Nationalstaat im Umbruch

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Nationalstaat im Umbruch 2018-04-04T18:29:58+00:00

Nationalstaat im Umbruch

In Europa ist derzeit eine Re-Nationalisierung zu beobachten – auf den ersten Blick. Bei genauerem Hinsehen könnte sich das als Täuschung erweisen. Einiges spricht dafür, dass sie sowohl die Nationalstaaten als auch die Europäische Union in einem tiefgreifendem Wandel befinden infolge der Digitalisierung, der auch zu anderen Staatsformen führen wird, als sie heute existieren.

Diese Linksammlung leitet auf Artikel weiter, die sich mit dieser Frage befassen.

  • Megacities: Können Städte die Welt retten? Städte boykottieren die Politik von Donald Trump und kämpfen gegen korrupte Banken. Sie könnten die besseren Staaten sein – wenn sie mehr Macht bekommen. Von Alex Rühle | Süddeutsche Zeitung vom 08.07.2017

  • Politologin Ulrike Guérot: “Wir brauchen die Nation nicht mehr.“ Ulrike Guérot über die Neuerfindung der EU als europäische Republik mit starken Regionen und ohne nationalstaatliche Konkurrenz. INTERVIEW VON LISA ZIMMERVOLL | Der Standard vom 02.05.2017

  • Krise des Systems: Demokratie ist nicht Kapitalismus. Der taumelnde Kapitalismus droht die Demokratie mit in den Abgrund zu reißen – so eng sind die beiden Konzepte miteinander verwoben. Um zu überleben, muss die Demokratie dem digitalen Zeitalter mit einer neuen Gerechtigkeit begegnen. Ein Debattenbeitrag Georg Diez und Emanuel Heisenberg | Der Spiegel vom 07.01.2017

  • Die Schönheit Europas. Von Ulrike Guérot | NDR vom 06.01.2017

  • EU: “Der Nationalstaat wird verschwinden.“ Brexit, Flüchtlingskrise, Terroranschläge – erstmals diskutieren die Bürger Europas transnational. Ein Zwischenschritt vor der Gründung einer europäischen Republik? Interview von Steffen Dobbert und Benjamin Breitegger mit Ulrike Guérot | Die Zeit vom 03.01.2017

  • Benjamin Barber: “Städte sind die ersten Opfer des Klimawandels.“ Benjamin Barber erfand das Weltparlament der Bürgermeister, das heute startet. Er spricht darüber, warum Städte schneller auf Krisen reagieren als Nationalstaaten. | Die Zeit vom 18.10.2016

  • Zukunft Europas: Es gibt eine Alternative zur EU. Der Einigungsprozess der EU wird häufig für «alternativlos» erklärt, aus Angst vor einem Rückfall in den Nationalismus. Es gäbe aber eine Alternative: problemorientierte politische Körperschaften. Gastkommentar von Bruno S. Frey. | Neue Zürcher Zeitung vom 17.10.2016

  • Europäische Union: Europas neue Kraft. Schneller, deutscher und nicht mehr so kleinlich – wie die Krisen die Europäische Union verändern. Ein Gastbeitrag von Luuk van Middelaar | Die Zeit vom 03.11.2016

  • Abschied von der Nation. Warum eine Idee aus dem 18. Jahrhundert für heutige Gesellschaften nichts mehr taugt. Von Adania Shibli | KulturAustausch, Ausgabe II/2016 – Neuland

  • End of nations: Is there an alternative to countries? Nation states cause some of our biggest problems, from civil war to climate inaction. Science suggests there are better ways to run a planet. By Debora MacKenzie | New Scientist 3 September 2014

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Migration: Die Kameras sind weg, die Not dauert an. Daniel Trilling dekonstruiert die Vorstellungen, die Politik und öffentliche Meinung noch immer bestimmen.
Politiker versprechen, die Fluchtursachen in den armen Ländern zu bekämpfen. Gleichzeitig versucht die EU, in Afrika ein verheerendes Freihandelsabkommen durchzusetzen.
Deutschland hat jahrelang nicht genug gegen die zu hohe Nitratbelastung in seinen Gewässern unternommen, urteilt der Europäische Gerichtshof (EuGH).
Es besteht ein breiter Konsens darüber, dass das EU-Asylsystem – auch Dublin-Verordnung genannt – radikal geändert werden muss. Fast drei Jahre nach dem Höhepunkt der humanitären Krise in Mittel- und Nordwesteuropa stecken Tausende von Menschen, die vor Missbrauch und Verfolgung flohen, noch immer in schmutzigen Lagern auf griechischen Inseln fest, ertrinken auf See oder verhungern und verdursten in den Wüsten Nordafrikas.
Die Deutschen sind beim Thema Flüchtlingspolitik gelassener als die CSU suggeriert. Das zeigen die Umfragen seit dem Höhepunkt der Krise.
Der EU-Gipfel steht vor der Tür. Viele wichtige, aber auch kontroverse Themen stehen auf der Agenda – von der Verteidigungsunion über die Asylpolitik und die globalen Handelskonflikte bis zu den Euro-Reformen. EURACTIV sprach mit Michael Georg Link.
EU-Vertreter: Verlängerung der Kredite und Cash-Polster beschlossen – Athen verlässt letztes Hilfsprogramm am 20. August.
Die Staats- und Regierungschefs der EU bräuchten in der Migrationsfrage eine paradoxe Intervention.
Ein EU-Minigipfel wurde zum "Beratungsgespräch" abgestuft. Italien will keine Asylwerber mehr zurücknehmen. Donald Tusk warnt vor dem Zerfall der EU.

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