Beitrag von Jürgen Klute

Gourmets denken bei Belgien wahrscheinlich zu erst an Fritten und Bier, Politiker an den Konflikt zwischen den beiden großen Sprachgemeinschaften der französischsprachigen Wallonier und der Niederländisch sprechenden Flamen.

Das Deutsch die dritte Amtssprache in Belgien ist, ist eher weniger bekannt und ebenso, dass es die deutschsprachige Gemeinschaft in Ostbelgien gibt. Mit etwas über 76.000 Mitgliedern ist es deutlich die kleinste Sprachgemeinschaft in Belgien.

Und dann gibt es noch die deutschsprachigen Migranten aus der BRD, aus Österreich und auch aus der Schweiz, die im Raum Brüssel leben. Natürlich weil Brüssel die Hauptstadt der Europäischen Union ist.

Wer neugierig ist und mehr wissen möchte über diese beiden Gruppen, dem möchte ich zwei Webportale empfehlen.

Zum einen das Belgieninfo. Es wird gemacht von Journalistinnen und Journalisten und engagierten Nicht-Journalisten und -Journalistinnen, die in Brüssel leben. Das Belgieninfo berichtet regelmäßig für die so genannten deutschen Expats (Expatriierte), die in Belgien lieben, über Ereignisse in Belgien, es bietet Veranstaltungstermine, regelmäßige aktuelle Nachrichten im News-Ticker von den deutschsprachigen belgischen Webportalen Flanderninfo, BRF Nachrichten, OstbelgienDirekt und dem Grenzecho. Natürlich gibt es auch immer wieder Artikel, die verschiedene Seiten Belgiens portraitieren.

Eine gute Kostprobe gibt der Artikel von Jan Kurlemann „Belgieninfo mit voller Kraft voraus“. Jan Kurlemann wirft in diesem Bericht einen Blick hinter die Kulissen des Belgieninfo, dass das als belgischer Verein verfasst ist und am 10. Juni seine diesjährige Generalversammlung hatte und seinen Verwaltungsrat neu neu gewählt hat. Anschließen gab es ein Sommerfest mit irakischer Musik (siehe Titelfoto, Mitte), gutem Essen und einer Diskussion mit dem früheren Chefredakteur des ostbelgischen Grenzechos und heutigem Herausgeber von OstbelgienDirekt Gerard Bremer (siehe Titelfoto, ganz rechts). Inhaltlich ging es um den Blick Belgiens auf Deutschland. Mehr dazu findet sich in dem Artikel von Jan Kurlemann.

Wessen Neugierde nun gestiegen ist, mehr über Ostbelgien zu erfahren, dem bzw. der möchte ich zum anderen eine kleine Artikelserie von Gerard Cremer auf OstbelgienDirekt empfehlen:

Viel Spaß beim Erkunden Belgiens!

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