Von Jürgen Klute

In Bochum, ganz im Norden der Stadt an der Grenze zu Wanne-Eickel, gibt es ein Grüngebiet mit sehr eigenwilligem Charme.

Dort fließen oberirdische Abwasserkanäle, die im Ruhrgebiet aufgrund des Bergbaus traditionell nicht in Röhren verlegt wurden. Um die Bergwerke vor möglichen Überflutungen zu schützen, sind die Abwasserkanäle ungewöhnlich tief verlegt.

Es gibt zudem Auffanggruben für Regenwasser, die teils dauerhaft gefüllt sind.

Es ist ein Gebiet, dass Spaziergänger anlockt und Hundebsitzer*innen, um ihre Vierbeiner auszuführen. Obgleich dieses Gebiet fast in der geografischen Mitte des Ruhrgebiet liegt und von Straßen und Siedlungen umgeben ist, haben Hund und Mensch hier einen gewissen “Freilauf”, den man mitten in einem urbanen Gebiet nicht erwartet.

Kein Licht ohne Schatten: Je nach Wetterlage braucht man eine robuste Nase. Abwässer haben halt ihre sehr eigenen Duftnoten.

Die folgende Fotostrecke führt an einem Herbsttag im Oktober 2017 durch diese eigenwillige Landschaft.

Alle Fotos: Jürgen Klute

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Herbstspaziergang 2017, Bochum

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