Der Folgende Beitrag ist eine deutschsprachige Übersetzung des Gastbeitrages “Was sollte Russland mit der Ukraine tun?”* von Timofei Sergeitsev vom 03.04.2022 auf dem Webportal der staatlich-russischen Nachrichtenagentur Ria Novosti. Dieser Übersetzung liegt die englischsprachige Übersetzung von Nataliya Popovych*, die sie auf der Webseite des Center for Civil Liberties (CCL) sowie auf ihrer Facebook-Seite* veröffentlicht hat. Die Veröffentlichung dieser deutschsprachigen Übersetzung erfolgt mit Zustimmung von Nataliya Popovych. Über diesen Gastbeitrag haben mittlerweile mehrere deutschsprachige Medien berichtet, z.B. der DER TAGESSPIEGEL. Die Bericht enthalten teils auch Zitate in deutschsprachiger Übersetzung. Eine deutschsprachige Übersetzung des vollständigen Gasbeitrags von Timofei Sergeitsev liegt – soweit bekannt – bisher nicht vor. Ria Novosti veröffentlicht normalerweise die Statement der russischen Regierung und Wladimir Putins. Was dort veröffentlicht wird, entspricht also der politischen Linie von Putin. Dieser Gastbeitrag ist also als Gasbeitrag ein halboffizielles Dokument. Es liegt einerseits auf der politischen Linie von Putin, sonst wäre es nicht von Ria Novosti veröffentlicht worden. Gleichzeitig bietet die Veröffentlichung als Gastbeitrag bei Bedarf eine einfach Möglichkeit einer Distanzierung.

* Abgerufen am 10.04.2022

Von Nataliya Popovych (Einleitung und Übersetzung aus dem Russischen ins Englische)

Die staatliche russische Nachrichtenagentur RIA NOVOSTІ, die die Position des Kremls vermittelt, hat in einem programmatischen Artikel die Pläne Russlands gegenüber der Ukraine und dem Rest der freien Welt klargestellt: Was sollte Russland mit der Ukraine tun?

Dieser manipulative Artikel macht alle freiheitlich denkenden Menschen auf der Welt krank. Das ist eine normale erste Reaktion. Kämpfe nicht gegen deine Entrüstung an. Ich hoffe jedoch, dass die zweite Reaktion nicht die komplette Kubler-Ross’sche Stufenfolge von der Verleugnung bis zur Akzeptanz und deiner tatsächlichen Fähigkeit zu kämpfen sein wird – denn wir brauchen dich, Menschen, die diese Stufen schneller durchlaufen. Bitte nimm zur Kenntnis, dass Russland nicht nur die Ukrainerinnen und Ukrainer ausrotten will, wie es in dem Artikel klar zum Ausdruck kommt, sondern dass es die gesamte westliche Welt als seinen Feind betrachtet. Es will alle ehemaligen Kolonien zu seinem neuen Herrschaftsgebiet ausbauen. Es ist wichtig, dass alle unsere Freunde in den ehemaligen Kolonien verstehen, dass die Ukraine schon viel zu lange vom russischen Imperialismus und dann vom russischen Sowjetbolschewismus unterdrückt wird. Es gibt nichts Neues in diesem Zukunftsbild, das wir nicht schon von Russland gesehen hätten. Unsere Großeltern wurden umgebracht, unsere Eltern millionenfach verfolgt, unsere Religion und Sprache wurden schon früher verboten, unsere Eliten wurden verfolgt und getötet, und wir werden der Gefahr der Ausrottung ausgesetzt, nicht weil wir Russland angreifen wollen, sondern einfach nur, weil wir leben und frei sein wollen. Um frei zu sein. Um unsere Regierung demokratisch zu wählen. In einer Verfassung der Freiheiten zu leben, wie die erste dieser Verfassungen, die die Ukrainer im Jahr 1700 verfassten. Ich hoffe aufrichtig, dass die zweite unmittelbare Reaktion auf diesen programmatischen Artikel, nachdem du deine Entrüstung überwunden hast, nicht mehr Angst, sondern mehr Mut sein wird, um gemeinsam mit uns zu kämpfen und die Welt von dieser monströsen russischen aggressiven Ideologie zu befreien, die anderen ihren Willen aufzwingt.

Stell dir vor, du würdest in diesem Artikel das Wort “Nazi” durch das Wort “Ukraine” ersetzen. Wenn du ein Staatsbürger Dänemarks, Australiens, Frankreichs, Argentiniens oder Japans bist – stell dir vor, jemand sagt dir, dass du deine Flagge nicht haben, deine Sprache nicht sprechen und die Traditionen und Traditionen deines Heimatlandes nicht an deine Kinder weitergeben darfst. Stell dir vor, dir wird gesagt, dass du ein Nazi bist, wenn du deine Heimat liebst, weil du so bist, wie du bist. Vergiss nicht, dass der Anteil der ultrarechten Parteien in der Ukraine geringer ist als in jedem anderen Land in Europa und dass sie es nie ins Parlament geschafft haben und auch in der Mehrheit der Gemeinderäte nicht vertreten sind. Dass dein Präsident Jude ist und dass nur wenige andere Präsidenten und Premierminister ebenfalls Juden waren. Und dass du einen Text liest, in dem Schwarz als weiß und Weiß als schwarz bezeichnet wird. Dass deine Verbundenheit mit deinem Land, dein Patriotismus als Nazismus bezeichnet wird und dass dein Volk getötet, beschossen, vergewaltigt und ausgerottet wird, nur weil es ukrainisch ist.

Finde dich mit deinen Gefühlen ab und hilf uns endlich, Russland zu zerstören, bevor es die Welt zerstört.


Der Ria Novosti Artikel auf Deutsch

Was sollte Russland mit der Ukraine tun?

Von Timofei Sergeitsev

Bereits im April letzten Jahres schrieben wir über die Unvermeidbarkeit der Entnazifizierung der Ukraine. Wir wollen keine Nazis (lies Ukrainer) vom Typ Bandera (lies Ukrainer), als Feind Russlands und Werkzeug des Westens zur Zerstörung Russlands. Das Thema Entnazifizierung ist heute in die Praxis umgesetzt worden.

Die Entnazifizierung ist notwendig, wenn ein bedeutender Teil des Volkes – höchstwahrscheinlich die Mehrheit – von der Politik der Nazis beherrscht und in sie hineingezogen wurde. Wenn also die Hypothese “das Volk ist gut – die Regierung ist schlecht” nicht zutrifft. Die Anerkennung dieser Tatsache ist die Grundlage der Entnazifizierungspolitik, aller ihrer Maßnahmen, und die Tatsache selbst ist ihr Gegenstand.

Die Ukraine befindet sich genau in einer solchen Situation. Die Tatsache, dass die ukrainischen Wählerinnen und Wähler für den “Frieden von Poroschenko” und den “Frieden von Zelenski” gestimmt haben, sollte nicht in die Irre führen – die Ukrainerinnen und Ukrainer waren mit dem kürzesten Weg zum Frieden durch den Blitzkrieg (im Original wird der deutsche Begriff „Blitzkrieg“ benutzt), den die letzten beiden ukrainischen Präsidenten bei ihrer Wahl offenkundig angedeutet haben, vollkommen einverstanden. Es war jene Methode der “Beschwichtigung” einheimischer Antifaschisten – durch totalen Terror – die in Odessa, Charkow, Dnepropetrowsk, Mariupol und anderen russischen Städten angewendet wurde. Und das kam dem einfachen Ukrainer sehr gelegen. Die Entnazifizierung besteht aus einer Reihe von Maßnahmen in Bezug auf die nazifizierte Bevölkerungsmasse, die technisch gesehen auch nicht direkt als Kriegsverbrechen bestraft werden können.

Die Nazis, die zu den Waffen griffen, sollten auf dem Schlachtfeld so weit wie möglich vernichtet werden. Zwischen den Streitkräften der Ukraine und den so genannten nationalen Bataillonen sowie der Territorialverteidigung, die sich diesen beiden Arten von militärischen Formationen angeschlossen haben, sollte kein wesentlicher Unterschied gemacht werden. Sie alle sind gleichermaßen an extremer Grausamkeit gegen die Zivilbevölkerung beteiligt, gleichermaßen schuldig am Völkermord am russischen Volk und halten sich nicht an die Gesetze und Regeln des Krieges. Kriegsverbrecher und aktive Nazis sollten exemplarisch und drastisch bestraft werden. Es muss eine totale Säuberung geben. Alle Organisationen, die sich mit der Ausübung des Nazitums verbunden haben, sind zu liquidieren und zu verbieten. Zusätzlich zu den oben genannten Personen ist jedoch auch ein großer Teil der Massen, die passiven Nazis, Komplizen des Nationalsozialismus, schuldig. Sie haben die Nazi-Regierung unterstützt und geduldet. Die gerechte Bestrafung dieses Teils der Bevölkerung ist nur möglich, wenn er die unvermeidlichen Härten eines gerechten Krieges gegen das Nazisystem erträgt, der so vorsichtig und umsichtig wie möglich gegenüber der Zivilbevölkerung geführt wird. Die weitere Entnazifizierung dieser Bevölkerungsmasse besteht in der Umerziehung, die durch ideologische Repression (Unterdrückung) der nationalsozialistischen Einstellungen und strenge Zensur erreicht wird: nicht nur im politischen Bereich, sondern notwendigerweise auch im Bereich der Kultur und Bildung. Durch Kultur und Bildung wurde eine tiefgreifende Massen-Nazifizierung der Bevölkerung vorbereitet und durchgeführt, die durch das Versprechen von Dividenden aus dem Sieg des Naziregimes über Russland, Nazipropaganda, interne Gewalt und Terror sowie den achtjährigen Krieg mit der Bevölkerung des Donbass, die sich gegen den ukrainischen Nationalsozialismus auflehnte, gesichert wurde.

Die Entnazifizierung kann nur vom Sieger durchgeführt werden, was (1) seine absolute Kontrolle über den Entnazifizierungsprozess und (2) die Macht, diese Kontrolle zu gewährleisten, voraussetzt. In dieser Hinsicht kann ein entnazifiziertes Land nicht souverän sein. Der entnazifizierende Staat – Russland – kann in Bezug auf die Entnazifizierung nicht von einem liberalen Ansatz ausgehen. Die Ideologie des Entnazifizierers kann von der schuldigen Partei, die der Entnazifizierung unterliegt, nicht infrage gestellt werden. Wenn Russland die Notwendigkeit der Entnazifizierung der Ukraine anerkennt, bedeutet das, dass es die Nichtdurchführbarkeit des Krim-Szenarios für die Ukraine als Ganzes anerkennt. Dieses Szenario war jedoch 2014 und im rebellischen Donbass unmöglich. Nur acht Jahre Widerstand gegen die Gewalt und den Terror der Nazis führten zu einem inneren Zusammenhalt und zu einer bewussten, eindeutigen Weigerung der Massen, irgendeine Einheit und Verbindung mit der Ukraine aufrechtzuerhalten, die sich selbst als Nazigesellschaft definierte.

Die Dauer der Entnazifizierung kann auf keinen Fall kürzer sein als eine Generation, die unter den Bedingungen der Entnazifizierung geboren werden, aufwachsen und reifen muss. Die Entnazifizierung der Ukraine dauerte mehr als 30 Jahre an und begann spätestens 1989, als der ukrainische Nationalismus legale und legitime Formen des politischen Ausdrucks erhielt und die Bewegung für die “Unabhängigkeit” in Richtung Nazitum führte.

Die Besonderheit der modernen nazifizierten Ukraine liegt in ihrer Amorphheit und Ambivalenz, die es ermöglichen, den Nationalsozialismus als Wunsch nach “Unabhängigkeit” und einem “europäischen” (westlichen, pro-amerikanischen) Weg der “Entwicklung” (in Wirklichkeit – der Degradierung) zu tarnen und zu behaupten, dass es in der Ukraine “keinen Nationalsozialismus gibt, sondern nur lokal begrenzte individuelle Auswüchse”. Schließlich gibt es keine große Nazi-Partei, keinen Führer (im Original wird der deutsche Begriff „Fuhrer“ benutzt), keine vollwertigen Rassengesetze (nur ihre verkürzte Version in Form von Repressionen gegen die russische Sprache). Folglich gibt es auch keine Opposition und keinen Widerstand gegen das Regime.

All das macht den ukrainischen Nationalsozialismus jedoch nicht zu einer “Light-Version” des deutschen Nationalsozialismus in der ersten Hälfte des 20 Jahrhunderts. Im Gegenteil, da der ukrainische Nationalsozialismus frei von solchen “Genre”-Rahmenbedingungen (im Wesentlichen politische Technologie) und Beschränkungen ist, kann er sich frei als die grundlegende Basis eines jeden Nationalsozialismus entfalten – als europäischer und, in seiner ausgeprägtesten Form, amerikanischer Rassismus. Deshalb kann die Entnazifizierung nicht in einem Kompromiss auf der Grundlage einer Formel wie “NATO – nein, EU – ja” durchgeführt werden. Der kollektive Westen selbst ist der Entwickler, die Quelle und der Sponsor des ukrainischen Nationalsozialismus, während die westlichen Bandera-Kader und ihr “historisches Gedächtnis” nur eines der Werkzeuge für die Nazifizierung der Ukraine sind. Der Ukronazismus stellt keine geringere, sondern eine größere Bedrohung für die Welt und Russland dar als der deutsche Nationalsozialismus in der Hitler-Version.

Der Name “Ukraine” kann natürlich nicht als Titel für ein vollständig entnazifiziertes Staatsgebilde in einem vom Naziregime befreiten Gebiet beibehalten werden. Die Volksrepubliken, die in dem vom Nationalsozialismus befreiten Gebiet neu entstanden sind, sollen und werden auf der Grundlage wirtschaftlicher Selbstverwaltung und sozialer Sicherheit, der Wiederherstellung und Modernisierung der Lebensgrundlagen der Bevölkerung wachsen.

Ihre politischen Bestrebungen können in der Tat nicht neutral sein – die Sühne für die Schuld gegenüber Russland, das sie als Feind behandelt haben, kann nur dadurch erfolgen, dass sie sich bei den Prozessen der Wiederherstellung, Wiederbelebung und Entwicklung auf Russland verlassen. Für diese Gebiete darf es keine “Marshallpläne” geben. Es kann keine “Neutralität” im ideologischen und praktischen Sinne geben, die mit einer Entnazifizierung vereinbar ist. Die Kader und Organisationen, die das Instrument der Entnazifizierung in den neu entnazifizierten Republiken sind, können sich nur auf die direkte militärische und organisatorische Unterstützung Russlands verlassen.

Die Entnazifizierung wird unweigerlich auch eine Ent-Ukrainisierung sein – eine Absage an die groß angelegte künstliche Aufblähung der ethnischen Komponente der Selbstidentifikation der Bevölkerung in den Gebieten des historischen Kleinrusslands und Neurusslands, die von den sowjetischen Behörden begonnen wurde. Als Instrument der kommunistischen Supermacht blieb der künstliche Ethnozentrismus auch nach deren Untergang nicht herrenlos. In seiner Funktion unterstand er einer anderen Supermacht (der Macht, die über den Staaten steht) – der Supermacht des Westens. Sie muss in ihre natürlichen Grenzen zurückgeführt und ihrer politischen Funktion enthoben werden.

Anders als z. B. Georgien und die baltischen Länder ist die Ukraine, wie die Geschichte gezeigt hat, nicht als Nationalstaat denkbar, und die Versuche, einen solchen “aufzubauen”, führen natürlich zum Nationalsozialismus. Der Ukrainismus ist eine künstliche antirussische Konstruktion, die keinen eigenen zivilisatorischen Inhalt hat, ein untergeordnetes Element einer fremden und fremdartigen Zivilisation. Debanderisierung allein wird für die Entnazifizierung nicht ausreichen – das Bandera-Element ist nur ein Instrument und eine Verkleidung für das europäische Projekt der Nazi-Ukraine, daher ist die Entnazifizierung der Ukraine auch ihre unvermeidliche Ent-Europäisierung.

Die Bandera-Eliten müssen beseitigt werden, ihre Umerziehung ist unmöglich. Der gesellschaftliche “Schlamm”, der ihn aktiv und passiv durch Handeln und Nichthandeln unterstützte, muss die Härten des Krieges überleben und sich diese Erfahrung als historische Lektion und Sühne für seine Schuld verinnerlichen. Diejenigen, die das Naziregime nicht unterstützt haben, die unter ihm und dem von ihm entfesselten Krieg im Donbass gelitten haben, müssen gefestigt und organisiert werden, sie müssen die Stütze der neuen Regierung werden. Die historische Erfahrung zeigt, dass die Tragödien und Dramen des Krieges den Völkern zum Nachteil gereichen, wenn sie in die Rolle eines Feindes Russlands hineingezogen und mitgerissen wurden.

Die Entnazifizierung als Ziel einer speziellen Militäroperation wird im Rahmen dieser Operation selbst als militärischer Sieg über das Kiewer Regime, die Befreiung der Gebiete von bewaffneten Anhängern der Nazis, die Ausschaltung unerbittlicher Nazis, die Gefangennahme von Kriegsverbrechern und die Schaffung systemischer Bedingungen für die anschließende Entnazifizierung in Friedenszeiten verstanden.

Letztere wiederum sollte mit der Organisation lokaler Selbstverwaltungs-, Polizei- und Verteidigungsorgane beginnen, die von nazistischen Elementen gesäubert werden und auf deren Grundlage die Gründungsprozesse für eine neue republikanische Staatlichkeit eingeleitet werden, die in enger Zusammenarbeit mit der russischen Abteilung für die Entnazifizierung der Ukraine (neu geschaffen oder umgewandelt, z.B, von Rossotrudnichestvo – ROSCOLLABORATION), mit der Verabschiedung des republikanischen Regelwerks (Gesetzgebung) zur Entnazifizierung unter russischer Kontrolle, der Festlegung der Grenzen und des Rahmens für die direkte Anwendung des russischen Rechts und der russischen Gerichtsbarkeit in den befreiten Gebieten im Bereich der Entnazifizierung, der Schaffung eines Tribunals für Verbrechen gegen die Menschlichkeit in der ehemaligen Ukraine. In dieser Hinsicht sollte Russland als Hüter der Nürnberger Prozesse auftreten.

All das bedeutet, dass zur Erreichung der Ziele der Entnazifizierung die Unterstützung der Bevölkerung notwendig ist, ihr Übergang auf die Seite Russlands nach der Befreiung von Terror, Gewalt und ideologischem Druck des Kiewer Regimes, nach dem Rückzug aus der informationellen Isolation. Natürlich wird es einige Zeit dauern, bis sich die Menschen von dem Schock der Feindseligkeiten erholt haben und von den langfristigen Absichten Russlands überzeugt sind – dass “sie nicht im Stich gelassen werden”. Es ist unmöglich, im Voraus genau vorherzusehen, in welchen Gebieten eine solche Masse der Bevölkerung eine dringend benötigte Mehrheit bilden wird. Es ist unwahrscheinlich, dass die “katholische Provinz” (die Westukraine als Teil von fünf Regionen) Teil der pro-russischen Gebiete wird. Die Grenze der Entfremdung wird jedoch empirisch gefunden werden. Sie wird Russland gegenüber feindlich gesinnt bleiben, aber eine zwangsneutrale und entmilitarisierte Ukraine mit formell verbotenem Nationalsozialismus bleiben. Die Russlandhasser werden dorthin gehen. Die Androhung einer sofortigen Fortsetzung der Militäroperation für den Fall, dass die aufgeführten Forderungen nicht erfüllt werden, wird die Garantie dafür sein, dass diese Rest-Ukraine in einem neutralen Zustand gehalten wird. Möglicherweise erfordert dies eine ständige russische Militärpräsenz auf dem Territorium der Ukraine. Es wird ein Territorium der potenziellen Integration in die russische Zivilisation geben, das in seinem inneren Wesen antifaschistisch ist, wobei die Grenze mit der Ausschlusslinie zur russischen Grenze verläuft.

Die Operation zur Entnazifizierung der Ukraine, die mit einer militärischen Phase begann, wird in Friedenszeiten der gleichen Phasen-Logik folgen wie eine militärische Operation. In jeder dieser Phasen müssen unumkehrbare Veränderungen erreicht werden, die das Ergebnis der entsprechenden Phase sind. In diesem Fall können die notwendigen ersten Schritte der Entnazifizierung wie folgt definiert werden:

  • Auflösung der bewaffneten Naziformationen (damit sind alle bewaffneten Formationen der Ukraine gemeint, einschließlich der Streitkräfte der Ukraine) sowie der militärischen, Informations- und Bildungsinfrastruktur, die ihre Tätigkeit gewährleistet;
  • die Bildung von Organen der Selbstverwaltung des Volkes und der Polizei (Verteidigung und Strafverfolgung) in den befreiten Gebieten, um die Bevölkerung vor dem Terror der Nazi-Gruppen im Untergrund zu schützen;
  • die Einrichtung eines russischen Informationssystems;
  • Einzug von Bildungsmaterialien und ein Verbot von Bildungsprogrammen auf allen Ebenen, die nationalsozialistische ideologische Richtlinien enthalten;
  • Massenuntersuchungen zur Feststellung der persönlichen Verantwortung für Kriegsverbrechen, Verbrechen gegen die Menschlichkeit, die Verbreitung der NS-Ideologie und die Unterstützung des NS-Regimes;
  • Bekanntmachung der Namen von Komplizen des Naziregimes, die zur Bestrafung für ihre Nazi-Aktivitäten zur Zwangsarbeit herangezogen werden, um die zerstörte Infrastruktur wiederherzustellen (unter denjenigen, die nicht mit der Todesstrafe oder einer Haftstrafe belegt werden);
  • Erlass von primären normativen Maßnahmen zur Entnazifizierung “von unten” auf lokaler Ebene unter Aufsicht Russlands, Verbot aller Arten und Formen der Wiederbelebung der Nazi-Ideologie;
  • Errichtung von Mahnmalen, Gedenkschildern und Denkmälern für die Opfer des ukrainischen Nationalsozialismus, um die Erinnerung an die Helden des Kampfes gegen ihn zu bewahren;
  • die Verankerung eines antifaschistischen und entnazifizierenden Normenkatalogs in den Verfassungen der neuen Volksrepubliken;
  • die Einrichtung ständiger Entnazifizierungsstellen für einen Zeitraum von 25 Jahren.

Russland wird keine Verbündeten bei der Entnazifizierung der Ukraine haben. Denn dies ist eine rein russische Angelegenheit. Und auch, weil nicht nur die Bandera-Version der Nazi-Ukraine ausgerottet werden soll, sondern auch und vor allem der westliche Totalitarismus, die aufgezwungenen Programme der zivilisatorischen Degradierung und Desintegration, die Mechanismen der Unterwerfung unter die Supermacht des Westens und der Vereinigten Staaten.

Um den Plan der Entnazifizierung der Ukraine in die Tat umzusetzen, muss sich Russland selbst endgültig von pro-europäischen und pro-westlichen Illusionen verabschieden und sich als letzte Instanz für den Schutz und die Bewahrung jener Werte des historischen Europas (der Alten Welt) begreifen, die es verdient haben und die der Westen letztlich aufgegeben und somit den Kampf um sich selbst verloren hat. Dieser Kampf zog sich durch das ganze 20. Jahrhundert und fand seinen Ausdruck im Weltkrieg und der russischen Revolution, die untrennbar miteinander verbunden waren.

Russland tat im 20. Jahrhundert alles, um den Westen zu retten. Es setzte das wichtigste westliche Projekt um, eine Alternative zum Kapitalismus, das die Nationalstaaten besiegte – ein sozialistisches, rotes Projekt. Es zerschlug den deutschen Nationalsozialismus, ein monströses Produkt der Krise der westlichen Zivilisation. Der letzte Akt des russischen Altruismus war die ausgestreckte Hand der Freundschaft Russlands, für die Russland in den 1990er Jahren einen schweren Schlag einstecken musste.

Alles, was Russland für den Westen getan hat, hat es auf seine eigenen Kosten getan, indem es die größten Opfer gebracht hat. Der Westen hat all diese Opfer letztlich abgelehnt, Russlands Beitrag zur Lösung der Krise im Westen abgewertet und beschlossen, sich an Russland für die selbstlose Hilfe zu rächen, die es geleistet hat. Russland wird seinen eigenen Weg gehen, sich nicht um das Schicksal des Westens kümmern und sich auf einen anderen Teil seines Erbes verlassen – die Führungsrolle im globalen Prozess der Entkolonialisierung.

Als Teil dieses Prozesses hat Russland ein hohes Potenzial für Partnerschaften und Verbündete mit Ländern, die der Westen jahrhundertelang unterdrückt hat und die sich nicht wieder unter sein Joch begeben werden. Ohne die russischen Opfer und den Kampf wären diese Länder nicht befreit worden. Die Entnazifizierung der Ukraine ist gleichzeitig ihre Entkolonialisierung, die die ukrainische Bevölkerung verstehen muss, wenn sie beginnt, sich aus dem Rausch, der Versuchung und der Abhängigkeit von der sogenannten europäischen Wahl zu befreien.

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Original-Artikel (RU)

Original-Artikel, in russischer Sprache am 03.04.2022 auf dem Webportal der staatlichen russischen Nachrichtenagentur Ria Novosti veröffentlicht

Тимофей Сергейцев

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Еще в апреле прошлого года мы писали о неизбежности денацификации Украины. Нацистская, бандеровская Украина, враг России и инструмент Запада по уничтожению России нам не нужна. Сегодня вопрос денацификации перешел в практическую плоскость.

Денацификация необходима, когда значительная часть народа — вероятнее всего, его большинство — освоено и втянуто нацистским режимом в свою политику. То есть тогда, когда не работает гипотеза “народ хороший — власть плохая”. Признание этого факта — основа политики денацификации, всех ее мероприятий, а сам факт и составляет ее предмет.

Украина находится именно в такой ситуации. То, что украинский избиратель голосовал за “мир Порошенко” и “мир Зеленского”, не должно вводить в заблуждение — украинцев вполне устраивал кратчайший путь к миру через блицкриг, на который и намекали прозрачно два последних украинских президента при своем избрании. Именно такой метод “умиротворения” внутренних антифашистов — через тотальный террор — и был использован в Одессе, Харькове, Днепропетровске, Мариуполе, других русских городах. И это вполне устроило украинского обывателя. Денацификация — это комплекс мероприятий по отношению к нацифицированной массе населения, которая технически не может быть подвергнута прямому наказанию в качестве военных преступников.

Нацисты, взявшие в руки оружие, должны быть по максимуму уничтожены на поле боя. Не следует проводить существенных различий между ВСУ и так называемыми нацбатами, а также примкнувшей к этим двум видам военных формирований территориальной обороной. Все они равно причастны к запредельной жестокости в отношении мирного населения, равно виновны в геноциде русского народа, не соблюдают законы и обычаи войны. Военные преступники и активные нацисты должны быть примерно и показательно наказаны. Должна быть проведена тотальная люстрация. Ликвидированы и запрещены любые организации, связавшие себя с практикой нацизма. Однако, помимо верхушки, виновна и значительная часть народной массы, которая является пассивными нацистами, пособниками нацизма. Они поддерживали нацистскую власть и потакали ей. Справедливое наказание этой части населения возможно только как несение неизбежных тягот справедливой войны против нацистской системы, ведущейся по возможности бережно и осмотрительно в отношении гражданских лиц. Дальнейшая денацификация этой массы населения состоит в перевоспитании, которое достигается идеологическими репрессиями (подавлением) нацистских установок и жесткой цензурой: не только в политической сфере, но обязательно также в сфере культуры и образования. Именно через культуру и образование была подготовлена и осуществлена глубокая массовая нацификация населения, закрепленная обещанием дивидендов от победы нацистского режима над Россией, нацистской пропагандой, внутренним насилием и террором, а также восьмилетней войной с восставшим против украинского нацизма народом Донбасса.

Денацификация может быть проведена только победителем, что предполагает (1) его безусловный контроль над процессом денацификации и (2) власть, обеспечивающую такой контроль. В этом отношении денацифицируемая страна не может быть суверенна. Денацифицирующее государство — Россия — не может исходить в отношении денацификации из либерального подхода. Идеология денацификатора не может оспариваться виновной стороной, подвергаемой денацификации. Признание Россией необходимости денацификации Украины означает признание невозможности крымского сценария для Украины в целом. Впрочем, этот сценарий был невозможен в 2014 году и в восставшем Донбассе. Лишь восьмилетнее сопротивление нацистскому насилию и террору привело к внутреннему сплочению и осознанному однозначному массовому отказу от сохранения какого-либо единства и связи с Украиной, определившей себя как нацистское общество.

Сроки денацификации никак не могут быть менее одного поколения, которое должно родиться, вырасти и достигнуть зрелости в условиях денацификации. Нацификация Украины продолжалась более 30 лет — начиная как минимум с 1989 года, когда украинский национализм получил легальные и легитимные формы политического самовыражения и возглавил движение за “независимость”, устремившись к нацизму.

Особенность современной нацифицированной Украины — в аморфности и амбивалентности, которые позволяют маскировать нацизм под стремление к “независимости” и “европейскому” (западному, проамериканскому) пути “развития” (в реальности — к деградации), утверждать, что на Украине “нет никакого нацизма, лишь частные единичные эксцессы”. Нет ведь ни главной нацистской партии, ни фюрера, ни полноценных расовых законов (только их урезанный вариант в виде репрессий против русского языка). Как следствие — никакой оппозиции и сопротивления режиму.

Однако все перечисленное не делает украинский нацизм “лайт-версией” нацизма немецкого времен первой половины ХХ века. Напротив — поскольку украинский нацизм свободен от подобных “жанровых” (политтехнологических по существу) рамок и ограничений, он свободно разворачивается как фундаментальная основа всякого нацизма — как европейский и, в наиболее развитой форме, американский расизм. Поэтому денацификация не может быть проведена компромиссно, на основе формулы типа “НАТО — нет, ЕС — да”. Коллективный Запад сам является проектировщиком, источником и спонсором украинского нацизма, в то время как западенские бандеровские кадры и их “историческая память” — лишь один из инструментов нацификации Украины. Укронацизм несет в себе не меньшую, а большую угрозу миру и России, чем немецкий нацизм гитлеровского извода.

Название “Украина”, по-видимому, не может быть сохранено в качестве титула никакого полностью денацифицированного государственного образования на освобожденной от нацистского режима территории. Вновь созданные на свободном от нацизма пространстве народные республики должны и будут расти из практики хозяйственного самоуправления и социального обеспечения, восстановления и модернизации систем жизнеобеспечения населения.

Их политическая устремленность на деле не может быть нейтральной — искупление вины перед Россией за отношение к ней как к врагу может реализоваться только в опоре на Россию в процессах восстановления, возрождения и развития. Никаких “планов Маршалла” для этих территорий допускать нельзя. Никакого “нейтралитета” в идеологическом и практическом смысле, совместимого с денацификацией, быть не может. Кадры и организации, являющиеся инструментом денацификации в новых денацифицируемых республиках, не могут не опираться на прямую силовую и организационную поддержку России.

Денацификация неизбежно будет являться и деукраинизацией — отказом от начатого еще советской властью масштабного искусственного раздувания этнического компонента самоидентификации населения территорий исторических Малороссии и Новороссии. Будучи инструментом коммунистической сверхвласти, после ее падения искусственный этноцентризм не остался бесхозным. Он перешел в этом своем служебном качестве под начало другой сверхвласти (власти, стоящей над государствами) — сверхвласти Запада. Его необходимо вернуть в естественные границы и лишить политической функциональности.

В отличие, скажем, от Грузии и стран Прибалтики, Украина, как показала история, невозможна в качестве национального государства, а попытки “построить” таковое закономерно приводят к нацизму. Украинизм — искусственная антирусская конструкция, не имеющая собственного цивилизационного содержания, подчиненный элемент чужой и чуждой цивилизации. Дебандеризации будет самой по себе недостаточно для денацификации — бандеровский элемент есть лишь исполнитель и ширма, маскировка для европейского проекта нацистской Украины, поэтому денацификация Украины — это и ее неизбежная деевропеизация.

Бандеровская верхушка должна быть ликвидирована, ее перевоспитание невозможно. Социальное “болото”, активно и пассивно ее поддержавшее действием и бездействием, должно пережить тяготы войны и усвоить пережитый опыт как исторический урок и искупление своей вины. Те же, кто не поддерживал нацистский режим, пострадал от него и развязанной им войны в Донбассе, должны быть консолидированы и организованы, должны стать опорой новой власти, ее вертикалью и горизонталью. Исторический опыт показывает, что трагедии и драмы военного времени идут на пользу народам, соблазнившимся и увлекшимся ролью врага России.

Денацификация как цель специальной военной операции в рамках самой этой операции понимается как военная победа над киевским режимом, освобождение территорий от вооруженных сторонников нацификации, ликвидация непримиримых нацистов, пленение военных преступников, а также создание системных условий для последующей денацификации мирного времени.

Последняя, в свою очередь, должна начинаться с организации местных органов самоуправления, милиции и обороны, очищенных от нацистских элементов, запуска на их базе учредительных процессов основания новой республиканской государственности, интеграции этой государственности в тесное взаимодействие с российским ведомством по денацификации Украины (вновь созданным или переделанным, скажем, из Россотрудничества), с принятия под российским контролем республиканской нормативной базы (законодательства) по денацификации, определения границ и рамок прямого применения российского права и российской юрисдикции на освобожденной территории в сфере денацификации, создания трибунала по преступлениям против человечности на бывшей Украине. В этом отношении Россия должна выступить хранителем Нюрнбергского процесса.

Все вышесказанное означает, что для достижения целей денацификации необходима поддержка населения, переход его на сторону России после освобождения от террора, насилия и идеологического давления киевского режима, после вывода из информационной изоляции. Разумеется, должно пройти некоторое время, за которое люди оправятся от шока военных действий, убедятся в долгосрочных намерениях России — в том, что “их не бросят”. Невозможно предвидеть заранее, на каких именно территориях такая масса населения составит критически необходимое большинство. “Католическая провинция” (Западная Украина в составе пяти областей) вряд ли войдет в состав пророссийских территорий. Линия отчуждения, однако, будет найдена опытным путем. За ней сохранится враждебная России, но принудительно нейтральная и демилитаризованная Украина с запрещенным по формальным признакам нацизмом. Туда уедут ненавистники России. Гарантией сохранения этой остаточной Украины в нейтральном состоянии должна быть угроза немедленного продолжения военной операции при несоблюдении перечисленных требований. Возможно, для этого потребуется постоянное российское военное присутствие на ее территории. От линии отчуждения и до российской границы будет располагаться территория потенциальной интеграции в русскую цивилизацию, антифашистскую по своей внутренней природе.

Операция по денацификации Украины, начавшаяся с военной фазы, будет следовать в мирное время той же логике этапов, что и военная операция. На каждом из них нужно будет добиваться необратимых изменений, которые и станут результатами соответствующего этапа. При этом необходимые начальные шаги денацификации можно определить следующим образом:

  • ликвидация вооруженных нацистских формирований (под которыми понимаются любые вооруженные формирования Украины, включая ВСУ), а также обеспечивающей их активность военной, информационной, образовательной инфраструктуры;
  • формирование органов народного самоуправления и милиции (обороны и правопорядка) освобожденных территорий, защищающих население от террора подпольных нацистских групп;
  • инсталляция российского информационного пространства;
  • изъятие учебных материалов и запрет образовательных программ всех уровней, содержащих нацистские идеологические установки;
  • массовые следственные действия по установлению персональной ответственности за военные преступления, преступления против человечности, распространение нацистской идеологии и поддержку нацистского режима;
  • люстрация, обнародование имен пособников нацистского режима, привлечение их к принудительному труду по восстановлению разрушенной инфраструктуры в порядке наказания за нацистскую деятельность (из числа тех, к кому не будет применена смертная казнь или лишение свободы);
  • принятие на местном уровне при кураторстве России первичных нормативных актов денацификации “снизу”, запрет всех видов и форм возрождения нацистской идеологии;
  • установление мемориалов, памятных знаков, памятников жертвам украинского нацизма, увековечение памяти героев борьбы с ним;
  • включение комплекса антифашистских и денацификационных норм в конституции новых народных республик;
  • создание постоянно действующих органов денацификации на период 25 лет.

Союзников по денацификации Украины у России не будет. Поскольку это сугубо русское дело. А также поскольку искоренению подвергнется не просто бандеровская версия нацистской Украины, но в том числе и прежде всего западный тоталитаризм, навязанные программы цивилизационной деградации и распада, механизмы подчинения сверхвласти Запада и США.

Для проведения плана денацификации Украины в жизнь России самой придется окончательно расстаться с проевропейскими и прозападными иллюзиями, осознать себя как последнюю инстанцию защиты и сохранения тех ценностей исторической Европы (Старого Света), которые того заслуживают и от которых Запад в конечном счете отказался, проиграв в борьбе за самого себя. Эта борьба продолжалась весь ХХ век и выразилась в мировой войне и русской революции, неразрывно связанных друг с другом.

Россия сделала все возможное для спасения Запада в ХХ веке. Она реализовала главный западный проект, альтернативный капитализму, победившему национальные государства, — социалистический, красный проект. Она раздавила немецкий нацизм — чудовищное порождение кризиса западной цивилизации. Последним актом русского альтруизма была протянутая Россией рука дружбы, за что Россия получила чудовищный удар 1990-х.

Все, что Россия сделала для Запада, она сделала за свой счет, приношением величайших жертв. Запад в конечном счете отверг все эти жертвы, обесценил вклад России в разрешение западного кризиса, решил отомстить России за ту помощь, которую она бескорыстно предоставила. Дальше Россия пойдет своим путем, не волнуясь о судьбе Запада, опираясь на другую часть своего наследия — лидерство в глобальном процессе деколонизации.

В рамках этого процесса у России есть высокий потенциал партнерских и союзнических отношений со странами, которые Запад угнетал столетиями и которые не собираются снова надевать его ярмо. Без русского жертвоприношения и борьбы эти страны бы не освободились. Денацификация Украины есть в то же время ее деколонизация, что предстоит понять населению Украины по мере того, как оно начнет освобождаться от дурмана, соблазна и зависимости так называемого европейского выбора.

* Экстремистская организация, запрещенная в России.

Titelbild: Support for Ukraine by Victoria Pickering CC BY-NC-ND 2.0 via FlickR

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