Warum sie umstritten ist. Von Jakob Maurer. (rankfurter Rundschau ¥| Frankfurt am Main)
-
Gegen den Ex-Präsidenten der Philippinen findet vor Prozessauftakt wegen des Antidrogenkriegs eine Anhörung statt. Von Thomas Berger. (nd | Berlin)
-
Das Gericht der Europäischen Union muss die Schadenersatzklage einer Familie syrischer Kurden erneut prüfen. (Der Standard | Wien)
-
Der Konflikt geht auf Justizreformen der PiS-Regierung und Urteile des polnischen Verfassungsgerichts zurück. Polen wurde nun wegen Verstößen gegen wesentliche Prinzipien des EU-Rechts verurteilt. (Der Standard | Wien)
-
Der Europäische Gerichtshof hat die Mindestlohnrichtlinie gebremst. Ganz gestoppt ist die Idee fairer Löhne in der EU aber nicht. Kommentar von Eva Fischer. (taz | Berlin)
-
Hintergrund ist eine Klage von Dänemark, dessen Regierung eine EU-Richtlinie zu Mindestlöhnen als Kompetenzüberschreitung sieht. (Der Standard | Wien)
-
Die Richter:innen geben einer Klage Dänemarks gegen die Richtlinie teilweise statt. Diese sollte Arbeitnehmer:innen vor Armut schützen. (taz | Berlin)
-
Der erste abgeschobene Syrer gilt noch immer als vermisst. Bevor das Innenministerium eine weitere Person abschieben kann, muss es Fragen zum Schicksal des Mannes klären, sagt der EGMR. Von Laurin Lorenz. (Der Standard | Wien)
-
Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat Italiens Abkommen mit Albanien zur Auslagerung von Asylverfahren für rechtswidrig erklärt – und damit das millionenschwere Vorzeigeprojekt der Regierung Meloni ins Wanken gebracht. Von Alessia Peretti. (Euractiv | EU)
-
Der Europäische Gerichtshof bekräftigte seine Vorgabe zu sicheren Herkunftsstaaten. Doch der EU-Gesetzgeber hat diese schon für 2026 geändert. Kommentar von Christian Rath. (taz | Berlin)
-
Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat Italiens Abkommen mit Albanien zur Auslagerung von Asylverfahren für rechtswidrig erklärt – und damit das millionenschwere Vorzeigeprojekt der Regierung Meloni ins Wanken gebracht. Von Alessia Peretti. (Euractiv | EU)
-
Geboren aus den Schrecken der Weltkriege, scheint das Völkerrecht heute so bedeutungslos wie nie. Wie stark ist das Völkerrecht wirklich? Und hat es noch Zukunft – auch vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklungen im Nahen Osten? Wir diskutieren mit Carlo Masala, Kai Ambos und taz-Nahost-Redakteurin Lisa Schneider. (taz | Berlin)
-
Dänemark und Italien kritisieren den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte, insbesondere bei der Auslegung von Migrationsfragen „zu weit gegangen“ zu sein. Nun fordern sie andere Staaten auf, ein entsprechendes Schreiben zu unterstützen. Von Nicoletta Ionta. (Euractiv | EU)
-
Zehntausende Häftlinge müssen in einem Hochsicherheitsgefängnis unter menschenrechtswidrigen Bedingungen leben. US-Präsident Trump findet Gefallen daran und lässt Migranten dorthin abschieben. Von Gianluca Wallisch. (Der Standard | Wien)
-
Der Europäische Gerichtshof urteilte am Donnerstag, dass die verpflichtende Angabe des Geschlechts beim Ticketkauf für Bahnreisende gegen die EU-Datenschutz-Grundverordnung verstößt. Von Chris Powers. (Euractiv | EU)
-
Der Internationale Strafgerichtshof hat Haftbefehle gegen Israels Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu, den früheren Verteidigungsminister Joav Galant und gegen einen Anführer der Terrororganisation Hamas im Gazastreifen erlassen. Die Richter in Den Haag stimmten einem Antrag des Chefanklägers Karim Khan vom Mai zu. (Tageblatt | Lëtzebuerg)
-
Ein EU-Bürger, der in einem anderen Mitgliedstaat lebt, darf in diesem Land politischen Parteien beitreten, entschied der Europäische Gerichtshof. Entsprechende Verbote in Polen und Tschechien verstoßen damit gegen EU-Recht. Von Nicholas Wallace. (Euractiv | EU)
-
Der Europäischen Gerichtshof (EuGH) hat am Freitag (4. Oktober) entschieden, dass die Einstufung eines Drittstaats als „sicheres Herkunftsland“ für Asylzwecke für das gesamte Territorium des Staates gelten muss. Es darf sich nicht allein auf bestimmte Regionen beziehen. Von Nicoletta Ionta. (Euractiv | EU)
-
Die internationale Fußballwelt blickt derzeit nach Luxemburg. Am Europäischen Gerichtshof (EuGH) auf Kirchberg wird entschieden, wie der Transfermarkt in Zukunft aussehen könnte. Von Dan Elvinger. (Tageblatt | Lëtzebuerg)
-
Seit gut drei Jahren ist Agnès Callamard Generalsekretärin von Amnesty International. In der Zeit mussten Amnesty und auch Callamard selbst einiges an Kritik einstecken. Dazu wird die Welt immer gefährlicher, die Arbeit für Verteidiger der Menschenrechte stets schwieriger. Wir trafen die französische Menschenrechtsexpertin am Rande einer Konferenz über automatisierte Waffensysteme in Wien. Von Armand Back. (Tageblatt | Lëtzebuerg)
-
Kriegführenden Staaten geht es nicht um freien Journalismus, sondern um Propaganda. In Kriegszeiten blüht auch in Demokratien die Doppelmoral. Kommentar von Michael Sontheimer. (taz | Berlin)
-
Auf der Rangliste der Pressefreiheit 2024 landet Norwegen zum achten Mal in Folge auf Platz 1. Deutschland wird besser – nicht nur aus eigener Kraft. Johannes Drosdowski (taz | Berlin)
-
Das erste Opfer im Krieg ist bekanntlich die Wahrheit. Zu den weiteren Opfern zählen immer wieder Journalisten, die auch teilweise gezielt getötet werden. Kommentar von Sven Hansen. (taz | Berlin)
-
Die Organisation Reporter ohne Grenzen sieht die Pressefreiheit weltweit zunehmend bedroht. Deutschland klettert im diesjährigen Ranking allerdings deutlich nach oben. Das hat zwei Gründe. (Der Spiegel | Hamburg)
-
Im Pressefreiheitsindex von Reporter ohne Grenzen ist Österreich auf Platz 32 gefallen. Die Gründe sind Angriffe auf Journalisten und die ausstehende ORF-Gremienreform. Von Harald Fidler. (Der Standard | Wien)
-
Von Platz 20 auf Platz elf: Luxemburg macht einen großen Sprung in der Rangliste der Pressefreiheit. Aber es gibt immer noch Baustellen. (Tageblatt | Lëtzebuerg)
-
Kriegführenden Staaten geht es nicht um freien Journalismus, sondern um Propaganda. In Kriegszeiten blüht auch in Demokratien die Doppelmoral. Kommentar von Michael Sontheimer. (taz | Berlin)
-
Drei Klagen für den Klimaschutz lagen am Dienstag dem Europäischen Gerichtshof der Menschenrechte vor, nur eine war erfolgreich. Der Sieg des Vereins der KlimaSeniorinnen Schweiz macht anderen Kläger*innen trotzdem Hoffnung. Von María Elorza Saralegui. (woxx | Luxembourg)
-
Uno-Generalsekretär Guterres warnte bei der Generalversammlung vor einem Zerbrechen der internationalen Organisation, doch Besserung ist kaum in Sicht. Die Ukraine forderte ein Ende von Russlands Veto im Sicherheitsrat. Ein Bericht aus New York. Analyse von Florian Niederndorfer. (Der Standard | Wien)
-
Eine Klage gegen X bringt mutmaßliche Details zum Abgreifen von Nutzerdaten ans Licht. In einem anderen Rechtsstreit geht X gegen eine kritische NGO vor. Von Sebastian Lang.
2. Europäische Union
-
Europas Linksparteien sind im Umbruch. Am Wochenende will einer ihrer zwei »Dachverbände« eine neue Strategie beschließen. Von Uwe Sattler. (nd | Berlin)
-
Es gibt einige Ansätze, aber viel wird von der Wahl in Ungarn am Sonntag abhängen. Kolumne von Hans Rauscher. (Der Standard | Wien)
-
Wer aus einem Drittstaat in die EU einreisen will, bekommt es seit Oktober mit einem neuen elektronischen Einreisesystem zu tun. Mehr als 50 Millionen Ein- und Ausreisen wurden damit wohl schon bearbeitet. Von Leon Fasse. (Frankfurter Rundschau | Frankfurt am Main)
-
Der Kontinent erzittert vor jeder Volte Trumps, bleibt erpressbar wegen seiner Energieabhängigkeit. Das zu ändern, erfordert mehr Entschlossenheit als bisher. Kommentar von Petra Stuiber. (Der Standard | Wien)
-
Deren größte Bewunderer sind übrigens die Freiheitlichen unter Herbert Kickl. Einserkastl von Hans Rauscher. (Der Standard | Wien)
-
Hohe Kosten für Öl und Gas? EU-Energiekommissar Jörgensen setzt auf Energiesparen und Dekarbonisierung. Zur Kommissionspolitik passt das nicht. Von Eric Bonse. (taz | Berlin)
-
Artikel 42.7 verpflichtet die EU-Länder, einem Mitgliedstaat in Not zu Hilfe zu kommen. Es besteht jedoch nach wie vor große Unklarheit darüber, was dies konkret bedeutet.
Verteidigung. Nicoletta Ionta und Charles Cohen. (Euractiv | EU) -
Eine von Frankreich und den Niederlanden angeführte Gruppe fordert strengere Beschränkungen, während Italien und Griechenland fundierte wissenschaftliche Belege verlangen. Von Sarantis Michalopoulos. (Euractiv | EU)
-
Krisengeplagte Sozialdemokraten stimmen auf EU-Ebene gegen das, was sie in nationalen Regierungen mittragen. Christdemokraten streifen rechts an, Liberale im Absturz. Kommentar von Thomas Mayer. (Der Standard | Wien)
-
Das EU-Parlament stimmt über ein neues Rückführungsgesetz ab. Konservative und Rechtsextreme wollen den Mitgliedsstaaten dabei freie Hand geben. Aus Berlin Christian Jakob. (taz | Berlin)
-
Trotz Kritik an Inhalt und Zustandekommen bringt das Europaparlament eine härtere Rückführungspolitik auf den Weg, inklusive Abschiebezentren außerhalb der EU. (taz | Berlin)
-
Das EU-Parlament hat am Donnerstag für eine umstrittene Verschärfung der Migrationspolitik votiert. Dafür stimmte die Fraktion von CDU und CSU auch mit rechten Parteien. Von Felix Durach. (Frankfurter Rundschau | Frankfurt am Main)
-
Die EU-Chemikalienagentur empfiehlt ein PFAS-Verbot. Ausnahmen soll es geben, wenn Alternativen fehlen und wirtschaftliche Folgen drohen. (taz | Berlin)
-
Das EU-Parlament stimmt über ein neues Rückführungsgesetz ab. Konservative und Rechtsextreme wollen den Mitgliedsstaaten dabei freie Hand geben. Aus Berlin Christian Jakob. (taz | Berlin)
-
EU-Gipfel bedauert die Eskalation am Golf, kann sich aber zu keinen konkreten Maßnahmen durchringen. Vorbereitungen auf Energie- und Wirtschaftskrise gestartet. Kommentar von Thomas Mayer. (Der Standard | Wien)
-
Wie umgehen mit Trump? Beraterin Gerlinde Niehus über europäischen Muskelaufbau, ihr Konzept der „Total Defence“ und die Friedensbewegung. Von Tanja Tricarico und Jens Uthoff. (taz | Berlin)
-
Staats- und Regierungschefs hoffen auf eine Lösung bis April. Zurückhaltung im Irankrieg. Keine Beteiligung an der Sicherung der Straße von Hormus. Von Thomas Mayer
aus Brüssel. (Der Standard | Wien) -
Lange waren Integration und Erweiterung die Motoren zur Stärkung der Europäischen Union. Seit dem Brexit geht nichts weiter. Jetzt tut sich ein Fenster auf. Kommentar von Thomas Mayer. (Der Standard | Wien)
-
Die konservative EVP hat im Europapalament mit rechtsextremen Parteien an Gesetzesvorlagen gearbeitet. Fraktionschef Weber will nichts gewusst haben. Aus Brüssel Eric Bonse. (taz | Berlin)
-
Atemberaubende Doppelmoral: In Straßburg reißt die CDU/CSU die Brandmauer ein, damit man in Berlin den Saubermann spielen kann. Kommentar von Eric Bonse. (taz | Berlin)
-
Es braucht eine sozial gerechte und klimaneutrale Kreislaufwirtschaft. Eine Schrumpfung der europäischen Volkswirtschaft wird dabei nicht ausbleiben. Gastkommentar von Armin Osmanovic. (taz | Berlin)
-
Ein monatelang blockiertes EU-Migrationsgesetz fand plötzlich eine Mehrheit. Wie Recherchen zeigen, wandte sich die EVP dafür offenbar an rechte Parteien. Von Lisa Mahnke. (Frankfurter Rundschau | Frankfurt am Main)
-
In einer Chatgruppe wurde an einem Gesetzesvorschlag zur Verschärfung der Migrationspolitik gearbeitet. Das Gesetz soll unter anderem die Abschiebung von Asylsuchenden in 'Return Hubs' ermöglichen. (Der Standard | Wien)
-
Estlands Geheimdienst sperrt 1300 russische Ex-Soldaten aus, die Bundespolizei 3500 ukrainische Staatsangehörige. Matthias Monroy. (nd | Berlin)
-
Europa will wehrhaft werden. Ganz rund läuft das noch nicht – ein Experte mahnt, das EU-Parlament will Bewegung sehen. Eine Analyse. Von Florian Naumann. (Frankfurter Rundschau | Frankfurt am Main)
-
Die EU-Mitglieder des westlichen Militärbündnisses stehen unter dem Druck ihres NATO-Verbündeten, der Vereinigten Staaten, ihre eigene Verteidigung zu stärken. Von Charles Cohen und Sarantis Michalopoulos. (Euractiv | EU)
-
Die Staats- und Regierungschefs der EU sind sich uneinig darüber, inwieweit die EU die vorherrschende regelbasierte internationale Ordnung verteidigen oder sich anpassen sollte. Von Eddy Wax. (Euractiv | EU)
-
Donald Trump und Wladimir Putin, der Irankrieg und die Ukraine. Kolumne von Hans Rauscher. (Der Standard | Wien)
-
Im EU-Parlament ist die Brandmauer in der Migrationspolitik endgültig eingerissen. Die Konservativen stimmen mit den Rechten für Rückführungszentren. Aus Straßburg Eric Bonse. (taz | Berlin
-
Die Europäische Union ist beim Appeasement mit dem Iran gescheitert, wie zuvor schon in Libyen, Syrien oder Gaza. Die Folgen der Krisen und Kriege sind umso dramatischer. Kommentar von Thomas Mayer. (Der Standard | Wien)
3. Aus EU-Mitgliedsländern
-
Péter Magyar, der wohl stärkste Herausforderer Orbáns in dessen ununterbrochener 16-jähriger Amtszeit, hat einen entscheidenden Vorteil: Er stammt aus dem System und den Machtkreisen selbst. Von Eddy Wax, Mátyás Varga und Bruno Waterfield. (Euractiv | EU)
-
Nachdem 16 Jahre lang der Rechtspopulist Viktor Orbán in Ungarn mit Zweidrittelmehrheit regiert hatte, konnte nun Péter Magyar einen fulminanten Erfolg einfahren, mit dem es sorgsam umzugehen gilt. Kommentar von Gerald Schubert. (Der Standard | Wien)
-
Wählen wir auch erst Rechtsextreme, die wir dann nach 16 Jahren mühsam loswerden müssen? Einserkastl von Hans Rauscher. (Der Standard | Wien)
-
Die Opposition hat die historische Wahl gewonnen, Orbán muss nach 16 Jahren als Premierminister abtreten. Bis zur Angelobung Magyars wird es wohl einen Monat dauern. Glückwünsche von Selenskyj und Obama. (Der Standard | Wien)
-
Ungarn hat gewählt: Nach 16 Jahren verliert Viktor Orban die Macht – Peter Magyar und seine Tisza-Partei sichern sich eine historische Zwei-Drittel-Mehrheit. Ein Wendepunkt für Ungarn, Europa und die Zukunft der Demokratie im Herzen Europas? (Tageblatt | Lëtzebuerg)
-
Mit einer Zweidrittel-Mehrheit beendet Petér Magyar die 16-jährige Herrschaft von Viktor Orbán. Das Ergebnis läutet eine Wende auch für die EU ein. Aus Budapest Florian Bayer. (taz | Berlin)
-
Die Pläne, im Internet mit Biometrie nach jedweder Person zu suchen, verstoßen laut AlgorithmWatch gegen Europarecht und die Verfassung. Sie seien so unverhältnismäßig, dass man sie nicht verbessern, sondern nur zurückziehen könne. Von Markus Reuter. (Netzpolitik | Berlin)
-
Viktor Orbáns Macht könnte mit der Wahl am Sonntag enden. Zementiert hat er sie jahrelang auch über die Medien, wie ein aktuelles Buch zeigt. Von Florian Naumann. (Frankfurter Rundschau | Frankfurt am Main)
-
Viktor Orbán könnte Umfragen zufolge die Wahl in Ungarn verlieren. Doch selbst das würde sein Erbe nicht tilgen. Eine Analyse. Von Florian Naumann. (Frankfurter Rundschau | Frankfurt am Main)
-
Exklusivberichte und Enthüllungen in der unabhängigen Presse des Landes haben das Gefühl geschürt, dass ein politischer Wandel bevorsteht. Aber laut Reporter ohne Grenzen sind rund 80 % der Medien regierungsfreundlich. Von Eddy Wax. (Euractiv | EU)
-
Die Spaltung und die gegenseitigen Vorwürfe sind ein Aufschwung für Péter Magyar, den Vorsitzenden der oppositionellen konservativen Tisza-Partei, und lassen einen erbitterten Machtkampf erwarten, sollte Orbán verlieren. Von Mátyás Varga und Bruno Waterfield. (Euractiv | EU)
-
Ob er nun als Verteidiger der christlichen Zivilisation bewundert oder als illiberaler Unruhestifter verurteilt wird – Viktor Orbán ist einer der einflussreichsten europäischen Politiker seiner Zeit. Von Robert Hodgson, Eddy Wax, Mátyás Varga und Bruno Waterfield. (Euractiv | EU)
-
Ein Sieg der Opposition wäre ein Dämpfer für alle antidemokratischen Kräfte in der EU. Bleibt Orbán, sollte die Union auf eine Ausweitung der Mehrheitsentscheidungen setzen, um nicht weiter erpressbar zu sein. Kommentar der anderen von Paul Schmidt. (Der Standard | Wien)
-
Warum sich die Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche wie eine Lobbyistin der Gaswirtschaft verhält, fragt Michael Kopatz in der FR-Kolumne „Öko-Logisch“. Von Michael Kopatz. (Frankfurter Rundschau | Frankfurt am Main)
-
Viktor Orbán hat die ungarische Medienlandschaft umgebaut. Der Journalist Ákos Tóth verrät, was sein Herausforderer Péter Magyar daran ändern könnte. Interview von Florian Bayer. (taz | Berlin)
-
Nach 16 Jahren einer immer nationalistischeren und autoritäreren Herrschaft könnte nicht nur Ungarn, sondern ganz Europa aufatmen. Von Edmond Jäger. (nd. | Berlin)
-
Misswirtschaft, Korruption und der Kampf gegen die EU haben das einstige Musterland zum Sorgenkind gemacht. Dazu kommen Umweltskandale – und das ist noch nicht alles. Aus Budapest Mathias Brüggmann. (taz | Berlin)
-
Bei der Parlamentswahl in Ungarn sieht es für Fidesz und Viktor Orbán nicht gut aus. Doch Orbán könnte sich mit „Einmischung von außen“ herausreden.
Essay von Georg Vobruba. (taz | Berlin) -
Das Herzensprojekt der rechts-rechtsextremen Regierungskoalition von Giorgia Meloni ist gescheitert. In einem Referendum haben sich die Italiener mehrheitlich gegen die umstrittene Justizreform entschieden. Diese Niederlage führte bereits zu ersten Rücktritten in der Regierung und könnte weitere Pläne für einen autoritären Staatsumbau bremsen. Myrte Palatini. (woxx | Luxembourg)
-
Österreich verweigert den USA militärische Flüge übers Staatsgebiet – das war nicht immer so. Einserkastl von Hans Rauscher. (Der Standard | Wien)
-
Als sich die französische Links-Politikerin wegen einer Anzeige bei der Pariser Polizei meldete, wurde auch eine geringe Menge synthetischer Drogen bei ihr gefunden. (Der Standard | Wien)
-
Als Investigativreporter recherchiert Szabolcs Panyi seit Jahren über Macht und russischen Einfluss in Ungarn. Nun wird er selbst zur Zielscheibe: Die Regierung stellt ihn unter Spionageverdacht. Von Daniela Prugger aus Budapest. (Der Standard | Wien)
-
Das Referendum zur Justizreform ist gescheitert. Nun versucht Italiens Regierungschefin Giorgia Meloni den nächsten Schritt Richtung Machterhalt. Kommentar von Tanja Tricarico. (taz | Berlin)
-
Verborgenes Wachstum: Die Ungleichheit im Land ist schwer zu bestimmen. Die Ränder der Verteilung bergen hohe Dunkelziffern. Von Sarah Yolanda Koss. (nd | Berlin)
-
Merz kündigt Rückkehr von 740.000 Syrern an – doch Al-Scharaa widerspricht. Was steckt hinter dem Streit um die 80-Prozent-Zahl? Von Jekaterina Jalunina. (Frankfurter Rundschau | Frankfurt am Main)
-
80 Prozent der Syrer*innen sollen gehen, sagt Kanzler Merz. Kurz darauf rudert er zurück. Doch ist das glaubwürdig? Von Frederik Eickmanns. (taz | Berlin)
-
Zoll weitet Finanzrepression auf fünfköpfige Familie des Berliner Journalisten aus. Matthias Monroy. (nd | Berlin)
-
Les élections municipales françaises des 15 et 22 mars confirment le morcellement du paysage politique. À un an de la présidentielle, il est cependant difficile de tirer un enseignement à valeur nationale d’un scrutin souvent dominé par des enjeux locaux. Le RN s’ancre dans les villes moyennes, tandis que LFI réalise sa première percée dans des municipales. Fabien Grasser. (woxx | Luxembourg)
-
Bence Szabó erhebt schwere Vorwürfe gegen den Geheimdienst: Seine Enthüllungen erhöhen zwei Wochen vor der Wahl den Druck auf Viktor Orbán und lösen eine Welle der Solidarität aus. Von Silvia Bielert. (Frankfurter Rundschau | Frankfurt am Main)
-
Gewalt gegen Frauen zieht sich durch alle Schichten. Reflexhaft auf Zuwanderung zu zeigen, ist eine Themenverfehlung. Kommentar von Manuela Honsig-Erlenburg. (Der Standard | Wien)
4. EU-Außen-, Handels- und Nachbarschaftspolitik
-
MAGA wollte den ersten US-Papst als Verbündeten. Stattdessen kritisiert Leo XIV. Trumps Migrationspolitik und den Iran-Krieg – und soll dafür im Pentagon abgewatscht worden sein. Von Sebastian Richter. (Frankfurter Rundschau | Frankfurt am Main)
-
Immer mehr prominente Gläubige distanzieren sich vom US-Präsidenten. Hinter den Kulissen wittern manche die Chance, dass künftig sie die Evangelikalen führen könnten. Von Christian Fahrenbach aus New York. (Der Standard | Wien)
-
Die Ölkrise schadet der aufstrebenden Großmacht weniger als anderen Ländern. Wirtschaftlich und politisch könnte Peking sogar gestärkt aus dem amerikanischen Iran-Fiasko hervorgehen. Von Jakob Pflügl. (Der Standard | Wien)
-
Die israelische Regierung hat laut Medienberichten und nach Angaben von Friedensaktivisten den Bau von 34 neuen Siedlungen im besetzten Westjordanland genehmigt. (Tageblatt | Lëtzebuerg)
-
Die Entlassung von US-Justizministerin Pam Bondi kam nicht ganz überraschend: Für den Präsidenten versagte sie darin, die Causa Epstein verschwinden zu lassen. Kommentar von Gianluca Wallisch. (Der Standard | Wien)
-
Die Entlassung von Pam Bondi markiert innerhalb weniger Wochen die zweite Entlassung im Trump-Kabinett, während Prognosen bereits mit weiteren Abgängen rechnen. (Frankfurter Rundschau | Frankfurt am Main)
-
Die USA planen eine Konferenz gegen »die Antifa«. Vermutlich geht es auch um Aufnahme in die EU-Terrorliste. Ungarn und die AfD laufen sich warm. Von Matthias Monroy. (nd | Berlin)
-
Die Grausamkeit und der Rassismus in der vom Parlament verabschiedeten Regelung empört auch Kreise, von denen man es nicht erwartet hätte. Kommentar von Eric Frey. (Der Standard | Wien)
-
Vor mehr als einem Monat haben die USA und Israel den Iran-Krieg begonnen. Nun wendet sich Trump mit Zuversicht und Selbstlob in einer Rede ans eigene Land. Spannend ist dabei auch, was er nicht sagt. (Tageblatt | Lëtzebuerg)
-
Der frühere amerikanische Nato-Botschafter Ivo Daalder kommentiert Trumps Rede zum Irankrieg. Für das Verteidigungsbündnis hat er eine klare Vision. Interview von Hansjürgen Mai. (taz | Berlin)
-
Donald Trump droht mit dem NATO-Austritt der USA. Doch sein eigener Außenminister hat 2023 ein Gesetz geschrieben, das genau das verhindert. Nun holt ihn seine Vergangenheit ein. Von Christoph Elzer. (Frankfurter Rundschau | Frankfurt am Main)
-
Die US-Amerikaner folgen in ihrer Anti-Nato-Rhetorik den Maga-Vordenkern und drohen den westlichen Partnern. Diese erinnern an die Gründungsidee des Verteidigungsbündnisses. Von Fabian Sommavilla. (Der Standard | Wien)
-
Da der US-Präsident ständig die Aufmerksamkeit auf sich selbst lenkt, sorgt er dafür, dass alle künftigen Enttäuschungen und Beschwerden auch auf ihn gerichtet sein werden. Kommentar der anderen von Jan-Werner Müller. (Der Standard | Wien)
-
Der Vergleich ist krass unzulässig, aber die israelische Regierung begeht schweres Unrecht. Kolumne von Hans Rauscher. (Der Standard | Wien)
-
Jahrelang haben seine Alliierten Israel mit dem Massentöten durchkommen lassen, weil es ihre Interessen bedient. Überraschen sollte der Schritt nicht. Kommentar von Pauline Jäckels. (taz | Berlin)
-
Ein geplantes Gesetz in Israel bringt die Todesstrafe zurück auf die politische Agenda und wirft so Grundfragen zu Recht, Gleichheit und jüdischen Werten auf – kommende Woche soll es in der Knesset verhandelt werden. Von Uri Binnun. (Tacheles – Das jüdische Wochenmagazin | Zürich)
-
Indem nur tödliche Anschläge gegen Israelis mit der Höchststrafe geahndet werden, entscheidet Israels Parlament über den Wert von Menschenleben basierend auf Herkunft. Kommentar von Maria Sterkl. (Der Standard | Wien)
-
Die Mehrheit im Repräsentantenhaus ist bei den Midterms kaum zu verteidigen. Aber möglich ist auch ein Erdrutsch, der die Partei auf Jahre hinaus erschüttern kann. Kolumne von Eric Frey. (Der Standard | Wien)
-
Europas Regierungen sorgen sich um die nationale Sicherheit und ökonomische Unabhängigkeit. Ihre Konzerne könnten damit wenig anfangen. Von Stephan Kaufmann. {nd | Berlin)
-
Das EU-Parlament positioniert sich bei der Gestaltung des Handelsabkommens mit Trumps USA klar. Geht die Strategie auf? Eine Analyse. Von Jan-Frederik Wendt. (Frankfurter Rundschau | Frankfurt am Main)
-
Wie konnte es so weit kommen, dass in Chile erneut die Ultra-Rechte regiert? Nona Fernández über ihr Werk, die Linke und die Bereitschaft zum Handeln. Von Eva-Christina Meier. (taz | Berlin)
-
Brüssel erwartet, dass das Abkommen den bilateralen Handel mit Waren und Dienstleistungen in den nächsten zehn Jahren um etwa 30 % ankurbeln wird. Von Sofia Sanchez Manzanaro. (Euractiv | EU)
-
Die US-Vertretung bei der EU begrüßte das Ergebnis in einer Erklärung und erklärte, die „erfolgreiche Abstimmung“ bringe die Stabilität und Vorhersehbarkeit, die von Unternehmen auf beiden Seiten des Atlantiks angestrebt werde. Von Sofia Sanchez Manzanaro. (Euractiv | EU)
-
Unzählige Pakete kommen von Online-Händlern in die EU. Eine Bearbeitungsgebühr soll helfen, die steigenden Kosten zu decken. (taz | Berlin)
-
Das Mercosur-Zollabkommen führt zu mehr Pestizideinsatz, sozialer Ungleichheit und Landgrabbing, sagt Ex-Sojabauer Antônio Andrioli. Interview von Sunny Riedel. (taz | Berlin)
-
Reisbauern zerstören die Lebensräume indigener Gemeinschaften in Brasilien. Die Regierung verpflichtet sich zum Schutz, hilft aber nur halbherzig. Aus Marajó Christine Wollowski. (taz | Berlin)
-
Dank massiver Ölreserven kann China die Energiekrise besser abfedern als andere Staaten der Region. Und geopolitisch dürfte Peking Nutznießer sein. Von Fabian Kretschmer. (taz | Berlin)
-
US-Botschafter in Europa fallen durch Einmischung in ihren Gastländern auf. Der Trump-ähnliche Stil sorgt für Empörung. Von Fredy Gsteiger. (SRF | Zürich)
-
Er wollte den Friedensnobelpreis, und als er ihn nicht bekam, wandte er sich seinem militärischen Spielzeug zu. Kolumne von Eric Frey. (Der Standard | Wien)
-
Die Konfrontation zwischen Washington und Peking erstreckt sich auch auf Microchips und künstliche Intelligenz. Von Jan Turowski. (nd | Berlin)
5. Wirtschaft – Soziales – Finanzen
-
Führt Donald Trump Krieg im Iran und interveniert in Venezuela, um China zu schwächen und die US-Hegemonie abzusichern? Über so eine strategische Weitsicht verfügt der US-Präsident nicht, sagt Adam Tooze. Das macht ihm erst recht Sorgen. Interview von András Szigetvari. (Der Standard | Wien)
-
Der Internationale Währungsfonds sieht in Tankrabatten „unkluge Maßnahmen“. Er warnt Regierungen davor, Fehler aus der Energiekrise 2022 zu wiederholen. (taz | Berlin)
-
In New York sind extreme Arbeitszeiten Teil des Systems. Doch auch hierzulande gilt oft noch: Wer länger arbeitet, gilt als engagierter. Kolumne von Franziska Zoidl. (Der Standard | Wien)
-
Von Rekorden ist am Goldmarkt nichts mehr zu spüren, es geht seit Wochen abwärts. Zuvor hat viel Spekulation den Preis getrieben. Dann hat der Iran-Krieg vieles grundlegend geändert. Von Alexander Hahn. (Der Standard | Wien)
-
Die EU-Kommission hat einen Vorschlag vorgestellt, der Start-ups das Leben leichter machen soll. Die Neos begrüßen den Entwurf, sehen aber Verbesserungspotenzial. Von Andreas Danzer Jakob Pflügl. (Der Standard | Wien)
-
Die Frage des 21. Jahrhunderts muss lauten: Wie viel Gas brauchen wir noch? Statt auf das Risiko von Importen zu setzen, sollten wir schnell die eigenen, neuen Möglichkeiten ausbauen: Wind und Sonne. Kommentar der anderen von Florian Maringer. (Der Standard | Wien)
-
Öl und Gas werden teurer, die Lieferketten geraten unter Druck. Doch ein entscheidender Faktor unterscheidet 2026 von 2022 grundlegend. Von Carsten Brzeski. (Frankfurter Rundschau | Frankfurt am Main)
-
Die EU will die europäische Industrie bei der Vergabe öffentlicher Aufträge bevorzugen. Die chinesische Handelskammer sieht sich übergangen. (taz | Berlin)
-
Sehr entschlossen wirkt die Entscheidung der EU-Kommission nicht gerade. Statt allgemeiner EU-Präferenz sind nach Branchen gestaffelte Quoten geplant. Kommentar von Eric Bonse. (taz | Berlin)
-
Die EU-Kommission will, dass die europäische Industrie bei öffentlichen Aufträgen bevorzugt wird. Aber nur, wenn es nicht zu teuer ist. Aus Brüssel Eric Bonse. (taz | Berlin)
-
Der 'Industrial Accelerator Act' soll öffentliche Beschaffungen und Förderungen auf EU-Unternehmen lenken. Quoten für Autobestandteile und Aluminium sind geplant. (Der Standard | Wien)
-
Die Angriffe der USA und Israels auf die Islamische Republik und die Vergeltungsschläge des Iran in der Region haben die Energieflüsse unterbrochen, wobei die wichtige Straße von Hormus praktisch gesperrt ist. (Euractiv | EU)
-
Die EZB plant die Einführung des digitalen Euro als Antwort auf Kryptowährungen. Doch ein Scheitern könnte den traditionellen Euro schwächen. Die Kolumne „Gastwirtschaft“. Von: Mechthild Schrooten. (Frankfurter Rundschau | Frankfurt am Main)
-
Kriminelle Netzwerke nutzen EU-Förderprogramme mit „hoher Rendite und geringem Risiko“ aus, warnt die EPPO. Von Elisa Braun. (Euractiv | EU)
-
In Europa und Asien gerieten die Börsen wegen des anhaltenden Konflikts unter Druck. Der Ölpreis ist auf dem höchsten Stand seit Monaten. Aktien von Reiseanbietern brechen ein. (Der Standard | Wien)
-
Waffen schaffen weder Frieden noch nachhaltige Perspektiven, kommentiert die Wiener „Volksstimme“ die EU-Aufrüstungspläne. Von Elena Ellmayr. (Die Zukunft | Berlin)
-
In den meisten Fällen werden Jobs nicht abgeschafft, sondern umgebaut. Wird sich das auch durch die fortschreitende Einführung der Künstlichen Intelligenz zeigen? Und kann sie ein Hebel für Arbeitszeitverkürzung sein? Kommentar der anderen von Johannes Kopf Noah Oder. (Der Standard | Wien)
-
Ljubica Nedelkoska vom Complexity Science Hub geht der Frage nach, wie sich die Gesellschaft auf die Veränderung des Arbeitsmarkts durch KI vorbereiten kann. Interview von Reinhard Kleindl. (Der Standard | Wien)
-
In China und den USA sollen die Lichter in den ersten Autofabriken in den nächsten Jahren ausgehen. Produziert wird dort aber trotzdem. Von Ursula Demling. (GameStar | Berlin)
-
Die deutschen Autokonzerne verhalten sich arrogant, sagt die Physikerin Birgit Scheppat. Sie müssten umsteuern – dann gelinge auch das Comeback. Interview von Nanja Boenisch. (taz | Berlin)
-
Das Vermögen der Milliardäre ist 2025 dreimal schneller gewachsen als in den Vorjahren. Soll Vermögen stärker besteuert oder Reichtum gar begrenzt werden? Von Bettina Pfluger. (Der Standard | Wien)
-
Schulden werden verteufelt, Sparen gilt als Tugend – dabei ist das ein Trugschluss. Warum wir schon im Matheunterricht davon lernen sollten. Kolumne Was kostet die Welt? von Maurice Höfgen. (taz | Berlin)
-
Die starke Aufwertung des Euro macht den deutschen Unternehmen das Wirtschaften weiterhin schwer. Auch Arbeitslose haben schlechte Aussichten. Von Renate Graber. (Der Standard | Wien)
-
Klima- und Naturkrise gefährden die Wirtschaft massiv. Die Europäische Zentralbank will gegensteuern. Kann sie das – und darf sie es überhaupt? Von Katharina Mau. (taz | Berlin)
-
Mit einer Serie von Senkungen hat die EZB den für Banken und Sparer wichtigen Einlagenzins halbiert. Seit Monaten ist dieser nun stabil – dabei bleibt es zunächst auch. Was das für Sparer bedeutet. (Tageblatt | Lëtzebuerg)
-
Lobbygruppen wissen genau, wie sie sich einen Weg in die Politik bahnen können. Dagegen braucht es ein Bewusstsein und institutionelle Schranken. Gastkommentar von Tim Engartner. (taz | Berlin)
-
Die geplante Bauerndemo in Brüssel sei rückwärtsgewandt, so Matthias Wolfschmidt vom Umweltverband nature solidarity. Er fordert eine Pestizidabgabe. Interview von Jost Maurin. (taz | Berlin)
-
Der Streit um die Verwendung von beschlagnahmtem russischem Geld geht in die nächste Runde. Die Zentralbank in Moskau hat ihre Drohung wahr gemacht. Von Momir Takac. (Frankfurter Rundschau | Frankfurt am Main )
-
50 Millionen Menschen leben in moderner Sklaverei. Die Akteure, die sie bekämpfen müssten, sind oft kompromittiert. Und die Öffentlichkeit schaut weg. Gastkommentar von Fernando Morales-de la Cruz. (taz | Berlin)
-
Innerhalb eines Jahres haben die Euro-Währungshüter den für Banken und Sparer wichtigen Einlagenzins halbiert. Nun hält die Europäische Zentralbank vorerst still. Das hat seine Gründe. (Tageblatt | Lëtzebuerg)
6. Klima – Energie – Umwelt
-
Veränderte Windmuster und steigende Meerestemperaturen im Pazifik sprechen dafür, dass El Niño heuer wieder zurückkehrt – möglicherweise mit großer Wucht. Von Karin Krichmayr. (Der Standard | Wien)
-
Die Debatte um pestizidbelastete Äpfel sorgte für Wirbel. Obwohl auch weitere Lebensmittel belastet sind, gibt es Hoffnung: Der Einsatz von Pestiziden, die schwerwiegende Folgen auf die menschliche Gesundheit haben können, verringert sich allmählich. María Elorza Saralegui. (woxx | Luxembourg)
-
Angesichts steigender Energiepreise überlegt die EU-Kommission, den Handel mit CO₂-Zertifikaten zu schwächen. Wie viel das bringt, ist strittig. Aus Brüssel Eric Bonse. (taz | Berlin)
-
Bei der Initiative soll es um das 'Merit-Order'-System gehen, das Strom- und Gaspreise setzt. In Österreich gibt es laut Zehetner 'absolute Versorgungssicherheit'. (Der Standard | Wien)
-
Die Folgen der Erderwärmung schlagen sich auch wirtschaftlich nieder. Um Klimaschäden künftig entgegenzuwirken, muss die EU stärker investieren. Von Philipp Embach. (taz | Berlin)
-
Die Volksrepublik ist die größte Klimasünderin der Welt, aber treibt zugleich die Erneuerbaren schneller voran als alle anderen Staaten. Ihre neue Strategie ist riskant. Von Benedikt Narodoslawsky. (Der Standard | Wien)
-
Mycle Schneider erklärt, warum die Katastrophe glimpflicher verlief als befürchtet und wie es mit der globalen Atomkraftnutzung 15 Jahre danach aussieht. Von Joachim Wille. (Frankfurter Rundschau | Frankfurt am Main)
-
15 Jahre nach der AKW-Katastrophe kämpft die Region um Fukushima für Erneuerung. Felix Lill. (nd | Berlin)
-
Neue Simulationen zeigen, dass der Golfstrom Jahrzehnte vor dem Versiegen der Fernwärme im Atlantik seinen Pfad schlagartig ändert – ein Prozess, der bereits begonnen hat. Von Thomas Bergmayr. (Der Standard | Wien)
-
Das Blut zweier Politiker*innen ist mit PFAS belastet. Sie sind nicht die einzigen: Ein Blick nach Frankreich zeigt, wie schnell die Verschmutzung uns alle betreffen kann. María Elorza Saralegui. (woxx | Luxembourg)
-
Luxemburg lebt über seine Verhältnisse: Am vergangenen Dienstag war der nationale „Overshoot Day“. Während Umweltorganisationen diesen Fakt kritisierten, ignoriert die Politik ihn weitestgehend. Von Joël Adami.
-
Die Atmosphärenforscherin Noelle Selin und der Politologe Henrik Selin analysieren, was der Rückzug der USA vom globalen Klimaschutz bedeutet und warum der Kampf gegen das Ozonloch funktionierte. Von Martin Stepanek. (Der Standard | Wien)
-
2007 hat der Oberste Gerichtshof in den USA Treibhausgase als Schadstoffe eingeordnet. Diese Einordnung hat US-Präsident Donald Trump jetzt gekippt – mit potenziell weitreichenden Folgen. (Der Standard | Wien)
-
Die Stromproduktion in China und Indien ist ein Treiber globaler Emissionen. Das ändert sich nun: In beiden Ländern sank 2025 die fossile Strommenge. Von Lalon Sander. (taz | Berlin)
-
Die Verteidigungsdirektion misst ihre Treibhausgase nicht mehr. Die Rekordausgaben für Rüstung werden die Klimakrise aber erheblich befeuern – nicht nur in Luxemburg. María Elorza Saralegui. (woxx | Luxembourg)
-
Sturmmeldungen aus den USA mögen in Europa egal erscheinen. Aber mit steigender Erderhitzung werden alle Wetterextreme Teil der Klimakrisen-Welt. Kommentar von Jonas Waack. (taz | Berlin)
-
Ab August 2026 gilt die neue Verpackungsverordnung. Hersteller, Händler und Onlineversender müssen die Verpackungsflut einbremsen, neue Materialien verwenden und Verantwortung übernehmen. Von Günther Strobl. (Der Standard | Wien)
-
Uruguay hat sein Energiesystem binnen 15 Jahren von fossilen Energien großteils auf Erneuerbare umgestellt. Was andere Länder von dem Fall lernen können. Von Jakob Pallinger. (Der Standard | Wien)
-
Am Montag stimmen die EU-Kommissare darüber ab, ob auch nach 2035 noch Verbrenner-Technologien neu zugelassen werden. Industrie und Händler sind gespalten. Nicolas Dworak. (Der Standard | Wien)
-
Die EU-Kommission will Umweltstandards „optimieren“. Das EU-Klimaziel für 2040 wurde endgültig beschlossen – mit einer Hintertür. Aus Brüssel Eric Bonse. (taz | Berlin)
-
Vor zehn Tagen ist die COP30 in Belém zu Ende gegangen. Die Weltklimakonferenz in der Amazonas-Metropole im brasilianischen Bundesstaat Pará war mit großen Erwartungen verbunden – und mit der Hoffnung, die Umsetzung des Pariser Klimaabkommens von 2015 voranzutreiben. Stefan Kunzmann. (Tageblatt | Lëtzebuerg)
-
Trotz üppiger Subventionen verfehlt die Zahl der Elektrolyseure das Ziel um den Faktor 20. Von Nikolaus J. Kurmayer. (Euractiv | EU)
-
Fahrverbote und Tempolimits: Eine französische Organisation hat einen Plan für weniger Autoverkehr enwickelt. Ein Forscher erklärt, wie es gehen soll. Interview von Kilian Jörg. (taz | Berlin)
-
Tous les États ont l’obligation de protéger le climat, sous peine de commettre « un fait internationalement illicite », affirme la Cour internationale de justice (CIJ) dans un avis rendu le 23 juillet dernier. Qualifié d’« historique » par les militant·es du climat, ce texte fournit de nouveaux arguments juridiques qui peuvent être utilisés devant les tribunaux du monde entier. Par Fabien Grasser. (woxx | Luxembourg)
-
Die UN-Klimakonferenz im brasilianischen Belém geht in die zweite und entscheidende Woche. Bislang war die sogenannte COP30 von schwierigen Verhandlungsthemen und zugleich einer konstruktiven Atmosphäre und aufsehenerregenden Protesten geprägt. Von Yvonne Brandenberg, Belém. (Tageblatt | Lëtzebuerg)
-
Versuchen Sie sich in die Lage von Bill Gates zu versetzen. Von Gernot Wagner. (Tageblatt | Lëtzebuerg)
-
Jochen Flasbarth leitet die deutsche Delegation zum UN-Klimagipfel. Mit der taz spricht er über Zuversicht, das 1,5-Grad-Ziel und die USA. Interview von Jonas Waack. (taz | Berlin)
-
Fridays for Future hat ihr Potenzial nicht ausgeschöpft. Es ist zentral, die Klimakrise nicht nur als physikalisches Ereignis zu begreifen. Gastkommentar von Carla Reemtsma. (taz | Berlin)
-
Bei der Weltklimakonferenz in dem rund 1.300 Kilometer Luftlinie östlich von Manaus gelegenen Belém will Brasilien als Vorreiter in der Klimapolitik glänzen, mit der Reduktion der Abholzung bis 2030 und einer deutlichen Absenkung des Ausstoßes von Treibhausgas. Von Stefan Kunzmann. (Tageblatt | Lëtzebuerg)
-
Im vergangenen Jahrzehnt haben Extremwetterereignisse wie Fluten oder Dürren viele Menschen vertrieben. Oft blieben sie nah an ihrem Heimatort. Von Frederik Eikmanns. (taz | Berlin)
7. Migration – Flucht – Asyl
-
Ein neuer UN-Bericht dokumentiert systematische Verbrechen an Migranten in Libyen. Die EU-Kommission veröffentlicht ihre Berichte dazu aber nicht. Von Matthias Monroy. (nd | Berlin)
-
Schreckliches geht in den Lagern vor, in denen Menschen festgehalten werden, damit sie nicht übers Mittelmeer kommen. Europa unterstützt das. Kommentar von Kim Son Hoang. (Der Standard | Wien)
-
Will Österreich soziale Spannungen rund um Integration reduzieren, sollte endlich auf qualifizierte Zuwanderung gesetzt werden. Davon würde die Gesellschaft stark profitieren. Kommentar der anderen von Judith Kohlenberger und Mehmet Ali Icbay. (Der Standard | Wien)
-
Migrationsparadox in Europa: Warum einst gefeierte Exilanten heute als Bedrohung gelten – ein Editorial über die Wende in der Migrationspolitik, die Ausbeutung von Arbeitskräften und die Folgen der Abschottung für Gesellschaft und Menschenrechte. Von Stefan Kunzmann. (Tageblatt | Lëtzebuerg)
-
Die globale Bewegungsfreiheit sei keine Spinnerei, sagt Polit-Ökonom Fabian Georgi. Die Linke sollte an ihr festhalten. Interview von Frederik Eikmanns. (taz | Berlin)
-
Asylanträge können abgelehnt werden, wenn die Antragssteller Asyl in einem sicheren Drittland bekommen können. Vorgesehen sind auch härtere Strafen gegen Menschen ohne Bleiberecht. (Der Standard | Wien)
-
Über den Zynismus in der Asylpolitik, die zunehmend zur Abschiebe- und Abschreckungspolitik wird. Von Stefan Kunzmann. (Tageblatt | Lëtzebuerg)
-
Über den Zynismus in der Asylpolitik, die zunehmend zur Abschiebe- und Abschreckungspolitik wird. Von Stefan Kunzmann. (Tageblatt | Lëtzebuerg)
-
Sea-Watch rettet seit zehn Jahren Flüchtende in Seenot. Immer wieder erleben ihre Crews Repressionen. Bei ihrer jüngsten Mission fällt ein Schuss. Von Fabian Schroer. (taz | Berlin)
-
Kein anderer EU-Staat legt derzeit einen ähnlichen Abschiebeehrgeiz an den Tag wie Österreich und Deutschland. Rechtsexperten sind uneins über die Rechtmäßigkeit. Von Birgit Baumann Irene Brickner. (Der Standard | Wien)
-
US-Präsident Donald Trumps hat das Asylrecht de facto abgeschafft. Flüchtlinge, die hofften, in die USA zu gelangen, sind in mexikanischen Grenzstädten gestrandet. Viele wollen sich nun erstmal dort eine neue Existenz aufbauen. Kathrin Zeiske. (woxx | Luxembourg)
-
Sinkende Geburtenraten sind kein Grund zur und Geldprämien für mehr Nachwuchs sinnlos. Zuwanderung, Bildung und Technologie ermöglichen Lösungen. Kommentar von Marlene Erhart. (Der Standard | Wien)
-
Eine neue Eskalationsstufe hat das Vorgehen der als „libysche Küstenwache“ firmierenden Banden gegen die internationale Seenotrettung erreicht. Von Thorsten Fuchshuber. (woxx | Luxembourg)
-
Die EU-Kommission geht einer Reihe ungewöhnlicher Flüge von Minsk nach Bengasi nach. Hintergrund sind wachsende Sorgen, Russland könne eine neue Welle irregulärer Migration nach Südeuropa befeuern. Das bestätigte ein EU-Beamter gegenüber Euractiv. Sarantis Michalopoulos. (Euractiv | EU)
-
Mit außereuropäischen Lagern für abgelehnte Asylbewerber will sich die EU der Menschen entledigen. Die USA verfolgen eine ähnliche Praxis. Kommentar von Christian Jakob. (taz | Berlin)
-
Seit mehreren Jahren sichert die Türkei ihre Grenze zu Iran. Über die Toten oder die Schleuserkriminalität seitdem reden sie vor Ort nur zögerlich. Von Miriam Meyer aus Van/Türkei (taz | Berlin)
-
Flüchtende erwartet in Griechenland prekäre Jobs und Obdachlosigkeit. Aber Deutschland will Abschiebungen dorthin ermöglichen. Von Christian Jakob. (taz | Berlin)
-
Organisationen wie Seawatch und SOS Humanity sollen kein Geld mehr aus dem Bundeshaushalt bekommen. Linke und Grüne sind sauer. Von Frederik Eikmanns. (taz | Berlin)
-
Immer mehr Menschen weltweit sind auf der Flucht. Die internationale Aufmerksamkeit für Vertreibungskrisen geht zugleich massiv zurück, so ein diese Woche erschienener Bericht des Norwegischen Flüchtlingsrats. Am politischen Willen für substanzielle Änderungen fehlt es sowieso. Von Thorsten Fuchshuber. (woxx | Luxembourg)
-
Die EU baut weiter an der 'Festung Europa'. Die Demografie zeigt, dass es andere, nämlich klar definierte, legale Wege in die Union braucht. Kommentar der anderen von Ariadna Ripoll Servent. (Der Standard | Wien)
-
Eine vollständige Rückführung von Migranten aus der EU nach Syrien sei derzeit nicht durchführbar, sagte die Leiterin der Internationalen Organisation für Migration der Vereinten Nationen (IOM) in einem Interview mit Euractiv. Von Nicoletta Ionta. (Euractiv | EU)
-
Die Zahl der Asyl-Erstanträge in der Europäischen Union geht 2024 um 11 Prozent zurück. Das liegt auch an Abschottung weit außerhalb der EU-Grenzen. Von Christian Jakob. (taz | Berlin)
-
Viele Geflüchtete aus der Ukraine wollen nicht mehr zurückkehren, das Ausmaß des Problems könnte sich erst noch zeigen. Ein Experte erklärt Lösungen. Von Florian Naumann. (Frankfurter Rundschau | Frankfurt am Main)
-
Bis zu vier Jahren wird es laut Ahmed al-Sharaa dauern, ehe in Syrien gewählt werden kann. Von Thorsten Fuchshuber. (woxx | Luxembourg)
-
Nur wenigen der vielen Millionen vertriebenen Sudaner:innen gelingt heute die Flucht an einen sicheren Ort. Daran hat die EU jahrelang gearbeitet. Von Stavros Michaludis. (taz | Berlin)
-
Die EU-Innenminister treffen sich am Donnerstag, um über die Verschärfung der Grenzschutzregeln der Union zu beraten. Im Fokus steht dabei auch die Vereinfachung der Rückführung irregulärer Migranten. Von Nicholas Wallace und Théo Bourgery-Gonse. (Euractiv | EU)
-
Die AfD hat sich bei der Migrationspolitik im Grunde durchgesetzt: Die verschärfte Migrationspolitik führt dazu, dass viele Deutschland verlassen. Ein riesiger Schaden. Eine Kolumne von Marcel Fratzscher. (Die Zeit | Hamburg)
-
Wellengang und Windelentsorgung: Im September ist die Autorin mit einem Sea-Watch-Team in ein Flugzeug gestiegen, um aus der Luft Menschenrechtsverletzungen zu beobachten. Reportage von Stefanie Sargnagel. (Der Standard | Wien)
-
Die Migrationsdebatte in Europa ist wieder eröffnet. Deutschland bereitet sich darauf vor, die Zahl der Asylsuchenden, die es in die Erstaufnahmeländer zurückschicken will, zu erhöhen. Griechenland will das Thema nun auf dem EU-Gipfel im nächsten Monat ansprechen. Von Nick Alipour und Sarantis Michalopoulos. (Euractiv | EU)
-
In der Migrationspolitik setzt Deutschland auf nationale Maßnahmen bis zum Inkrafttreten der Reform des europäischen Asylsystems und steht neuen EU-Maßnahmen kritisch gegenüber. Eine gemeinsame Auslagerung von Asylverfahren in Drittstaaten wird aber intensiver in Betracht gezogen. Von Nick Alipour. (Euractiv | EU)
8. Wissenschaft – Kultur – europäische Geschichte
-
Bei einer Tagung in Konstanz loteten Historiker und Philosophen den neuen globalen Autoritarismus aus. Hilft gegen Tech-Bros „Antifaschismus der Mitte“? Von Stefan Einecke. (taz | Berlin)
-
Während die Rechte brutal auf Machtgewinn setzt, zögert die Mitte. Positiv konnotierte Macht würde ihr aber wieder die Chance geben, um gesellschaftliche Ziele zu erreichen. Kommentar der anderen von Kurt Bayer Alois Kogler. (Der Standard | Wien)
-
Von der Steppe Namibias in den Großstadtdschungel: Anthropologische Erkenntnisse zeigen, wie sehr wir aufeinander angewiesen sind, betont Bettina Ludwig – und warum wir das oft vergessen. Interview von Pia Kruckenhauser. (Der Standard | Wien)
-
Martin Ling über die UN-Resolution zum transatlantischen Sklavenhandel. Von Martin Ling. (nd | Berlin)
-
Der Historiker Quinn Slobodian sieht die Welt in einer neuen Epoche. Trumps Außenpolitik und Tech-Giganten schaffen eine gefährliche Dynamik. Von Michael Hesse. (Frankfurter Rundschau | Frankfurt am Main)
-
Die Bevölkerung mehr am politischen Geschehen teilhaben zu lassen, heißt auch, sie stärker in die parlamentarischen Gesetzgebungsprozesse einzubinden. Kolumne von Philippe Narval. (Der Standard | Wien)
-
Der Westen gibt sich gern emanzipatorisch, agiert aber imperialistisch – zuletzt in Iran. Dass kann sich nur ändern, wenn weiße Feminist:innen koloniale Strukturen radikal hinterfragen. Gastkommentar von Nikita Dhawan. (taz | Berlin)
-
Im Freistaat soll das erste funktionierende Fusionskraftwerk entstehen. Doch der Plasma- und Astrophysiker Harald Lesch hat Zweifel. Im Interview erklärt er, warum das nicht funktionieren kann. Von Nils Thomas Hinsberger. (Frankfurter Rundschau | Frankfurt am Main)
-
Erstmals setzten die USA Kamikazedrohnen im großen Stil ein. Bei Lucas handelt es sich um eine Kopie der iranischen Shahed. (Der Standard | Wien)
-
Die belgische NGO „Forbidden Colours“ deckt die Verbindungen von frauen- und queerfeindlichen Gruppierungen weltweit auf. Der Direktor Rémy Bonny spricht mit dem Tageblatt über die Finanzierung sowie die Organisation der Bewegungen – und darüber, welche Rolle Luxemburg dabei spielt. Von Isabel Spigarelli. (Tageblatt | Lëtzebuerg)
-
Unabhängiger und gemeinwohlorientierter Journalismus gerät immer weiter unter Druck – nicht nur in den USA, auch in Europa. Ein Kommentar der linken „WOZ“ aus Zürich. (Die Zukunft | Berlin)
-
Bei Transparency International geht es intransparent zu. Aber was taugt die Forderung nach Transparenz überhaupt für eine Gesellschaftskritik? Von Fabian Kunow. (nd | Berlin)
-
Michel Foucault wollte nicht für andere sprechen, sondern sie selbst zum Sprechen bringen. Sein Intellektuellenprogramm vereinte Theorie und Aktivismus. Von Cord Riechelmann. (taz | Berlin)
-
Die emanzipatorische Identitätspolitik kämpft gegen Diskriminierung, die reaktionäre meint das Gegenteil. Das politische Vokabular wird zum Raubgut. Essay von Markus Rieger-Ladich. (taz | Berlin)
-
In einer Ausstellung über regionale Künstler*innen lässt das Winsener Museum im Marstall die NS-Verstrickungen fast gänzlich unerwähnt. Kolumne Der rechte Rand von Andreas Speit. (taz | Berlin)
-
Nahezu alle Deutschen waren beteiligt, indem sie profitierten, sagt Armin Flesch. Er recherchiert seit über zehn Jahren zur „Arisierung“. Interview von Amanda Böhm. (taz | Berlin)
-
Maurice Crul und Frans Lelie schauen pragmatisch auf superdiverse Städte. Auch migrationskritische Menschen tragen oft zum guten Zusammenleben bei. Von Yiling Pan. (taz | Berlin)
-
Auf dem Vaalserberg treffen sich Deutschland, Belgien und die Niederlande. Das sonst so flache Land erhebt sich hier auf immerhin 322,5 Meter. Aus Aachen Bernd Müllender. (taz | Berlin)
-
Die KI-Industrie soll den 'sozialistischen Werten' entsprechend gegen die emotionale Abhängigkeit von Userinnen und Usern vorgehen. Von Michael Windisch. (Der Standard | Wien)
-
Der technische Fortschritt ist zum Selbstläufer geworden. Die Politik darf sich nicht darauf beschränken, jede neue Innovation einfach durchzuwinken. Längst geht es um unser politisches und gesellschaftliches Zusammenleben. Kommentar der anderen von Wolfgang Müller-Funk. (Der Standard | Wien)
-
Längst ist in Europa wieder rechtes Gedankengut erstarkt. Das erinnert an die Zeit zwischen dem Ersten und dem Zweiten Weltkrieg, als sich ebenfalls verschiedene autoritäre Ideologien ausbreiteten. Auch in Luxemburg schaffte es 1937 mit Leo Müller ein Politiker aus diesem weltanschaulichen Milieu ins Parlament. Er war der Gründer der „nationaldemokratischen Heimatbewegung“. Renée Wagener. (Tageblatt | Lëtzebuerg)
-
Die Rolle Chinas im Zweiten Weltkrieg und der Beitrag der Kommunisten zum Sieg über Japan. Von Julia Haes und Klaus Mühlhahn. (Le Monde diplomatique deutsch | Berlin)
-
„Wou d’Musek spillt“, das ist nach eigener Aussage von Premierminister Luc Frieden die Westküste der USA. Zumindest, wenn es um moderne Technologie geht. Von Julian Dörr. (Tageblatt | Lëtzebuerg)
-
Rund 50.000 Frauen und Mädchen wurden 2024 Opfer tödlicher Gewalt in der Beziehung oder Familie – so steht es in einem Bericht der Vereinten Nationen. Dabei gibt es Unterschiede je nach Weltregion. (Tageblatt | Lëtzebuerg)
-
Die US-amerikanische Wissenschaftshistorikerin Edna Bonhomme hat ein Buch vorgelegt, das den Umgang mit der Corona-Pandemie in eine globale Seuchengeschichte einordnet. Ihren Fokus legt sie darauf, welche Rolle Rassismus dabei spielt. Heike Karen Runge. (woxx | Luxembourg)
-
Egal, welche Firma – wer Fragen hat, landet bei Bots. Diese Entwicklung ist auch demokratiepolitisch gefährlich, rührt sie doch an einer Grundsatzfrage: Wer hat das Sagen – Menschen oder Maschinen? Kommentar der anderen. Von Barbara Prainsack und Hendrik Wagenaar. (Der Standard | Wien)
-
Auf einer kurzen Strecke bei Paris wird die Technologie derzeit getestet. Künftig sollen damit vor allem E-Lkws längere Strecken fahren können. Doch Experten haben noch Zweifel. Von Jakob Pallinger. (Der Standard | Wien)
-
Die französische Sozialrevolutionärin und christliche Mystikerin Simone Weil hat kurz vor Beginn des Zweiten Weltkriegs einen der beeindruckendsten Essays zur Kritik der Gewalt verfasst. Nun wurde der Schlüsseltext neu ins Deutsche übersetzt. Von Thorsten Fuchshuber. (woxx | Luxembourg)
-
Die Opferbereitschaft von Eliten und zwei Arten von Reformen haben die Resilienz entscheidend gestärkt und so manchen Kollaps verhindert, fanden Komplexitätsforscher heraus. Von Karin Krichmayr. (Der Standard | Wien)
-
In der Debatte bleibt erstaunlich unterbelichtet, wie sich der Islam selbst in der Frage, ob Mädchen Kopftuch tragen sollen, verhält. Da gibt es recht eindeutige Vorgaben, die einer kritischen Revision zu unterziehen wären. Kommentar der anderen von Franz Winter. (Der Standard | Wien)
9. Konflikte – Kriege – Konfliklösung
-
Im Schatten des Iran-Kriegs arbeiten israelische Siedler an der Besiedlung palästinensischer Gebiete – auch des Gazastreifens. Sie sehen sich als Avantgarde. (Frankfurter Rundschau | Frankfurt am Main)
-
Die US-Wirtschaftsmacht baut darauf auf, dass der Dollar im Ölgeschäft die dominante Währung ist. Mit China gibt es eine Supermacht, die das System künftig infrage stellen kann. Viele fragen, ob Trumps Lust auf Militärinterventionen daher rührt. Von András Szigetvari. (Der Standard | Wien)
-
Ein Leopard hat einen russischen T-72 auf Rekorddistanz vernichtet. Westliche Armeen können daraus lernen, wie wichtig Vernetzung auf dem Schlachtfeld geworden ist. Von Peter Zellinger. (Der Standard | Wien)
-
Ob es zu einem Waffenstillstand im Nahen Osten kommt, hängt von vielen Faktoren ab. Schon jetzt steht fest: Das Mullah-Regime wird aus dem Krieg gestärkt hervorgehen. Kommentar von Sven Hansen. (taz | Berlin)
-
Gut-gegen-Böse-Erzählungen funktionieren in Kriegen besonders gut. Davon profitiert das iranische Regime – während die iranische Bevölkerung leidet. Von Gilda Sahebi. (taz | Berlin)
-
Trump feierte die Iran-Waffenruhe als Sieg, doch die Straße von Hormus ist noch nicht vollständig offen. Ein Experte sieht derweil eine neue Chance. Eine Analyse. Von Peter Sieben. (Frankfurter Rundschau | Frankfurt am Main)
-
Donald Trump lobt den iranischen Präsidenten als 'weniger radikal' und 'intelligenter', aber dieser hat wohl nicht genug Macht, ein Kriegsende herbeizuführen. Analyse von Leo Koch. (Der Standard | Wien)
-
Präsident Donald Trump veröffentlichte am Ostersonntag eine Botschaft auf Truth Social, in der er fluchte und Allah pries. (Fra nkfurter Rundschau | Frankfurt am Main)
-
Donald Trumps Iran-Krieg zieht sich, der US-Präsident verspricht schnelle Erfolge. Doch in der Realität geraten US-Stützpunkte ins Visier. Die Verluste steigen. Von Felix Busjaeger. (Frankfurter Rundschau | Frankfurt am Main)
-
Der US-Präsident ist erbost, dass NATO-Partner den USA im Iran-Krieg nicht beisteht. Er droht mit Konsequenzen. Und er macht eine Bemerkung, die eine Sensation wäre. (Tageblatt | Lëtzebuerg)
-
Die Weltanschauung, die sich mal mehr und mal weniger strikt gegen Gewalt ausspricht, durchlebt gerade schwere Zeiten – und wird dadurch umso wichtiger. Essay von Kim Son Hoang. (Der Standard | Wien)
-
US-Präsident Trump ist unzufrieden über die Haltung der NATO inmitten seines Krieges im Iran. Jetzt stellt er einen Austritt in Aussicht. (Frankfurter Rundschau | Frankfurt am Main)
-
Großbritannien plant ein internationales Treffen mit 35 Ländern zur Sicherung der Straße von Hormus. Ziel ist die Wiederherstellung der Freiheit der Schifffahrt und Stabilisierung der Ölversorgung angesichts der Blockade durch den Iran im aktuellen Iran-Krieg. (Tageblatt | Lëtzebuerg)
-
Vor vier Jahren massakrierten russische Soldaten Einwohner der Stadt Butscha. Russland macht bis heute weiter Jagd auf Zivilisten. Aus Butscha Leon Holly. (taz | Berlin)
-
Madrids Haltung spiegelt die entschiedene Ablehnung der Militäraktion durch Ministerpräsident Pedro Sánchez wider, die er wiederholt als „völkerrechtswidrig“ bezeichnet hat. Von Inés Fernández-Pontes. (Euractiv | EU)
-
Im Süden des Libanon sind nach Angaben aus libanesischen Militärkreisen drei Journalisten bei einem israelischen Angriff getötet worden. (Tageblatt | Lëtzebuerg)
-
US-Präsident Donald Trump hat Teheran mit der Zerstörung der iranischen Öl- und Energieinfrastruktur gedroht. (Tageblatt | Lëtzebuerg)
-
Mit der Blockade der Straße von Hormus drosselt der Iran die globale Energieversorgung. Die USA erhöhen den Druck. Nun bietet die Ukraine Hilfe an. Von Felix Busjaeger. (Frankfurter Rundschau | Frankfurt am Main)
-
Die kurdischen Gebiete im Norden des Iraks werden aktuell aus dem Iran, den USA und Israel angegriffen. Ronya Othmann berichtet, was die Entwicklungen im Iran für die kurdische Bevölkerung bedeuten. Von Lenja Vogt. (taz | Berlin)
-
Antwort an meine Kritiker. Von Francesca Albanese. (Le Monde diplomatique DE | Berlin)
-
Am Montag wird die UN-Sonderberichterstatterin für Palästina, Francesca Albanese, in Berlin erwartet. Dagegen gibt es Proteste. Von Daniel Bax. (taz | Berlin)
-
Blackwater-Gründer Erik Prince warnt auf einer Republikaner-Konferenz eindringlich vor einer Eskalation im Iran. Er rechnet mit brennenden US-Kriegsschiffen – und sieht die Regierung auf einem gefährlichen Irrweg. Von Christoph Elzer. (Frankfurter Rundschau | Frankfurt am Main)
-
Vor rund einem Jahrzehnt hat Donald Trump „America first“ (Amerika zuerst) zu seinem Schlachtruf erhoben. Damit erteilte er auch US-Militärinterventionen im Ausland und „endlosen Kriegen“ wie in Afghanistan und im Irak eine Absage. Der Iran-Krieg stellt seine Anhänger deshalb auf die Probe. (Tageblatt | Lëtzebuerg)
-
(Iran) Iran-Krieg aktuell: Trump will Irans Öl und spekuliert über Invasion – „Haben viele Optionen“Aktuelle Lage im Iran-Krieg im Ticker: Trump droht dem Iran und will das Öl des Landes. Eine Bodenoffensive ist weiter möglich. Israel greift im Libanon an. Von Felix Busjaeger. (Frankfurter Rundschau | Frankfurt am Main)
-
Skepsis bezüglich der Effizienz und der Kosten solcher Operationen. Bodentruppen im Iran? Analyst: 'Da war der Krieg im Irak vergleichsweise ein Spaziergang im Park'. Von Gianluca Wallisch. (Der Standard | Wien)
-
Fast täglich werden die Wachstumsprognosen für Europa nach unten und Inflationserwartungen nach oben korrigiert. In den USA gibt es zwar Verlierer durch den Krieg. Aber auch große Gewinner. Von András Szigetvari. (Der Standard | Wien)
-
Erst Kritik aus den USA, doch nach dem G7-Treffen in Frankreich gibt es überraschend eine Erklärung aller Minister. (Tageblatt | Lëtzebuerg)
-
Drohnenangriffe tief im Inneren Russlands auf weit verstreute Ölanlagen treiben Russlands Wirtschaft an den Abgrund. Die Profite des Kremls sind geschmälert. (Frankfurter Rundschau | Frankfurt am Main)
-
Seit mehr als 100 Jahren bestimmt Erdöl das Schicksal des Landes. Von Manfred Kriener. (Le Monde diplomatique DE | Berlin)
-
Der Krieg gegen Iran ist gefährlich. Ebenso hat die jahrelange Zurückhaltung gegenüber dem islamistischen Regime einen hohen Preis. Von Lisa Schneider. (taz | Berlin)
10. Europa
-
Drei britische Journalisten entlarvten den schon zuvor mindestens einmal entlarvten britischen Graffiti-Künstler als Mann aus dem Umfeld der Band Massive Attack. (Der Standard | Wien)
-
Am kommenden Sonntag stimmt die Schweiz ab, ob die TV- und Radio-Gebühren halbiert werden sollen. Nicht nur im Land ist die Branche nervös. Wird die Debatte nach Österreich überschwappen? Kommentar der anderen von Josef Trappel. (Der Standard | Wien)
-
Die USA brauchen die Militärbasis Diego Garcia für ihren Irankrieg. Großbritannien will aber die Inseln, auf denen sie liegt, an Mauritius übertragen. Von Daniel Zylbersztajn-Lewandowski und Dominic Johnson. (taz | Berlin)
-
Laut Bericht wurde Epibaditin nachgewiesen, das von Pfeilgiftfröschen produziert wird. Außenminister aus Deutschland, Großbritannien, Schweden und den Niederlanden machen Russland verantwortlich. (Der Standard | Wien)
-
Die Epstein-Enthüllungen bringen in Großbritannien Premier Keir Starmer massiv ins Wanken, obwohl er selbst in den Dateien kein einziges Mal vorkommt. Droht sein politisches Ende? Analyse von Sebastian Borger aus London. (Der Standard | Wien)
-
Großbritanniens Labour-Premierminister steckt in seiner bisher schwersten Krise. Über den Mandelson-Skandal hat er die Kontrolle verloren. Von Dominic Johnson. (taz | Berlin)
-
Religiöse Nationalisten in Ost- und Südosteuropa versuchen, unterstützt von US-Organisationen, eine autoritäre Gesellschaft aufzubauen. In immer mehr Ländern gewinnen sie an Einfluss. Analyse von Adelheid Wölfl aus Sarajevo. (Der Standard | Wien)
-
Labour verliert an die Grünen, die Konservativen verlieren an Reform UK. Demnächst wird eine Nachwahl bei Manchester weitere Zuspitzung bringen. Aus London Daniel Zylbersztajn-Lewandowski. (taz | Berlin)
-
US-Präsident Trump findet, die Ukraine soll trotz Krieg eine Präsidentenwahl abhalten. Und was meinen die Ukrainer? Aus Charkiw und Odessa Bernhard Clasen. (taz | Berlin)
-
Trotz der Unterdrückung freier Medien und politischer Kritiker hat sich die EU und vor allem Deutschland der Führung in Belgrad angetragen. Kommentar von Adelheid Wölfl. (Der Standard | Wien)
-
Das Totengedenken an die Opfer der Trümmerkatastrophe von Novi Sad hat gezeigt, dass Serbiens Machthaber die Protestwelle gegen die Korruption weder aussitzen noch befrieden können. Nicht nur innen-, sondern auch außenpolitisch und wirtschaftlich droht Präsident Vucic ein ungemütlicher Winter. Von unserem Korrespondenten Thomas Roser, Belgrad. (Tageblatt | Lëtzebuerg)
-
Ein Jahr nach dem Einsturz des Bahnhofsvordachs marschieren Tausende in die Hauptstadt der Vojvodina. Am Samstag wollen sie für einen Wechsel der politischen Kultur demonstrieren. Von Adelheid Wölfl. (Der Standard | Wien)
-
Russlands Gefängnisse werden noch ein Stück dunkler: Mit dem Rückzug aus der Europäischen Antifolterkonvention kann der Europarat die Lage in dem Land nicht mehr überwachen. (Der Spiegel | Hamburg)
-
Das Wahlergebnis in Moldau ist eine Niederlage für Wladimir Putin. Nun bemühen sich russische Medien, die Wahlen als Betrug hinzustellen. Von Vera Bossenova. (taz | Berlin)
-
Die westlich orientierte PAS-Partei von Präsidentin Maia Sandus erringt in der Republik Moldau eine Mehrheit. Pro-russische Gruppierungen rufen zu Protesten auf. Von Paul Flückiger. (taz | Berlin)
-
In Koordination mit den Commonwealth-Partnern Kanada und Australien hat das Vereinigte Königreich am Sonntag den Staat Palästina offiziell anerkannt. Von unserem Korrespondenten Sebastian Borger, London. (Tageblatt | Lëtzebuerg)
-
Der 2024 in einem Straflager gestorbene russische Oppositionsführer Alexej Nawalny ist nach Angaben seiner Witwe „vergiftet“ worden. (Tageblatt | Lëtzebuerg)
-
Tesla-Chef Musk schaltete sich per Video zur Londoner Demo des Rechtsextremisten Robinson zu. Seine Botschaft: Gewalt sei unvermeidlich. Von Sebastian Richter. (Frankfurter Rundschau | Frankfurt am Main)
-
Die britische Rechte zeigt ihre Stärke just während der Premier die Kontrolle verliert. Von Dominic Johnson. (taz | Berlin)
-
Kommt es innerhalb der harten Rechten Großbritanniens zu einem Kampf um die Vormachtstellung? Eine Woche nach dem überaus erfolgreichen Parteitag der Reform-Party von Nationalpopulist Nigel Farage mobilisierte am vergangenen Samstag der Rechtsextremist Tommy Robinson bis zu 150.000 Menschen zu einem Protestmarsch in London. Von unserem Korrespondenten Sebastian Borger, London. (Tageblatt | Lëtzebuerg)
-
(GB) "Unite the Kingdom" Starmer kritisiert Rechtsextreme, die "Flagge als Symbol für Gewalt" nutzenNach rechtsextremen Protesten am Samstag, die bis zu 150.000 Teilnehmer hatten, verurteilte der britische Premier Angriffe auf Polizisten und die rassistische Einschüchterung von Minderheiten. Von Sebastian Borger aus London. (Der Standard | Wien)
-
Über 110.000 Menschen folgten am Samstag in London dem Demonstrationsaufruf des Rechtsextremistenführers Tommy Robinson. Die Gegendemo blieb winzig. Von Daniel Zylbersztajn-Lewandowski. (taz | Berlin)
-
Norwegens Mitte-links-Koalition hat die Parlamentswahl gewonnen. Damit dürfte Ministerpräsident Jonas Gahr Støre seine Regierung fortsetzen. Von Jacob Wulff. (Euractiv | EU)
-
In Griechenland wurde gegen ein israelisches Kreuzfahrtschiff demonstriert, auch in anderen Ländern kam es zu Zwischenfällen. Friedlicher ist es in Osteuropa. (Der Standard | Wien)
-
Am 1. August 1991 hielt der damalige US-Präsident George Bush eine Rede vor dem Obersten Sowjet der Ukrainischen Sozialistischen Sowjetrepublik. Analyse von Frank Engel. (Tageblatt | Lëtzebuerg)
-
Die Schweiz treffen die US-Zölle mit Sätzen von 39 Prozent besonders hart. Anstatt sich stärker an die EU zu binden, hatte sich das Land zuvor an die Schwesterrepublik USA geklammert. Kommentar von Mika Bo Backhaus. (Der Standard | Wien)
-
Die unabhängigen Antikorruptionsbehörden in der Ukraine sind ein Vermächtnis der Maidan-Proteste von 2014. Vergangene Woche haben Tausende erfolgreich gegen die Aufhebung ihrer Autonomie demonstriert. Von Yelizaveta Landenberger. (woxx | Luxembourg)
-
In ihrer Abschlussdeklaration fordert die OSZE ihre Mitgliedsstaaten auf, Palästina als Staat anzuerkennen. Nicht alle waren dafür. Von Lisa Schneider und Eric Bonse. (taz | Berlin)
-
Ein Jahr nach dem Machtwechsel in Großbritannien ist zunehmend unklar, wofür die Labour-Regierung steht. Sie verspielt Vertrauen auf allen Seiten. Kommentar von Dominic Johnson. (taz | Berlin)
-
Norwegen verfeuert keine Kohle mehr. Der Öl-Fonds investiert aber weiter in Kohleunternehmen. Auch das neue Klimaziel des Landes steht in der Kritik. Von Anne Diekhoff. (taz | Berlin)
Titelbild: Jürgen Klute CC BY-NC-SA 4.0
Auch ein Blog verursacht Ausgaben ...
… Wenn Ihnen / Euch Europa.blog gefällt, dann können Sie / könnt Ihr uns gerne auch finanziell unterstützen. Denn auch der Betrieb eines Blogs ist mit Kosten verbunden für Recherchen, Übersetzungen, technische Ausrüstung, etc. Eine einfache Möglichkeit uns mit einem kleinen einmaligen Betrag zu unterstützen gibt es hier:
