Frauen-Stellungnahme zum türkischen Angriff auf Afrin/Nordsyrien

/, EU, Interviews, Jürgen Klute, Menschenrechte, Politik, Special Articles, Standpunkte, Start/Frauen-Stellungnahme zum türkischen Angriff auf Afrin/Nordsyrien

Frauen-Stellungnahme zum türkischen Angriff auf Afrin/Nordsyrien

Vor wenigen Tagen, am 21. Februar 2018, hat sich die Kampagne „Frauen und Frauenorganisationen für Frieden in Afrin/Nordsyrien“ gegründet. Mechthild Exo, eine der Initiatorinnen und Frauensprecherin der Arbeitsgemeinschaft für Friedens- und Konfliktforschung (AFK), erläutert in dem folgenden Interview mit Europa.blog die Entstehungshintergründe, die Ziele und die Arbeitsweise der Kampagne.

Die mit der Gründung der Kampagne veröffentlichte Stellungnahme von Friedensforscherinnen und anderen für Frauenrechte engagierten Frauen zum Angriff auf Afrin/Nordsyrien ist nach dem Interview dokumentiert.

Interview von Jürgen Klute

Europa.blog: Frau Exo, am 21. Februar 2018 hat sich in Rüsselsheim die Kampagne „Frauen und Frauenorganisationen für Frieden in Afrin/Nordsyrien“ gegründet. Wer sind die Gründerinnen, wer trägt die Kampagne?

Mechthild Exo: Die Initiative ging insbesondere von hessischen und rheinland-pfälzischen Frauenfriedensstrukturen aus, die schon seit Jahrzehnten als Frauen gegen Krieg und Aufrüstung eintreten. So gab es bereits in der 1980er Jahren Frauenwiderstandscamps im Hunsrück gegen die Stationierung von Cruise-Missiles. Es waren nun der Verein „Frauen für Frieden e.V. Hessen“ und die Frauen von Marche Mondiale des Femmes in Deutschland (MMF), eine internationale feministische Aktionsbewegung, die den Kontakt zu kurdischen Frauenorganisation aufgenommen haben. Die Stiftung der freien Frau in Rojava (WJAR), die zahlreiche Frauenprojekte im selbstverwalteten Nordsyrien aufgebaut hat, der Dachverband der ezidischen Frauen in Deutschland (SMJÊ) und nicht zuletzt Ceni e.V., das Kurdische Frauenbüro für Frieden, kamen so dazu. Diese fünf Organisationen bilden die Gruppe der Initiatorinnen. Nun kommen beinahe täglich weitere Unterstützerinnen dazu. Zum Zeitpunkt des Gründungstreffens in Rüsselheim waren es etwa zehn Organisationen und Personen, die Unterstützerinnen der Kampagne sind.

Europa.blog: Sie bezeichnen sich als Kampagne, nicht als Initiative oder ähnlich. Welchen besondern Grund hat das?

Mechthild Exo: „Kampagne“ drückt aus, dass es um Handeln und um das Erreichen von Zielen geht. Das vorrangige und sehr dringende Ziel ist, dass die Bombardierungen von Afrin sofort beendet werden. Deutschland spielt als machtvoller Staat eine sehr entscheidende Rolle für die Weiterführung oder Beendigung dieses Angriffskrieges, den die Türkei völkerrechtswidrig führt. Doch es sind nicht nur deutsche Panzer und weitere deutsche Waffen dort im Einsatz und sollen auch in Zukunft geliefert werden. Die deutsche Regierung schweigt zu den Kriegsverbrechen – es werden gezielt Wohngebiete, auch Schulen, Flüchtlingslager und Hilfskonvois bombardiert – kooperiert weiter mit der Türkei und verbietet sogar Demonstrationen gegen diesen Krieg, wie zuletzt in Köln und Dortmund. Die kurdischen Farben, zahlreiche Symbole und Bilder sind verboten. Es werden auch Strafermittlungen eingeleitet wegen Transparenten, die Solidarität mit den Menschen ausdrücken, die in Afrin dem militärischen Angriff ausgesetzt sind und sich nach Möglichkeit verteidigen.

Europa.blog: Was sind die weiteren Ziele von „Frauen und Frauenorganisationen für Frieden in Afrin/Nordsyrien“?

Mechthild Exo: Die sofortige Beendigung des Krieges und der Waffenlieferungen sowie auch der Duldung von Völkerrechtsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit, wenn diese von der Türkei begangen werden, stehen, wie gesagt, im Vordergrund. Doch das lässt sich nicht loslösen von einem weiteren wichtigen Ziel unserer Kampagne. Wir wollen eine Frauenlobby aufbauen für Frieden in Afrin und der ganzen Region. Das hat eine doppelte Bedeutung: Wir schließen uns hier in Deutschland als Frauen und Frauenorganisationen zusammen und wünschen uns, dass viele weitere Einzelpersonen und Organisationen dazu kommen. Aber wir beziehen uns zudem auch auf die Frauen und Frauenorganisationen in Afrin und der Selbstverwaltungsregion in Nordsyrien.

Europa.blog: Sie richten ihr Augenmerk besonders auf die Rolle der Frauen in Rojava, also in Nordsyrien. Welche Rolle spielen Frauen in Rojava, was ist das Neue daran?

Mechthild Exo: Die Frauen nehmen in Rojava bzw. der Demokratischen Föderation Nordsyrien eine ganz besondere Rolle ein, denn seit 2012 wird dort eine radikal demokratische und geschlechterbefreiende Utopie Schritt für Schritt in gesellschaftliche Praxis verwandelt. Es werden Frauenrechte verankert, Frauenräte aufgebaut, Frauenberatungsstellen eingerichtet, Frauenwirtschaftskooperativen gegründet oder auch Frauenverteidigungseinheiten ausgebildet. Das heißt es gibt eine Selbstorganisierung als Frauen. Doch zudem prägen Frauen alle gesellschaftlichen Strukturen ganz entscheidend mit u.a. durch fest verankerte Doppelspitzen aus einer Frau und einem Mann in Leitungspositionen. Auch die Jineolojî, eine vom Frauenstandpunkt aus entwickelte Gesellschaftswissenschaft, die das patriarchale Gewordensein der Menschen und gesellschaftlicher Formen untersucht und neu denkt, wird breit verankert, z.B. als Schulfach, als Studiengang und mit Forschungszentren. Eine auf diese Weise entwickelte Geschlechtergerechtigkeit und die Vielfalt an möglichen Geschlechterrollen anstatt starren, einengenden Geschlechterstereotypen im Sinne des hierarchisch geordneten Systems der Zweigeschlechtlichkeit sind eine Grundlage dafür, dass Gesellschaften in Frieden leben – nach innen und auch nach außen – das zeigen feministische Kriegsursachenforschungen.

Europa.blog: Die Kampagne „Frauen und Frauenorganisationen für Frieden in Afrin/Nordsyrien“ hat eine Frauenstellungnahme zu Afrin geschrieben, die unten dokumentiert ist. Was ist das Ziel dieser Stellungnahme und an wen richtet sie sich? Wie werden Sie diese Stellungnahme in die öffentliche Debatte einbringen?

Mechthild Exo: Mit dieser Stellungnahme positionieren wir uns aus einer frauenpolitischen Perspektive zum Krieg gegen Afrin. Wir sehen den militärischen Angriff auf Afrin als einen Angriff auf genau diesen neuen Gesellschaftsaufbau, der mit patriarchalen Denkmustern bricht. Das betrifft das Familienleben, gesellschaftlich legitime Handlungsmöglichkeiten für Männer und für Frauen, aber auch das Verhältnis zur Natur, die vielen Trennungen zwischen Bereichen des Lebens und die vermeintliche Notwendigkeit von übergeordneten Autoritäten – nicht zuletzt auch als Staatsmacht.

Der türkische Staatspräsident Recep Erdoğan hat genau das erklärt: von Afrin bis zur irakischen Grenze will er vernichten, was dort seit sechs Jahren aufgebaut wird.

Wir haben die Stellungnahme als offenen Brief an die Bundesregierung gerichtet, um deutlich zu machen, dass die Duldung und Unterstützung des Krieges der Türkei aufhören muss. Stattdessen muss ernsthaft an einer politischen Verhandlungslösung gearbeitet werden und das erfordert die Anerkennung der Demokratischen Föderation Nordsyrien als Verhandlungspartner und ganz ausdrücklich die Beteiligung der Frauenvertreterinnen an Friedensgesprächen.

Europa.blog: Wie will die Kampagne zukünftig arbeiten, was sind die nächsten Schritte, um ihre Ziele zu erreichen?

Mechthild Exo: Neben den Forderungen an die Regierung richten wir uns vor allem an alle Frauen und Frauenorganisationen und fordern zum Handeln gegen diesen Krieg auf. Konkret regen wir an, dass zum bevorstehenden 8. März, dem Internationalen Frauentag, überall sichtbar Zeichen der Solidarität mit Afrin gesetzt werden. Also beispielsweise mit Plakaten, mit Transparenten und mit Redebeiträgen. Dabei kann das bestehende Motto #WomenRiseUpForAfrin aufgegriffen werden. Damit die vielen kleinen Aktionen wieder zusammenfließen und auch in Afrin wahrgenommen werden können, ist die Idee, dass alle Fotos oder auch kleine Videos aufnehmen und an die Kampagne schicken (frauenfuerafrin@mail.de). Eine neue Website wurde eingerichtet, auf der das dann gepostet werden wird: http://frauenfuerafrin.blogsport.de/

Europa.blog: Frau Exo, Sie sind Wissenschaftlerin und Sie sind Sprecherin der Arbeitsgemeinschaft für Friedens- und Konfliktforschung (AFK). Was ist aus Ihrer Sicht der wichtigste und erste ganz praktische Schritt, um den sehr vielschichtigen und komplexen Konflikt in Syrien und im Mittleren Osten einzudämmen, um eine politische Lösung überhaupt auf den Weg bringen zu können? Welche Länder, welche Institutionen sind hier in der Verantwortung?

Mechthild Exo: Meine Haltung als Wissenschaftlerin und als Friedens- und Konfliktforscherin unterscheidet sich nicht von dem bisher Gesagten. Es ist eine Illusion zu denken, Wissenschaft sei nicht politisch und Wissenschaft sei getrennt von Aktion. Es ist für mich aber auch immer wieder enttäuschend zu erleben, dass ein Engagement, das sich basispolitisch gegen die Regierungspolitik einmischt, von akademischen Friedensforscherinnen als aktivistische „Komplexitätsreduktion“ abgetan und von sich weggeschoben wird. Die Fragwürdigkeit dieses Krieges ist allen bewusst. Doch so wie sich starke Frauenbewegungen der 1970er und 80er Jahre in der Akademisierung verloren haben und nun vertreten, dass sie Genderforschung und keine Frauenpolitik machen, kann auch für die Friedensforschung gesagt werden, dass ein Selbstverständnis als kritische Einmischung gegen Kriegspolitik beinahe nicht mehr existiert. Die Unterzeichnerinnen der Stellungnahme, zu denen auch zahlreiche Wissenschaftlerinnen zählen, und der Zusammenschluss in der Frauenfriedenskampagne zeigen jedoch, dass eine gegenläufige Entwicklung vielen nicht nur am Herzen liegt, sondern auch schon angefangen hat. Die Suche nach internationalistisch orientierter feministischer oder frauenpolitischer Organisierung nimmt derzeit Formen an und positioniert sich gegen patriarchale und militärische Gewalt, die Frauen jeden eigenständigen Handlungsraum und letztlich auch das Leben zu nehmen beabsichtigt. Wir lassen sie damit nicht durchkommen.

Europa.blog: Vielen Dank für das Interview

Dokumentation

Offener Brief vom 23.02.2018 an die Bundesregierung und öffentliche Petition an den Deutschen Bundestag

Stellungnahme von Friedensforscherinnen und anderen für Frauenrechte engagierten Frauen zum Angriff auf Afrin/Nordsyrien

Der Krieg der Türkei in Nordsyrien, der nach der Erklärung von Staatspräsident Erdogan darauf zielt von Afrin (Efrîn) im Westen bis an die Grenze des Irak im Osten „alle Terroristen auszurotten“, meint einen Angriff auf die dort seit 2012 bestehende demokratische Selbstverwaltung. Die demokratische Autonomie und Geschlechterbefreiung wurde unter dem Namen „Rojava“ bekannt, vor allem nachdem Ende 2014 der IS erfolgreich aus Kobanî zurückgeschlagen wurde. An dem gesellschaftlichen Neuaufbau, der basisdemokratisch und kommunal organisiert wird, sind die vielen kulturellen Gruppen der Region beteiligt: neben Kurd*innen auch Assyrer*inne, Araber*innen, Ezid*innen, Turkmen*innen etc. Deshalb wurde der kurdische Name Rojava 2016 durch Demokratische Föderation Nordsyrien (DFNS) ersetzt. Die de facto autonome Region umfasst die drei Kantone Efrîn, Kobanê und Cizîrê.

Rojava bzw. die Demokratische Föderation Nordsyrien steht für eine aktive Beteiligung von Frauen in allen gesellschaftlichen Bereichen, für doppelte Führungsspitzen aus einer Frau und einem Mann in allen Ämtern, fortschrittliche Frauengesetze, ein von Frauen geschriebener Gesellschaftsvertrag, autonome Frauenstrukturen als parallele und eingebundene Strukturen, Frauenzentren, -beratungsstellen, – akademien, sogar ein Frauendorf. Die Jineolojî, eine Sozialwissenschaft vom Frauenstandpunkt aus, wurde verankert und hilft die Fragen des Neuaufbaus kooperativ zu beantworten. Im Oktober 2017 hat der erste Studiengang Jineolojî begonnen, im August wurde ein Jineolojî-Forschungszentrum in Efrîn und im September eines in Cizîrê eröffnet.

Als Friedensforscherinnen und engagierte Frauen*/Trans/Inter stellen wir uns gegen den Angriff der Türkei auf die nordsyrische Region der Selbstorganisierung. Dieser Angriff ist nicht nur völkerrechtswidrig. Hier wird versucht auszuradieren, was aufgrund des Beispielcharakters als bedrohlich verstanden wird: Das selbstorganisierte Zusammenleben verschiedener kultureller Gruppen und die verankerte, selbstbewusste Beteiligung von Frauen in allen gesellschaftlichen Bereichen. Die Vernichtung der wertvollen Entwicklungen in der Region, mit der jetzt gedroht wird, zu dulden würde allen feministischen und an Frauenrechten orientierten Analysen und Ansätzen für Friedenspolitik widersprechen.

Wir stellen uns gegen jede Form von Waffenlieferung und Kriegsunterstützung der deutschen Regierung an die Türkei.

In der Region drohen Massaker. Die deutsche Regierung, andere Staaten, die EU, die UN müssen sich deutlich gegen diesen Krieg aussprechen und für eine sofortige Einstellung der Angriffe einsetzen.

Statt der praktizierten Duldung dieses Krieges muss eine politische Lösung für Syrien unter Einbezug der Demokratischen Föderation Nordsyrien (DFNS) und insbesondere der Frauenvertreterinnen mit allen Mitteln vorangebracht werden.

Als Friedensforscherinnen und für Frauenrechte engagierte Frauen wissen wir, dass eine stärkere Geschlechtergleichheit und eine Vielfalt von Geschlechtervorstellungen, wie sie in der DFNS entstehen und verankert werden, sich deutlich auf das friedliche Zusammenleben innerhalb und zwischen Gesellschaften auswirken. In der DFNS wird vieles entwickelt, von dem wir gerne mehr lernen wollen. Wir als Friedensforscherinnen in Deutschland sind an einem solidarischen Austausch von Erfahrungen interessiert und dulden den Angriff auf diesen vielversprechenden Gesellschaftsaufbau nicht.

Unterzeichnerinnen:

FriedensFrauen Weltweit – PeaceWomen Across the Globe (PWAG)

Informationsbüro Nicaragua e.V., Wuppertal

Prof. Dr. Encarnación Gutiérrez Rodríguez, Professur für Allgemeine Soziologie, Justus-Liebig-Universität Gießen

Dr. Christine M. Klapeer, Studienfach Geschlechterforschung, Fakultät für Sozialwissenschaften, Georg-August-Universität Göttingen

Ass. Prof. Nazan Üstündağ, Boğaziçi University, z.Z. Berlin

Dr. Mechthild Exo, Lehrkraft für Transkulturalität und internationale Entwicklungen, Hochschule Emden/Leer, Frauensprecherin der Arbeitsgemeinschaft für Friedens- und Konfliktforschung (AFK)

Dr. Ilina Fach, Marburg

Wiebke Lass, Gesellschaft für sozioökonomische Forschung (GSF)

Waltraud Bischoff, Projektgruppe „Frauen wagen Frieden“

Bele Grau, Köln

Ferdos Dini

Ramona Juretzka, Düsseldorf

Sowie die Initiatorinnen und Unterstützerinnen der Kampagne „Frauen und Frauenorganisationen für Frieden in Afrin/Nordsyrien“:

WJAR – Stiftung der freien Frau in Rojava

Marche Mondiale des Femmes in Deutschlang (MMF)

Dachverband des Ezidischen Frauenrates (SMJÊ)

Frauen für Frieden e.V. Hessen

Kurdisches Frauenbüro für Frieden Ceni e.V.

MerkenMerken

This post has already been read 2222 times!

Leave A Comment

April 2018
M T W T F S S
« Mar    
 1
2345678
9101112131415
16171819202122
23242526272829
30  
pressclubbrusselseurope_image001

Newsletter

ea-logo-neu-2  
April 2018
M T W T F S S
« Mar    
 1
2345678
9101112131415
16171819202122
23242526272829
30  

Upcoming Events

pressclubbrusselseurope_image001

Aktuelles aus Europa

Die niederländische Anti-Atomkraft-Aktionsgruppe „Stop Tihange“ will die Stilllegung der belgischen Atomkraftwerke Tihange und Doel auf juristischem Wege durchsetzen.
Die Partei des ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orban sollte nach Meinung des ostbelgischen EU-Abgeordneten Pascal Arimont aus der EVP-Fraktion im Europaparlement ausgeschlossen werden.
Das Töten hat aufgehört, der Hass ist noch da - auch zwei Jahrzehnte nach dem Karfreitagsabkommen in Nordirland. Jetzt kommt der Brexit. Und damit neue Sorgen. Besuch in einer zerrissenen Stadt.
"Übernehmt Aufgaben in politischen Parteien": Präsident Erdogan ruft türkischstämmige EU-Bürger auf, ihren Einfluss auszuweiten. Der Stuttgarter Polizei wirft er Quälerei vor.
Gemeinsam mit der Internationale der Rechtspopulisten feiert die CSU den Sieg des Antiliberalen Viktor Orbán in Ungarn. Warum nur?
Ein Tribüne von Jean Huss, Ex-Abgeordneter von “déi gréng”
Deutlicher als erwartet hat der EU-kritische Regierungschef Viktor Orban die Parlamentswahl in Ungarn gewonnen. Auf seine rechtsnationale Fidesz-Partei entfielen 48,5 Prozent der Stimmen, teilte das Nationale Wahlbüro am frühen Montagmorgen in Budapest mit.
Nach dem deutlichen Wahlsieg wird sich der "Viktator" wohl an die weitere Ausgestaltung der "Demokratur" machen.
"Genugtuung" hat Victor Orbán für den Fall seines Wahlsiegs angekündigt. Die wird nun die zerbröselnde Opposition in Ungarn zu spüren bekommen – ebenso wie die EU.
Orbán ausgrenzen wird nichts helfen, sagt der Politologe Ivan Krastev, aber klarmachen, dass der Nationalismus seinen Preis hat.

Tweets

Bild des Tages

Proofil Translation

Galerie Hans Niehus

Tahir | Aquarell von Hans Niehus (2016)

Alexander Louvet EU “Art Gallery”

Europa Alternativ

ea-logo-neu-2  
macorpolis_44536b
correctiv_logo-kl-b
LOSTinEUROPE_ohne_final
fw_1df2c0

Brüssel erfahren

logo-be-c1-mit-text_2 

A photo blog on cross-cultural life in Brussels

Les amis des créons et de crayon de Bruxelles

Newsletter

Unterstützen Sie uns auf Steady

Categories

Archives