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Landeshauptmann Arno Kompatscher weist auf die autonomiepolitische Bedeutung der Konzessionsverlängerung hin.
Die dänische EU-Wettbewerbskommissarin leiste besonders in den Bereichen gute Arbeit, die dem französischen Präsidenten große Sorgen machen, sagt ein französisches Parlamentsmitglied. Eine dänische Expertin stuft die Chancen Vestagers allerdings als gering ein.
Das Land übernimmt den Vorsitz des Europarats. Es will die Menschenrechtskonvention aufweichen, um sich gegen Flüchtlinge abzuschotten.
Die Unterstützung für die britische Premierministerin schwindet weiter. Laut Medien belehren sie nun zwei prominente Minister über das Vorgehen in Sachen Brexit und Dutzende Abgeordnete entziehen ihr das Vertrauen.
Frankreich und Großbritannien haben am Samstag an das Ende des Ersten Weltkriegs vor 99 Jahren erinnert. Am 11. November 1918 war im französischen Compiègne der Waffenstillstand zum Kriegsende geschlossen worden.
Wie hält man Menschen von der Flucht ab? Der Migrationsexperte Christian Jakob über den Zusammenhang zwischen Entwicklungshilfe und Abschottung - und darüber, wie koloniale Denkmuster die Flüchtlingsdebatte bestimmen.
Jedes Jahr wird am 11. November in Menenpoort in Ypern (Westflandern) der Toten des 1. Weltkrieges gedacht. VTR News hat die diesjährige Gedenkveranstaltung als Video aufgezeichnet.
Neue Studien des Flanders Fields Museums in Ypern legen nahe, dass die Zahl der Opfer der 3. Schlacht von Passendale von Juni bis Dezember 1917 deutlich höher liegt als bisher angenommen. Statt 350.000 bis 400.000 Opfer (Toten und Verletzten) waren es mindestens 600.000.
200 katalanische Bürgermeister sind derzeit in Brüssel und Werben für eine Unabhängigkeit Kataloniens von Spanien. Zur gleichen Zeit sind auch Wirtschaftsvertreter aus Katalonien in Brüssel und werben bei verschiedenen EU-Institutionen dafür, dass die EU eine Abspaltung verhindert.
Der belgische Finanzminister Johan Van Overtveldt begrüßt die "Paradise-Papers". Die neuen Enthüllungen zu Steuerschlupflöchern enthalten auch Namen belgischer Bürger. Der Finanzminister hofft, dass die Enthüllungen dazu beitragen, dass "dass diese Art der Aktivitäten begrenzt werden kann".

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Internationaler Kobanê-Solidaritätstag am 1. November 2017

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Internationaler Kobanê-Solidaritätstag am 1. November 2017

Am 15. September 2014 griff der IS die in Nordsyrien gelegene kurdische Stadt KOBANÊ an. Nach einem mehrmonatigen verzweifelten Abwehrkampf gelang es den kurdischen Selbstverteidigungskräften mit letzter Kraft das Blatt zu wenden und den IS Anfang Februar 2015 aus der Stadt zurückzudrängen und nach und nach den Kanton KOBANÊ vollständig vom IS zu befreien.

Seit dem geht es um den gesellschaftlichen und technischen Wiederaufbau KOBANÊ und der anderen vom IS befreiten Gebiete. (Vergleiche dazu auch meinen Beitrag “Help Kobanê” vom 15.09.2015 auf FREITAG.) Dazu ist internationale Unterstützung erforderlich.

Die Kurden haben den 1. November zum Welt-KOBANÊ-Tag erklärt und rufen zur breiten Unterstützung an diesem Tag auf. Im folgenden ist die deutsche Version des Aufrufs dokumentiert. Auf der Webseite des Welt-KOBANÊ-Tag finden sich weitere Sprachversionen des Aufrufs: Englisch, Spanisch, Italienisch, Niederländisch, Türkisch.

1. November 2017: Internationaler Kobanê-Solidaritätstag

Mit dem Beginn der bewaffneten Auseinandersetzungen in Syrien wurde der Islamische Staat (IS) mit seiner enormen Ausbreitung in Syrien und dem Irak eine Gefahr für die gesamte Menschheit. Das einzige Ziel dieser barbarischen Kraft war es eine grausame Ordnung aufzubauen. Trotzdem wurde der IS von einer Vielzahl regionaler Staaten und internationaler Kräfte als ein passendes Werkzeug für die Umsetzung der eigenen Interessen gesehen. Der türkische Staat hatte das Ziel einen möglichen Status für die kurdische Gesellschaft zu verhindern. Saudi Arabien und Katar unterstützten den IS aus konfessionellen Gründen und einige westliche Staaten drückten aufgrund wirtschaftlicher Interessen und Herrschaftsansprüche ein Auge zu. Der IS verübte nicht nur in der Region, sondern auf der ganzen Welt Terroranschläge. Er legte eine derartige Brutalität und Grausamkeit an den Tag, dass hunderttausende Menschen ihre Heimat verlassen mussten und auf ihrer Flucht verdursteten und verhungerten.

Der IS griff im August 2014 die Ezidinnen und Eziden in Şengal an, massakrierte tausende Zivilisten und nahm ca. fünftausend Ezidinnen als Sexsklavinnen gefangen .Der IS begnügte sich nicht damit, sondern griff mit Ermutigungen des türkischen Staates die kurdische Stadt KOBANÊ am 15. September 2014 an, um das auf Gleichberechtigung, Pluralität und Geschwisterlichkeit der Völker beruhende Gesellschaftsmodell zu zerstören. Genau mit diesem Angriff traten zwei Pole hervor. Auf der einen Seite das vom IS repräsentierte reaktionäre, und auf der anderen Seite das von den Kurdinnen und Kurden vertretene radikaldemokratische, ökologische und auf Frauenbefreiung beruhende Paradigma. In KOBANÊ ereignete sich sprichwörtlich eine Auseinandersetzung zwischen zwei Welten, welche letztere gewann.
Aus diesem Grund:

  • KOBANÊ wurde zu einem Symbol der progressiven und demokratischen Menschen, vor allem Frauen.
  • In KOBANÊ zu siegen hat den Unbesiegbarkeitsmythos des IS beendet.
  • In KOBANÊ wurden die kämpfenden, freien kurdischen Frauen und die von ihnen repräsentierten Werte ein Licht gegenüber der Dunkelheit.
  • Die in KOBANÊ Widerstand leistenden kurdische Frauen und Freiheitskämpfer und die sie unterstützende demokratische Öffentlichkeit haben das Angst-Regime des IS zerstört.

Diese Realität wurde von der globalen Gemeinschaft und Öffentlichkeit breit wahrgenommen. Aus allen Teilen der Welt strömten die Menschen am Internationalen Kobanê-Solidaritätstag am 1. November auf die Straßen, sangen Freiheitslieder und verurteilten den IS und seine Unterstützer.

Heute ist KOBANÊ frei, aber der Kampf geht weiter. Wir rufen dazu auf, den Internationalen Kobanê-Solidaritätstag am 1. November 2017 erneut zu begehen um das vierte Jahr der Befreiung Kobanês, dem Symbol der Freiheitssuche der Menschheit, zu feiern und das Modell des demokratischen und freien Lebens zusammen aufzubauen.

  • Lasst uns überall auf der Welt am Internationalen Kobanê-Solidaritätstag am 1. November die Freiheitslieder auf den Plätzen singen, um eine demokratische, ökologische und auf Frauenbefreiung beruhende Ordnung aufzubauen.
  • Lasst uns unsere Stimme des Friedens und der Freiheit am Internationalen Kobanê-Solidaritätstag verstärken, um die Kräfte, die für ihre wirtschaftlichen und imperialen Interessen Krieg führen, entgegenzutreten.
  • Lasst uns am Internationalen Kobanê-Solidaritätstag auf die Straßen gehen, um die nationalistischen, fundamentalistischen und diktatorischen Politiken der reaktionären regionalen Staaten zu stoppen.
  • Lasst uns am Internationalen Kobanê-Solidaritätstag auf der Straße sein, um den Internationalismus und die internationale Solidarität zu stärken und zu verbreiten.
By | 2017-10-31T15:04:49+00:00 October 31st, 2017|Politik, Special Articles, Start, Wirtschaft | Soziales|0 Comments

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