Von Jürgen Klute

Für den 1. September 2025 hat die Organisation „Reporter ohne Grenzen“ (Reporters sans frontières | RSF) einen weltweiten Aktionstag ausgerufen. Grund dafür ist, dass im Gaza-Krieg bis jetzt etwa 200 Journalisten und Journalistinnen von der israelischen Armee – teils gezielt – getötet wurden. Damit ist der Gaza-Krieg der bisher tödlichste Krieg für Journalistinnen und Journalisten.

Über 150 Medienunternehmen aus mehr als 50 Ländern nehmen an dieser groß angelegten Medienkampagne teilnehmen, die von Reporter ohne Grenzen (RSF) und der globalen Kampagnenbewegung Avaaz koordiniert wird. RSF erklärt dazu in einer Pressemitteilung: „Die Redaktionen, RSF und Avaaz verurteilen die Verbrechen der israelischen Armee an palästinensischen Journalistinnen und Reportern in Gaza, fordern besseren Schutz für die dort arbeitenden Medienschaffenden sowie Notfallevakuierungen und verlangen, dass internationale Berichterstattende unabhängigen Zugang nach Gaza erhalten.“

In Deutschland hat sich vor allem die taz mit gleich mehreren Artikeln an dieser Aktion beteiligt. Aber auch die Frankfurter Rundschau hat sich an Kampagne beteiligt.

Im folgenden die Links auf die entsprechenden Artikel und auf die Pressemitteilung von „Reporter ohne Grenzen:

Titelbild:  Moud Barthez Ellouta CC BY-ND 2.0 DEED via FlickR

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