Was man in Deutschland von Belgien lernen könnte

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Was man in Deutschland von Belgien lernen könnte

Am 21. Juli feierte Belgien seinen Nationalfeiertag. Er erinnert an den Tag, an dem 1831 der erste König der Belgier, Leopold I., seinen Eid leistete. Gegründet wurde der belgische Staat bereits rund 10 Monate zuvor, am 4. Oktober 1830.

In deutschen Ohren klingt ein Wort wie „Nationalfeiertag“ eigentümlich bis befremdlich, ausgrenzend und deutschtümelnd, im Hintergrund Erinnerungen an grauenvolle Perioden in der deutschen und europäischen Geschichte mitschwingend.

Im heutigen Belgien – zumindest in Brüssel – ist der Nationalfeiertag allerdings eher ein internationales Volks- und Begegnungsfest auf Straßen und Parks. So überschrieb z.B. das deutschsprachige Onlineportal OstbelgienDirekt seinen Bericht über den Nationalfeiertag in Eupen mit „Viele Bilder vom großen Volksfest zum 21. Juli in Eupen“. Diese Beschreibung traf jedenfalls auch auf Brüssel zu.

König Philippe | Copyright: POOL Belgian Agencies

Besonders erwähnenswert ist jedoch die Ansprache des belgischen Königs, König Philippe, zum Nationalfeiertag. Sie wurde am Vorabend, am 20 Juli publiziert: schriftlich und als Video  in französisch, flämisch und deutsch.

Das Beeindruckende an dieser Rede ist, dass Philippe nicht von Nation, nicht von Zuwanderern, nicht von Flüchtlingen, nicht von Türken, nicht von Marokkanern, nicht von Integration redet.

Nur einmal fällt das Wort „national“, nämlich im Schlusssatz seiner Rede: „Die Königin und ich wünschen Ihnen einen schönen Nationalfeiertag.“

König Philippe spricht statt dessen von der belgischen Gesellschaft, die aus Jungen und Alten besteht, aus Menschen mit unterschiedlichen Kulturen, die in einer Gesellschaft leben.

Statt von Integration spricht er vom gemeinsamen arbeiten an einer inklusiven Gesellschaft. Den Schlüssel dafür sieht er im Lernen: Im miteinander Lernen und im voneinander Lernen.

Statt Integrationsforderungen auszubreiten erzählt Philippe von seinem Besuch bei einer „belgischen muslimischen Familie“ mit der er zusammen das Fastenbrechen am Ende des Ramadan gefeiert hat (zum Bericht von Flanderninfo über König Philippe beim Iftar).

Das alles ist mit wenigen Sätzen sehr bildhaft beschrieben. Beim Abschied von der muslimischen Familie wurde König Philippe von der Nachbarfamilie noch auf ein Glas Wein eingeladen. Ohne es direkt auszusprechen ist mit der Einladung auf ein Glas Wein klar, dass es sich bei dieser Familie nicht um eine muslimische Familie handelt. Die Familie, die Philippe zum Wein eingeladen hat, erzählt, dass sie sich in ihrer Nachbarschaft wohl fühlt. Da erübrigen sich staatsmännische Appelle seitens des Königs an seine Landsleute. Er beschreibt einfach, dass es ein gelingendes Zusammenleben gibt.

Belgien ist keineswegs ohne Probleme. Neben den Dauerkonflikten zwischen den drei Sprachgemeinschaften gibt es auch rassistische motivierte Konflikte. Angela Franz-Balsen hat in einer kleinen Artikelserie auf Belgieninfo die Spannung zwischen Willkommenskultur und Abschreckungspolitik in Belgien ausgeleuchtet (hier gehts zu der Artikelserie).

Das aber macht die Rede von König Philippe beachtenswert: Trotz aller Spannungen, die es im belgischen Alltag gibt, stellt er unaufgeregt und unspektakulär Beispiele gelingenden Zusammenlebens in den Mittelpunkt seiner Rede.

Nationalfeiertag Bruxelles | Foto: J. Klute

Man wünschte sich eine solche Rede in der Bundesrepublik angesichts von mittlerweile über 2.000 Angriffen auf Flüchtlinge und Brandanschlägen auf Flüchtlingsheime in Deutschland  seit 2015 und angesichts der seit Anfang der 1990er Jahre etwa 180 rassistisch motivierten Morde, die von rechten Terroristen verübt wurden, und angesichts der NSU-Morde.

Eine solche Rede fiele wohl in die Zuständigkeit des Bundespräsident. Der 3. Oktober 2015 wäre eine gute Gelegenheit gewesen, für eine inklusive Gesellschaft zu werben. Es war der 25. Jahrestag der deutschen Einigung und zugleich erreichte in jenen Wochen die Ankunft von Flüchtlingen aus dem mittleren Osten ihren Höhepunkt.

Es ist erhellend, die Rede des damaligen Bundespräsidenten Joachim Gauck mit der von König Philippe zu vergleichen. In Gaucks Rede finden sich Schlüsselsätze wie „Wir Deutsche können Freiheit.“ Es geht überhaupt vor allem um „Deutsche“ in dieser Rede zum Tag der Deutschen Einheit, der eine Art Ersatzrolle für einen Nationalfeiertag eingenommen hat. Es geht um das Trennende zwischen Ost- und Westdeutschen, dass immer noch belastend sei. Als bestünde die BRD-Gesellschaft nur aus Deutschen.

Die Mühen, die die Fremden, die Andersartigen den Deutschen machen, stehen für Gauck im Vordergrund: „Wir erleben das ja schon bei uns, im wiedervereinigten Land, der Bundesrepublik Deutschland. Westdeutschland konnte sich über mehrere Jahrzehnte daran gewöhnen, ein Einwanderungsland zu werden – und das war mühsam genug: ein Land mit Gastarbeitern, die später Einwanderer wurden, mit politischen Flüchtlingen, Bürgerkriegsflüchtlingen und Spätaussiedlern.“

Selbst ein Begriff wie „Gastarbeiter“, der schon fast als überwunden galt, erlebt bei Gauck, dem Pfarrer, eine rhetorische Wiederauferstehung. In all ihren unterschiedlichen Facetten werden die Fremden etikettiert: Gastarbeiter, Einwanderer, politische Flüchtlinge, Bürgerkriegsflüchtlinge, Spätaussiedler.

Erst zum Ende hin kommt Gauck auf Flüchtlinge zu sprechen: als großes europäisches Problem!

„Wenn wir Deutsche uns an die ‚Das Boot ist voll‘-Debatten vor zwanzig Jahren erinnern, dann erkennen wir, wie stark sich das Denken der meisten Bürger in diesem Land inzwischen verändert hat. Der Empfang der Flüchtlinge im Sommer dieses Jahres war und ist ein starkes Signal gegen Fremdenfeindlichkeit, Ressentiments, Hassreden und Gewalt.

Und was mich besonders freut: Ein ist ein ganz neues, ganz wunderbares Netzwerk entstanden – zwischen Ehrenamtlichen und Hauptamtlichen, zwischen Zivilgesellschaft und Staat. Es haben sich auch jene engagiert, die selbst einmal fremd in Deutschland waren oder aus Einwandererfamilien stammen. Auf Kommunal-, Landes- wie Bundesebene wurde und wird Außerordentliches geleistet. Darauf kann dieses Land zu Recht stolz sein und sich freuen. Und ich sage heute: Danke Deutschland!

Und dennoch spürt wohl fast jeder, wie sich in diese Freude Sorge einschleicht, wie das menschliche Bedürfnis, Bedrängten zu helfen, von der Angst vor der Größe der Aufgabe begleitet wird. Das ist unser Dilemma: Wir wollen helfen. Unser Herz ist weit. Aber unsere Möglichkeiten sind endlich.

Nationalfeiertag Bruxelles | Foto: J. Klute

Tatsache ist: Wir tun viel, sehr viel, um die augenblickliche Notlage zu überwinden. Aber wir werden weiter darüber diskutieren müssen: Was wird in Zukunft? Wie wollen wir den Zuzug von Flüchtlingen, wie weitere Formen der Einwanderung steuern – nächstes Jahr, in zwei, drei, in zehn Jahren? Wie wollen wir die Integration von Neuankömmlingen in unsere Gesellschaft verbessern?“

So fährt Gauck in seiner Rede fort. Beherrschend in diesen Sätzen ist der Gegensatz „Wir und die Anderen“. Wir, die großartig sind, die stolz auf sich sein können, die sich selbst Dank sagen dürfen! Die anderen, die uns vor große Herausforderungen stellen, von denen wir nicht sagen können, ob wir ihnen wirklich entsprechen können, die anderen, von denen wir nicht wissen, wie wir ihren massenhaften Zuzug steuern können und wie wir sie integrieren können – sprich, wie wir sie zu Deutschen machen können, ohne uns verändern zu müssen.

Vergleicht man diese beiden Reden von Bundespräsident Joachim Gauck und von König Philippe, dann wird offensichtlich: In Deutschland hat man noch viel zu lernen – von den anderen, von unseren Nachbarn.

Um zur kompletten Rede von Bundespräsident Joachim Gauck zum 3. Oktober 2015 zu gelangen, bitte hier klicken!

 

Die Rede von König Philippe ist im folgenden wiedergegeben

Die Wiedergabe der Videoaufzeichnung wie auch die der schriftlichen Version erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Pressestelle des belgischen Königspalasts. Alle Rechte an dem Video liegen bei: Video Belgian Royal Palace 

 

 

Ansprache Seiner Majestät des Königs anlässlich des Nationalfeiertages am 21. Juli 2017

Meine Damen und Herren,

Wir spüren Optimismus in unserer Wirtschaft und an unserem Arbeitsmarkt.  Eine neue europäische Dynamik scheint sich in Gang zu setzen.  Wie können wir diese Gunst der Stunde ergreifen ?  Wie können wir daraus eine Chance für die ganze Gesellschaft machen ?  Indem wir weiter an einer inklusiven Gesellschaft arbeiten.  Eine Gesellschaft, in der sich niemand ausgeschlossen fühlt.

Damit uns das gelingt, ist Lernen ein Schlüsselwort.  Lernen im weitesten Sinne.  Lernen voneinander und miteinander.

In einer Zeit, in der Wissen unmittelbar und überall verfügbar ist, ist es wichtig zu lernen, Fakten richtig einzuordnen.  Nur so sind wir imstande, uns Werturteile zu bilden und sachkundige und verantwortungsbewusste Entscheidungen zu treffen.  ‘Das ist wahr’. ‘Das ist richtig’. ‘Das ist gut’…  Die junge Generation lernt das zuerst von ihren Eltern.  Und von  inspirierten Lehrern, die in ihnen den Wunsch wecken, verstehen zu wollen.  In einer Welt, die sich rasant entwickelt, lernen sie von den Älteren, die Dinge mit etwas Abstand zu betrachten.  Und die Älteren können natürlich auch von der Jugend lernen.  Sorgen wir deshalb dafür, dass jugendliche Begeisterung und Kreativität so oft wie möglich auf Weisheit und Lebenserfahrung treffen.

Der Arbeitsplatz ist genau so ein Treffpunkt.  In unserem Land lassen immer mehr Schulen ihre Schüler praktische Erfahrung in Betrieben sammeln.  Ich konnte mich unlängst in der Schweiz davon überzeugen, wie erfolgreich dieses Modell der dualen Ausbildung ist.

Fördern wir deshalb auch weiterhin die Synergien zwischen Ausbildung und Betrieben.  Das sorgt für mehr Dynamik auf dem Arbeitsmarkt und schafft mehr Chancengleichheit.

Natürlich ist auch die Begegnung mit einer anderen Kultur eine Gelegenheit, voneinander zu lernen.  Vor anderthalb Monaten habe ich das Fastenbrechen in einer belgischen muslimischen Familie gefeiert.  Ich war beeindruckt, wie sich jedes Familienmitglied in die Gesellschaft einbringt.  Ich habe sehr viel darüber gelernt, was das Fasten und das gemeinsame Zusammenkommen in der Familie und mit Freunden für sie bedeutet.  Als ich spätabends ihr Haus verliess, wurde ich von ihren Nachbarn empfangen.  Sie boten mir Wein an und erzählten mir, wie glücklich sie seien, in ihrem Viertel zu leben.  Ich war stolz zu erleben, dass bei uns zwei so unterschiedliche Ausdrucksformen einfacher und echter Gastfreundschaft Seite an Seite bestehen können.

So ist es nicht in allen Strassen.  Aber dieses Beispiel zeigt doch, dass in unserem Land, mehr als wir es manchmal glauben, eine Wertegemeinschaft besteht, über alle Unterschiede hinweg.  Versuchen wir zu lernen im Kontakt miteinander.  Sprechen Sie einmal mit jemandem aus Ihrer Umgebung, den Sie nicht kennen.  Sie werden entdecken, dass Sie mit Ihren Nachbarn dieselben Fragen, dieselben Zweifel, dieselben Hoffnungen, dieselben Träume teilen.  Sie sorgen sich ebensosehr wie Sie um das Wohl ihrer Kinder, ihren Arbeitsplatz, eine gute Kranken- und Altenpflege für ihre Angehörigen.  Bringen wir auch unseren Kindern bei, so auf die Welt zu schauen.  Wohlbefinden und Glück – und das ist es doch, wonach wir alle streben – haben nur einen Wert, wenn sie wirklich geteilt werden.

Wieviel wir voneinander lernen können, erfahren die Königin und ich täglich bei den zahllosen Solidaritäts- und Hilfsinitiativen : bei der Aufnahme von Obdachlosen, der Hilfe für Behinderte, und ganz allgemein bei jeder Form von Unterstützung für die Benachteiligten unter uns.  Solche Initiativen sind echte Perlen für unsere Gesellschaft.  Sie enthüllen uns den Reichtum, der in den Schwächsten steckt.

Meine Damen und Herren,

Ich bin überzeugt, dass wir alle aus der neuen Dynamik, die sich zu entfalten scheint, Nutzen ziehen können.  Vorausgesetzt, dass wir jeden Tag lernen wollen, von denen, die uns vorausgehen, von denen, die uns nachfolgen, von unseren Nachbarn und von denen, von denen wir vermeintlich denken, dass sie so verschieden sind.  Über die Unterschiede hinwegsehen, mehr braucht es dazu nicht.

Die Königin und ich wünschen Ihnen einen schönen Nationalfeiertag.

(Quelle: https://www.monarchie.be/de/agenda/ansprache-seiner-majestat-des-konigs-anlasslich-des-nationalfeiertages)

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About the Author:

Jahrgang 1953, geboren in Bünde/Westfalen. Nach dem Studium der evangelischen Theologie in Bielefeld und Marburg/Lahn ab 1989 Leiter des Industrie- und Sozialpfarramtes des Kirchenkreises Herne. Von 2007 bis 2009 Referent für Sozialethik an der Evangelischen Stadtakademie Bochum. Von 2009 bis 20014 Mitglied des Europäischen Parlaments (Die Linke). Seit 2014 freiberuflich tätig. Publizist. Diverse Buch-, Zeitungs- und Zeitschriften-Publikationen.

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