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Die Deutschen Negative – Les Clichés Allemands – De Duitse Negatieven – The German Negatives

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Die Deutschen Negative – Les Clichés Allemands – De Duitse Negatieven – The German Negatives

Les Clichés Allemands | Fotos: J. Klute

Der 1. Weltkrieg ist im öffentlichen Bewusstsein in Belgien – anders als in Deutschland – sehr präsent. Dafür stehen die vielen Gedenkveranstaltungen, die seit 2014 stattfinden. In diesem Sommer erinnert eine Ausstellung an ein denkwürdiges Unternehmen der deutschen Besatzungsmacht. In den letzten beiden Kriegsjahren 1917 / 1918 haben deutsche Fotografen und Fotografinnen rund 10.000 Aufnahmen von Kunstwerken, Denkmälern, Kirchen und architektonisch besonderen Bauwerken gemacht.

Weshalb die deutschen Besetzer dieses damals hoch aufwändige Fotoprojekt durchgeführt haben, ist nicht klar. In jedem Fall aber sind diese Fotos heute von unschätzbarem Wert, erlauben sie doch einen Rückblick in das Belgien von 1917 und machen Vergleiche zwischen 1917 und 2017 möglich. Manches ist durchaus auch nach 100 Jahren noch wiederzukennen. Manches wurde modernisiert, anderes zerfiel. Und manchmal wurde altes schlicht durch neues ersetzt. Um einen Eindruck von Kontinuität und Veränderung zu geben, sind in einem Abschnitt der Ausstellung den Fotos von 1917 Vergleichsfotos des gleichen Ortes – soweit möglich aus gleicher Perspektive – aus 2017 zur Seite gestellt.

Diese als „Deutsche Negative“ bezeichnete fotografische Sammlung wird heute vom Königlichen Institut für Kulturerbe in Belgien verwaltet und gepflegt. 100 Jahre nach dem die Aufnahmen von faszinierender Qualität und Schönheit gemacht wurden, wird eine Auswahl der Fotos in diesem Sommer gleichzeitig in mehreren belgischen Städten gezeigt: Brüssel, Antwerpen, Arlon, Brügge, Gent, Hasselt, Löwen, Lüttich, Mons, Namur und Wawre.

Die Ausstellung in Brüssel ist eine Open-Air Ausstellung im Parc Royal im Stadtzentrum. Sie  ist dort bis zum 17. September 2017 zu sehen. Der Eintritt ist frei.

Die Fotos sind mit Begleittexten in Französisch, Niederländisch und Englisch versehen. Dort können Interessierte auch Informationen zu den Fotografen und Fotografinnen finden und zur Geschichte der Fotosammlung.

Mehr Informationen zu der Ausstellung gibt es auf der zugehörigen Webseite (Französisch und Niederländisch): http://balat.kikirpa.be/tools/14-18/indexnl.php

 

Fotogallerie

 

 

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By | 2017-06-30T12:03:50+00:00 June 29th, 2017|Brüssel, Gesellschaft | Kultur, Politik, Städte | Regionen, Start|0 Comments

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