Journalismus digital

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Journalismus digital 2018-04-04T22:57:27+00:00

Journalismus und Digitalisierung

Mit dem Erstarken rechter Parteien und Bewegungen in den westlichen Gesellschaften in den letzten Jahren ist parallel ein massiver Vertrauenslust in die klassischen Medien und damit letztlich in den Journalismus zu beobachten.

Das tieferliegende Problem, vor dem der Journalismus steht, ist allerdings die Digitalisierung. Sie verändert die Lesegewohnheiten, sie ermöglicht eine Berichterstattung nahezu in Echtzeit, sie ermöglich den Lesenden direkte Reaktionen auf das gelesene und die Digitalisierung erlaubt ein präzises Nachvollziehen der Lesegewohnheiten.

Mittlerweile hat eine Debatte darüber begonnen, wie sich der Journalismus, der als vierte Säule einer Demokratie unverzichtbar ist, verändern muss, um verloren gegangenes Vertrauen zurück zu gewinnen.

In diesem Dossier sind Artikel aufgelistet, die sich mit diesem Thema befassen.

  • „Presse besitzt keine lautstarke Lobby.“ Der Medienwissenschaftler Bernhard Pörksen spricht im Interview über die Zukunft des Journalismus im Zeitalter der Fake News. Von Joachim Frank | Frankfurter Rundschau vom 12.11.2017

  • Hauptsache, es ist laut und krass. Die Gegenbewegung zu #MeToo ließ nicht lange auf sich warten: Reaktionäre Journalisten lenken vom Sexismus-Diskurs ab und zweifeln die Aufklärung von sexuellem Missbrauch an. Eine Kolumne von Georg Diez | Der Spiegel vom 12.11.2017

  • Propaganda 4.0 – Die Erfolgsstrategie der AfD. Seit dem 24. September sitzt zum ersten Mal seit über 60 Jahren eine Partei im Deutschen Bundestag, die offen rassistische und rechtsextreme Positionen vertritt. Der erstaunliche Sieg der AfD ist in erster Linie ein Erfolg ihrer Medienstrategie. Ohne ihr hoch strategisches Vorgehen – und das Zusammenspiel mit der „Lügenpresse“ – ist ihr Triumph jedenfalls nicht zu verstehen. Faktisch hat die AfD eine neuartige Form der Propaganda in der deutschen Politik etabliert. Dazu haben aber auch massive Fehler der großen Medien maßgeblich beigetragen. Von Johannes Hillje | Blätter für deutsche und internationale Politik Nr. 10 / 2017

  • Vertrauensverlust: Woran “die Medien” wirklich schuld sind. Für viele Menschen sind Medien unglaubwürdig, wenn nicht gar die Hauptschuldigen am Übel dieser Welt. Das stimmt zwar nicht, aber die Medienhäuser tragen eine Mitverantwortung – und müssen sich ändern. Eine Kolumne von Sascha Lobo | Der Spiegel vom 18.10.2017

  • Medien: Wir überleben nur, wenn wir besser werden. Unser Autor leitet eine kleine Zeitung im Wendland. Er liebt Lokaljournalismus und verzweifelt an dessen Zustand. Ein Aufruf für einen besseren Journalismus auf dem Land. Von Benjamin Piel | Die Zeit vom 12.10.2017

  • AfD und die Medien: “Über Taten berichten – nicht über Worte.“ Politiker und Demoskopen behaupten, die Medien hätten die AfD groß gemacht. Aber soll man etwa nicht über sie berichten? Es kommt auf das “Wie” an, sagt Henriette Löwisch, Leiterin der Deutschen Journalistenschule. Ein Interview von Francesco Giammarco | Der Spiegel vom 26.09.2017

  • Wahlabend im TV: Von Angstlust getrieben. Bange Fragen und dramatische Nahaufnahmen: Der Wahlabend spiegelt die nie reflektierte Faszination des öffentlich-rechtlichen Fernsehens für die AfD. Von Matthias Dell | Die Zeit vom 25.09.2017

  • Vertrauen in Journalismus. Warum Redaktionen mehr Vielfalt brauchen. Der Journalismus droht, seine Glaubwürdigkeit zu verspielen. Es wird Zeit für einen Kulturwandel. Zehn Thesen, wie er gelingen kann. Essay von Barbara Hans | Der Spiegel vom 17.08.2017

  • Fünf Thesen zum digitalen Journalismus: Was wir von Verschwörungstheoretikern lernen können. Wir halten den Nutzern ihre Filterblasen vor – und verkennen unsere eigenen. Tatsächlich geht es nicht um Fake News, sondern um Vertrauen. Essay von Barbara Hans | Der Spiegel vom 16.08.2017

  • #Netzwende: Journalismus in den Dienst der Öffentlichkeit stellen. Ein Gespräch mit Frederik Fischer über nachhaltigen Journalismus | Europa.blog vom 15.08.2017

  • Digitale Öffentlichkeit Zeit für eine #Netzwende. Die Medienöffentlichkeit steckt in einer Krise: Teile der Bevölkerung fühlen sich nicht mehr angesprochen von journalistischen Angeboten, die Debattenkultur verroht. Doch es gibt Auswege. Ein Gastbeitrag von Vocer. | Der Spiegel vom 19.07.2017

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Es besteht ein breiter Konsens darüber, dass das EU-Asylsystem – auch Dublin-Verordnung genannt – radikal geändert werden muss. Fast drei Jahre nach dem Höhepunkt der humanitären Krise in Mittel- und Nordwesteuropa stecken Tausende von Menschen, die vor Missbrauch und Verfolgung flohen, noch immer in schmutzigen Lagern auf griechischen Inseln fest, ertrinken auf See oder verhungern und verdursten in den Wüsten Nordafrikas.
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