Corona-Pandemie

  • Der Passant, die tödliche Gefahr. Von Robert Misik | Webseite Robert Misik, 29.03.2020

  • Strategien gegen das Coronavirus: Tödliche Arroganz. Die besten Strategien zur Eindämmung des Coronavirus kommen derzeit aus Südkorea, Taiwan und Hongkong. In Europa könnte die Pandemie milder verlaufen – wenn wir uns leichter täten, von Asien zu lernen. Ein Kommentar von Stefan Schultz | Der Spiegel, 29.03.2020

  • Corona in Südamerika: Der Tod einer Hausangestellten, der Brasilien in Angst versetzte. Brasiliens Mittel- und Oberschicht bringt das Virus von Reisen mit – möchte aber nicht auf die Hausangestellten aus den Favelas verzichten. Die Krankheit könnte sich schnell unter den Ärmsten verbreiten. Von Marian Blasberg, Rio de Janeiro | Der Spiegel, 28.03.2020

  • Coronavirus: Was Forscher über den Ursprung der Pandemie wissen. Weil in China exotische Wildtiere gegessen werden, warnten Forscher schon vor Jahren vor einem erneuten Corona-Ausbruch. Doch auch europäische Gewohnheiten vergrößern die Gefahr. Von Julia Köppe | Der Spiegel, 28.03.2020

  • Mit diesen Massnahmen gelingt es, die Kurve abzuflachen. Im weltweiten Kampf gegen die Coronavirus-Pandemie erlassen Regierungen einschneidende Massnahmen. Aber wirken diese auch? Eine Analyse von fünf schwer betroffenen Regionen in China, Südkorea, Italien und in der Schweiz zeigt, welche Faktoren entscheidend sind. Von Katrin Büchenbacher, Christian Kleeb, Alexandra Kohler und Jonas Oesch | Neue Zürcher Zeitung, 28.03.2020

  • Interview: Ein Virologe und ein Ökonom diskutieren über die Corona-Pandemie: «Die Politiker behaupten nun, Deutschland habe superschnell reagiert, aber das stimmt einfach nicht.» Die Corona-Krise hat Deutschland zum Stillstand gebracht. Wie lange hält die Wirtschaft das durch? Und wann können die derzeitigen Massnahmen gelockert werden? Der Virologe Alexander Kekulé und der Wirtschaftswissenschafter Jens Südekum reden darüber, was jetzt und in den kommenden Wochen getan werden müsste. Von Hansjörg Müller, Berlin | Neue Zürcher Zeitung, 28.03.2020

  • Seuchengeschichte: Historisches Vorbild Rom. Untergang durch Viren und Klimawandel: der Fall des Römischen Reichs als Umwelt- und Seuchengeschichte Rezension von Alexander Kluy | Der Standard, 28.03.2020

  • Staaten im Krisenmodus und die autoritäre Versuchung. Die derzeitigen Ausgangssperren sind gleichsam Gebot der Stunde wie Hoffnung auf einen handelbaren Verlauf der Pandemie. Von Armand Back | Tageblatt Lëtzebuerg, 27.03.2020

  • Corona-Krise / „Hammer und Tanz“ – Ein Experiment mit fast acht Milliarden Menschen. Fast 7,8 Milliarden Menschen leben auf der Erde. Selbst ein sehr ansteckendes Virus braucht eine Weile, eine solche Population zu erobern. Das streckt die für Gegenmaßnahmen nötige Zeitspanne auf eine für Wirtschaft und Gesellschaft riskante Länge. | Tageblatt Lëtzebuerg, 27.03.2020

  • Coronavirus: Die Krise als Hebel für Überwachung und Kontrolle. Weltweit bauen demokratische Staaten Grundrechte ab, um gegen das Coronavirus vorzugehen. Manchen Regierungen scheint das aber nur ein vordergründiges Anliegen zu sein. Leichtfertig abgesegnet könnten temporäre Maßnahmen zur Dauereinrichtung werden – und zum Schuss ins eigene Knie. Von Thomas Rudl | Netzpolitik, 16.03.2020

  • Wissenschaftsjournalismus: Wie das Coronavirus Journalist:innen auf die Probe stellt. Ungeprüfte Studien, widersprüchliche Aussagen: In der weltweiten Krise durch das Coronavirus ist es auch für die Medien schwer, den Überblick über wissenschaftliche Fakten zu behalten. Wir sprechen mit Volker Stollorz vom Science Media Center Germany über Unsicherheit in der Pandemie und woran Medienprofis wie Leser:innen derzeit Halt finden können. Von Dominic Lammar | Netzpolitik, 26.03.2020

  • Coronavirus: Wege aus dem Lockdown. Risikogruppen stärker schützen, genug OP-Masken beschaffen und Smart Distancing – so beenden wir den Stillstand. Ein Gastbeitrag von Alexander Kekulé | Die Zeit, 26.03.2020

  • Lesbos und Corona-Krise: „Die Leute hier kämpfen.“ Von der Europäischen Union im Stich gelassen, sind die Flüchtlinge im Camp Moria auf Lesbos völlig auf sich allein gestellt. Thomas von der Osten-Sacken, Geschäftsführer des Verbands für Krisenhilfe und solidarische Entwicklungszusammenarbeit „Wadi e.V.“, ist vor Ort und unterstützt die verschiedenen selbstorganisierten Gruppen bei ihren Kampagnen. Die woxx hat mit ihm über die Lage auf der Insel und im Camp gesprochen. Von Thomas Fuchshuber | Woxx, 27.03.2020

  • Flüchtlinge auf Lesbos: Wettlauf gegen die Zeit. Da aus Europa keine Hilfe kam, bleibt den Flüchtlingen im Camp Moria auf der griechischen Insel Lesbos angesichts der Corona-Krise nur die Selbstorganisation. Doch dafür sind die Betroffenen dringend auf finanzielle Unterstützung angewiesen. Von Thorsten Fuchshuber | Woxx, 26.03.2020

  • Suche nach “Shutdown”-Alternativen: “Alles ist billiger, als die Wirtschaft noch länger lahmzulegen.” Deutschland kann nicht mehr lange stillstehen, warnt der Ökonom Jens Südekum. Er fordert von der Politik einen Kraftakt, um beides zu schaffen: Menschenleben retten – und die Wirtschaft. Ein Interview von Benjamin Bidder | Der Spiegel, 26.03.2020

  • Coronavirus: Wege aus dem Lockdown. Risikogruppen stärker schützen, genug OP-Masken beschaffen und Smart Distancing – so beenden wir den Stillstand. Ein Gastbeitrag von Alexander Kekulé | Die Zeit, 26.03.2020

  • Gesundheit, Vertrauen, Journalismus: Ein Coronavirus-Plan für die Medien. Die Coronavirus-Pandemie hat auch Auswirkungen auf unsere demokratische Infrastruktur. Müssen/werden die Medien gerettet werden, wie damals in der Finanzkrise die Banken? Dafür sollten Institutionen und Regierungen kurzfristige Maßnahmen ergreifen – und zeitgleich ihre mittelfristige Politik weiterentwickeln. | Euractaiv, 25.03.2020

  • Corona und die Vereinten Nationen: UNO legt globalen Corona-Plan vor. Die Vereinten Nationen wollen durch das Coronavirus besonders gefährdete Länder unterstützen. Dafür hofft die UNO auf 2,2 Milliarden Spenden. Von Andreas Zumach | taz, 25.03.2020

  • Corona-Dämmerung für Neoliberalismus: Ende einer Theorie. Die Pandemie zeigt: Den Neoliberalismus kann man getrost beerdigen. Nur der Staat kann den Kapitalismus retten. Von Ulrike Herrmann | taz, 21.03.2020

  • Soziale Ungleichheit: Hierarchie der Not. Wer unten steht, leidet mehr: Die Corona-Krise verdeutlicht und verschärft die soziale Ungleichheit. Es geht jetzt auch um die gesellschaftlichen Abwehrkräfte. Von Lenz Jacobsen und Parvin Sadigh | Die Zeit, 21.03.2020

  • Darum ist die Corona-Pandemie nicht in wenigen Wochen vorbei. Die bisher ergriffenen Maßnahmen, um das Corona-Virus einzudämmen, wirken bereits sehr einschränkend auf die deutsche Bevölkerung. Nun gibt es erste Modellrechnungen die verraten, wie streng und wie lange die Maßnahmen ergriffen werden müssen. Von Mathias Tertilt und Andrea Wille | Quarks, 20.03.2020

  • Covid-19 in Ostfrankreich: In der Krise entzweit. Im französischen Elsass hat das Coronavirus mehr als 60 Menschen getötet. Auf der anderen Rheinseite beobachtet Deutschland das Geschehen mit Sorge. Hilft aber nicht. Von Tassilo Hummel | Die Zeit, 19.03.2020

  • Corona-Pandemie: Deutschland setzt humanitäre Flüchtlingsaufnahme aus. Im Kampf gegen die Corona-Pandemie nimmt die Bundesrepublik vorerst keine Flüchtlinge mehr auf. Die humanitäre Aufnahme sei “bis auf Weiteres ausgesetzt”, gab das Innenministerium laut einem Medienbericht bekannt. | Der Spiegel, 18.03.2020

  • Covid-19: Damit spielt man nicht. Ich bin Epidemiologe. Als ich von Großbritanniens Coronavirus-Plänen zur Bildung einer „Herdenimmunität“ hörte, dachte ich, das sei Satire. Von William Hanage | Der Freitag, 16.03.2020

UNO

Nationalismus

Mehr Demokratie wagen

Europäische Union

  • EU und die Coronakrise: „Ein Lackmustest für europäische Solidarität.“ In der Coronakrise brauche es nun eine finanzpolitische Solidarität in Europa, sagte Michael Hüther, Direktor des Instituts der Deutschen Wirtschaft, im Dlf. Wenn es am Ende nur die Chinesen oder Russen seien, die Italien und Spanien helfen, dann werde der Zerfall der Europäischen Union unaufhaltsam sein. Michael Hüther im Gespräch mit Philipp May | Deutschlandfunk, 28.03.2020

  • Europa: Corona und die Pendler-Krise in Europa. Die Pendler aus dem Osten sind die Arbeitskraft-Reserve des Westens. Diese Säule bröckelt im Zuge der Corona-Krise. Vor allem Österreich und Deutschland bekommen dies stark zu spüren. Von Stephan Ozsváth | Deutsche Welle, 27.03.2020

  • Management der Corona-Krise: Europas Stunde schlägt noch. Das Ausmaß des materiellen Schadens durch die Corona-Epidemie lässt sich noch nicht beziffern. Will die EU überleben, muss sie schon jetzt den Wiederaufbau gut vorbereiten – in einem Geist der Solidarität. Kommentar von Stefan Kornelius | Süddeutsche Zeitung, 27.03.2020

  • Die fatalen Folgen von mangelnder Solidarität. China und Russland helfen Italien, die EU versagt: Diesen Eindruck konnte man in den letzten Tagen bekommen. Es war eine Folge von mangelnder Solidarität, auch in Deutschland. Doch das ändert sich gerade, meint die grüne Europaabgeordnete A. Geese. – Ein Gastkommentar. Von Alexandra Geese | Lost in EUrope, 27.03.2020

  • Staaten im Krisenmodus und die autoritäre Versuchung. Die derzeitigen Ausgangssperren sind gleichsam Gebot der Stunde wie Hoffnung auf einen handelbaren Verlauf der Pandemie. Von Armand Back | Tageblatt Lëtzebuerg, 27.03.2020

  • EU und Coronavirus: Wo ist Europa? Die Corona-Pandemie macht vor keinen Landesgrenzen halt. Die EU-Mitgliedstaaten müssen deshalb viel stärker kooperieren, wenn sie die Krise überwinden wollen. Eine Analyse von Ulrich Ladurner, Brüssel | Die Zeit, 25.03.2020

  • Auswirkungen der Pandemie: Sieben Schlüsse aus der Coronavirus-Krise. Plötzlich sind Nationalstaaten und Experten wieder in Mode: Das Coronavirus wird einige Grundannahmen der EU infrage stellen. Was können wir noch aus der Krise lernen? Ein Gastbeitrag von Ivan Krastev | Die Zeit, 20.03.2020

  • Grenzenloses Europa / Renaissance der Freizügigkeit: Warum Corona letztlich gut für Schengen ist. Von Marco Goetz | Tageblatt Lëtzebuerg, 26.03.2020

Klimaerwärmung / Umweltschutz

Europäischer Gerichtshof

Europäische Kommission

  • Die fatalen Folgen von mangelnder Solidarität. China und Russland helfen Italien, die EU versagt: Diesen Eindruck konnte man in den letzten Tagen bekommen. Es war eine Folge von mangelnder Solidarität, auch in Deutschland. Doch das ändert sich gerade, meint die grüne Europaabgeordnete A. Geese. – Ein Gastkommentar. Von Alexandra Geese | Lost in EUrope, 27.03.2020

  • Chronik des Versagens (IV): Tests. Die Weltgesundheitsorganisation fordert seit Wochen, die Bevölkerung auf das Coronavirus zu testen und Kranke zu isolieren. Doch die EU ignoriert diesen Rat. Die EU–Kommission hat eigene Richtlinien erlassen, jeder setzt sie anders um. Von Eric Bonse | Lost in EUrope, 23.03.2020

Europäisches Parlament

Europäischer Rat

Belgien

  • Überblick: Diese Corona-Maßnahmen gelten in Belgien, Flandern, Wallonien und Brüssel bis zum 19. April. Der Nationale Sicherheitsrat hat die verschärften Corona-Maßnahmen von Mittwoch, 18. März, um zwei Wochen bis Sonntag, 19. April verlängert. Falls erforderlich, werden die Maßnahmen bis zum 3. Mai gelten. “Jeder sollte so viel wie möglich zu Hause bleiben.” In Belgien wurden zahlreiche Maßnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus ergriffen. Maßnahmen auf föderaler Ebene, die für das ganze Land Gültigkeit haben, aber auch Maßnahmen auf flämischer, wallonischer und Brüsseler Ebene. Finden Sie hier eine Übersicht der Maßnahmen! Von Uta Neumann | Flanderninfo, 28.03.2020

  • Minister De Backer will Massentests nach dem Höhepunkt; Virologe Van Ranst hält das für guten Plan. Der liberale Minister Philippe De Backer, der eine Corona-Task-Force leitet, will massiv testen lassen, welche Belgier gegen das Coronavirus immun sind. Er will das machen, sobald der Höhepunkt erreicht ist und die Zahl der Infektionen in Belgien zurückgeht. Jeder, der wieder arbeiten möchte, müsste zuerst einen dieser Tests ablegen. Der Virologe Marc Van Ranst hält das für einen guten Plan. “Die Tests sind inzwischen zuverlässig genug”, betonte er. Von Uta Neumann | Flanderninfo, 28.03.2020

  • Parlament stattet die Regierung Wilmès mit Vollmachten zur Coronakrise aus. In der Ersten Kammer des belgischen Bundesparlaments hat die Regierung Wilmès am Donnerstag Zustimmung für ihr Vollmachtenpaket zum Umgang mit der Coronakrise erhalten. Zuvor hatte der Parlamentsausschuss für Inlandsangelegenheiten dazu grünes Licht gegeben. Am Freitag mussten die Vollmachten der Bundesregierung noch die Zustimmung vom Senat, der Zweiten Kammer im Bundesparlament, bekommen, doch dieser stimmte am Vormittag einstimmig zu. Inzwischen bekommt die Regierung Wilmès Lob von unerwarteter Seite, nämlich von der Financial Times aus London. Von Andreas Kockartz | Flanderninfo, 27.03.2020

Deutschland

Frankreich

  • Coronavirus: Patienten über 80 sollen im Elsass “sanft entschlafen”. In Krankenhäusern der ostfranzösischen Region können nicht mehr alle Covid-19-Patienten beatmet werden. Wer lebt, entscheidet sich laut einem Expertenbericht aufgrund des Alters. Von Stefan Brändle aus Paris | Der Standard, 27.03.2020

  • Covid-19 in Ostfrankreich: In der Krise entzweit. Im französischen Elsass hat das Coronavirus mehr als 60 Menschen getötet. Auf der anderen Rheinseite beobachtet Deutschland das Geschehen mit Sorge. Hilft aber nicht. Von Tassilo Hummel | Die Zeit, 19.03.2020

  • Corona: Es geht ans Eingemachte. Für den französischen Präsidenten Emmanuel Macron scheint aufgrund der Krise klar: Die Gesundheitsfürsorge kann man nicht länger dem Markt überlassen. Von Reinhardt Gutsche | Der Freitag, 13.03.2020

Italien

Österreich

Portugal

  • Portugal to treat migrants as residents during coronavirus crisis. LISBON (Reuters) – All foreigners in Portugal with pending applications will be treated as permanent residents from Monday until at least July 1, authorities said on Saturday, to ensure migrants have access to public services during the coronavirus outbreak. | Reuters, March 28, 2020
    https://uk.reuters.com/article/us-health-coronavirus-portugal/portugal-to-treat-migrants-as-residents-during-coronavirus-crisis-idUKKBN21F0N7

Spanien

  • Landwirtschaft in Spanien: Alarm in Europas Garten. Die Corona-Maßnahmen treffen Spaniens Landwirte hart, doch viele machen weiter – teils unter schlechten Hygienebedingungen. Das könnte Folgen für ganz Europa haben. Von Julia Macher, Barcelona | Die Zeit, 23.03.2020

Ungarn

Flucht, Asyl & Migration

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